Gerald Knuschke tritt mit 62 Jahren in die Reserve- und Unterstützungseinheit der FF Huchting über – zeitgleich darf er seinen Sohn zu 25 Dienstjahren in der Feuerwehr Huchting ehren

Gerald KnuschkeGerald KnuschkeDas diesjährige Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting war mehr als nur ein Sommerfest. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung standen zwei Kameraden unserer Wehr. Unser ältestes und auch dienstältestes Mitglied, Gerald Knuschke, hat das Alter von 62 Jahren erreicht. In Bremen heißt es damit “Schluss mit Feuerwehr”. Jedenfalls fast. Wer unseren Gerald kennt der weiß, ganz ohne Feuerwehr fehlt ein großer Lebensteil. Und so lange er seinen Gürtel noch tragen kann, wird er der Feuerwehr zur Seite stehen. So tritt Gerald nun nicht in die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Huchting über, sondern in die neu gegründete Reserve- und Unterstützungseinheit der FF Huchting. Damit ist Gerald nicht nur Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr Huchting, sondern auch Gründungsmitglied der Reserve- und Unterstützungseinheit der FF Huchting.

Wir freuen uns, dass du uns auch weiterhin treu bleibst, wir jederzeit auf Dich zählen können und staunen immer wieder wie viel Wissen der Vergangenheit in unserem “mobilen Stadtarchiv” steckt.

Der eine oder andere hat es vielleicht geahnt. Wer zählen kann hat es sich errechnen können. Und unser Jubilar hat es bestimmt auch im Hinterkopf gehabt. Gratulieren durften wir Christian Knuschke zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum in der Feuerwehr Huchting. Eine tolle Geste und ein großes Zeichen der Wertschätzung hat sich unser Wehrführer Marco Gabrielli für diesen Moment überlegt. Heute verzichtete er selber darauf, die Urkunde zu verlesen, und überließ dieses dem Vater des Jubilars. So durfte Gerald seinen ältesten Sohn selber zu 25 Dienstjahren in der Feuerwehr Huchting ehren. Eine Überraschung für beide und bestimmt ein emotionaler Höhepunkt der Veranstaltung. Dienstjubiläum Christian KnuschkeDie anschließende Ehrung der Freien Hansestadt Bremen empfing Christian durch den stellvertretenden Amtsleiter der Feuerwehr Bremen, Oliver Iden.
Dir lieber Christian, wünschen natürlich auch die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting alles erdenklich Gute zu Deinem Dienstjubiläum, und wir freuen uns auf viele weitere tolle Jahre mit dir, deinem enormen technischen wie auch feuerwehrtechnischen Wissen sowie deinem hohen Maß an Engagement für die Feuerwehr und die Kameraden.

Ganz verabschieden mussten wir bei dieser Veranstaltung leider unseren Kameraden Frank Kolrep, der aus beruflichen Gründen das schöne Bremen verlassen musste und un seine Feuerwehrkarriere unter anderem in der FF Hagen in Niedersachesen fortführen wird.FF Huchting Sommerfest

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Einsatz Nr. 31/2019
17.09.2019 um 16:12
“Gebäude / Dachstuhlbrand in Logistikunternehmen im GVZ”

Datum: 17.09.2019
Uhrzeit: 16:12
Einsatzstichwort: Gebäude / Dachstuhlbrand in Logistikunternehmen im GVZ
Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 (43/44-2
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte: 14

Einsatzbeschreibung:

Vermehrt war heute in den Nachmittagsstunden bereits Martinhorn im Bremer Stadtgebiet zu hören, als um 16:12 auch unsere digitalen Meldeempfänger durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle ausgelöst wurden. Das gemeldete Einsatzstichwort “Gebäude / Dachstuhlbrand in einem Logistikunternehmen im GVZ” ließ uns von einem längeren und kräftezehrenden Einsatz ausgehen.

Trotz des Feierabendverkehrs schafften wir es mit dem ersten Fahrzeug um 16:20 bereits nach 8 Minuten mit einer Stärke von 1/5 und 4 Geräteträgern an Bord zur Einsatzstelle im GVZ auszurücken. 3 Minuten später folgte dann das LF 20 mit weiteren Geräteträgern. Auf Grund der zu erwartenden Komplexität der Einsatzstelle wurde auch der Fernmeldedienst zur Einsatzstelle alarmiert, dem einer unserer Kameraden angehört. Entsprechend machte sich auch das MTF auf den Weg zur Einsatzstelle.

Bei unserem Eintreffen war bereits ein Großaufgebot der Feuerwehr vor Ort und mehrere Drehleitern in Stellung gebracht. Eine erste Erkundung durch den Einsatzleiter bestätigte ein Schadensfeuer im Betrieb, das sich bereits in der Gewalt der Einsatzkräfte befand, sodass keine weiteren Kräfte mehr an der Einsatzstelle erforderlich waren. Sukzessive wurden also alle weiteren sich auf der Anfahrt befindlichen Kräfte abalarmiert. Auch wir gingen auf Status 1 und fuhren zurück zum Gerätehause.

Dann steht dem heutigen Ausbildungsdienst auch nichts im Wege…

Jugendfeuerwehr Huchting erzielt 25. Platz beim Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in Xanten

Nach einem anstrengenden und ereignisreichen Wochenende in Xanten (NRW) kehrten die Jugendlichen und ihre Betreuer erschöpft wieder zurück nach Bremen.

Die Teilnahme beim Bundeswettbewerb ist immer etwas besonderes, den hier treten jeweils die 2 besten Jugendfeuerwehren aus jedem Bundesland gegeneinander an. Vor Ort befinden sich bei diesem Event also 32 der insgesamt ca. 18000 Jugendfeuerwehren aus Deutschland.
Das Kräftemessen besteht aus einem feuerwehrtechnischen Part, bei dem die Jugendlichen in vorgegebener Zeit möglichst fehlerfrei einen Löschangriff aufbauen und zum Abschluss in möglichst kurzer Zeit diverse Knoten und Stiche legen müssen. Beim zweiten Teil, dem Staffellauf auf der 400m Bahn, kommt es neben der Geschwindigkeit natürlich auch darauf an, die integrierten feuerwehrtechnischen Bestandteile wie Schlauchrollen, Einbinden von Strahlrohr oder auch das Anlegen der Schutzkleidung fehlerfrei nach den Vorgaben durchzuführen.

Mit 1384 Punkten erreichten unsere Jugendlichen den 25. Platz bei dieser Deutschen Meisterschaft und sind mit diesem durchaus zufrieden. Mit dieser Platzierung kamen sie auch als beste Bremer Mannschaft nach Hause – die ebenfalls mitgereiste JF Blumenthal erreichte mit einer Gesamtpunktzahl von 1366 Punkten den 28. Platz des Wettbewerbs.

Gewonnen hat den Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr übrigens die JF Wesel aus Niedersachsen mit 1431 Punkten.

JF Huchting Bundeswettbewerb Xanten
JF Huchting Bundeswettbewerb Xanten
JF Huchting Bundeswettbewerb Xanten
JF Huchting Bundeswettbewerb Xanten
JF Huchting Bundeswettbewerb Xanten
JF Huchting Bundeswettbewerb Xanten

Einsatz Nr. 30/2019
09.09.2019 um 19:02
“Parzellenbrand”

Datum: 09.09.2019
Uhrzeit: 19:02
Einsatzstichwort: Parzellenbrand
Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 (43/44-2)

Eingesetzte Kräfte: 12

Einsatzbeschreibung:

6 Tage sind gerade einmal seit dem “Einsatzmarathon” der FF Huchting vergangen, als die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting heute erneut um 19:02 durch zuständigen Disponenten der Feuer-und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen zu einem Parzellenbrand alarmiert wurden.

Nach bereits 4 Minuten konnte das LF 10 mit einer Stärke von 1/5 zur Einsatzstelle ausrücken. Das LF 20 folgte mit gleicher Stärke nach weiteren 3 Minuten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Berufsfeuerwehr bereits vor Ort und hatte den Brand unter Kontrolle bringen können, sodass unsere Kameraden nicht weiter tätig werden mussten und den Rückfahrt zum Gerätehaus antreten konnten.

Einsatz Nr. 29/2019
03.09.2019 um 01:36
“Lagerhallenbrand in ehemaliger Wurstfabrik”

Datum: 03.09.2019
Uhrzeit: 01:36
Einsatzstichwort: Lagerhallenbrand
Eingesetzte Fahrzeuge:

RW 2 (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

Eingesetzte Kräfte: 9

Einsatzbeschreibung:

Nach vier Einsätzen am vergangenen Abend, folgte in dieser Nacht nun auch noch ein fünfter Einsatz…

Die meisten Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting hatten sich nach den gestrigen 4 Einsätzen auf eine erholsame Nachtruhe gefreut. Diese wurde allerdings um 01:36 unterbrochen, als erneut die digitalen Meldeempfänger durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle ausgelöst wurden.

Noch immer war das Feuer in einer ehemaligen Wurstfabrik in Sebaldsbrück nicht gelöscht, und die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte mussten abgelöst werden.
Nach wenigen Minuten rückten das LF 20 und der Rüstwagen zu der brennenden Lagerhalle aus. Da noch immer eine Holzkonstruktion unter der Dachhaut des Gebäudes brannte, wurden auch Trupps der Freiwilligen Feuerwehr Huchting eingesetzt, um die diese mittels Rettungssäge und Motortrennschleifer zu öffnen. Um sich vor den giftigen Rauchgasen zu schützen, kamen spezielle umluftunabhängige Langzeitatmer zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um leichtere Atemluftflaschen, die als Twinpack eingesetzt werden, um eine längere Einsatzdauer zu der Einsatzkräfte unter Atemschutz zu ermöglichen. Anschließend wurde der Komplex mit Schaummittel geflutet.
Auch die spezielle technische Beladung unseres Rüstwagens war an dieser Einsatzstelle dringend erforderlich. Somit konnten wir die vorgehenden Trupps mit Rettungssäge und Motortrennschleifer ausstatten. Zusätzlich wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und eine Stromversorgung sichergestellt.
Erst um 07:00 morgens war die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt und die Kameradinnen und Kameraden konnten den Heimweg antreten.


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