Einsatz Nr. 05/2021
17.02.21 um 20:32
“Zwei Verletzte nach Zimmerbrand”

Datum:

17.02.21

Uhrzeit:

20:32

Einsatzstichwort:

Zimmer-/Wohnungsbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Nur drei Tage nach dem letzten Einsatz wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Huchting am 17.02.21 um 20:32 durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Zimmerbrand in der Löwener Straße in Mittelshuchting alarmiert.

Bereits nach wenigen Minuten konnten die beiden Löschfahrzeuge und das MTF zur Einsatzstelle ausrücken. Es brannte in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses mit 6 Wohneinheiten. Beim Eintreffen unserer Kräfte hatte die Berufsfeuerwehr die erste Erkundung durchgeführt und initiale Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet.

Zwei Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz wurden durch uns gestellt – Ein Trupp führte die Kontrolle der anliegenden Wohnung durch, um eine Brandausbreitung wie aber auch hilfsbedürftige Personen ausschließen zu können. Hierzu mussten mehrere Türen gewaltsam geöffnet werden. Des weiteren schaffte er Entlüftungsöffnungen, um die Rauchgase abzuleiten. Der zweite Trupp fungierte als Sicherungstrupp für die sich im Innenangriff befindlichen Kräfte.

2 Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur weiteren Untersuchung in Bremer Kliniken transportiert werden.

Gegen 22:00 Uhr war auch für uns dieser Einsatz beendet.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen via Presseportal

Einsatz Nr. 04/2021
14.02.21 um 02:33
“Tödlicher Wohnungsbrand in Huchting”

Datum:

14.02.21

Uhrzeit:

02:33

Einsatzstichwort:

Gebäude / Dachstuhlbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
RW 2 (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Mitten in der Nacht zum Valentinstag wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 02:33 aus dem Schlaf gerissen, als der zuständige Disponent der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle uns zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Hilversumer Straße im Ortsteil Sodenmatt alarmierte.

Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse konnten alle Huchtinger Fahrzeuge bereits nach wenigen Minuten zur Einsatzstelle ausrücken.

Mit Sicherheit auch bedingt durch die widrigen Witterungsverhältnisse auf den Straßen, waren wir auch bei diesem Einsatz als ersteintreffende Kräfte in dem Wohngebiet in der Nähe des Sodenmattsees vor Ort. Die erste Erkundung durch den Einheitsführer bestätigte den gemeldeten Wohnungsbrand. Die Wohnungstür wurde umgehend gewaltsam geöffnet, um unverzüglich einen ersten Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude zu schicken.

Eine Person konnte gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Eine weitere Person wurde durch den vorgehenden Trupp leblos aufgefunden und ins Freie verbracht. Leider konnte anschließend durch den Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Großaufgebot der Feuerwehr Bremen hinzugezogen, um die komplexe Einsatzlage mit den vorherrschenden Bedingungen abzuarbeiten und den Brand im Innen- und Außenangriff zu löschen. Neben der Brandbekämpfung galt es ebenso die anliegenden Häuser vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen. Insgesamt waren 170 Einsatzkräfte mit 40 Fahrzeugen in diesem Einsatz gebunden. Um 10:39 konnte der Einsatzleiter die Rückmeldung “Feuer aus” geben.

Die extrem kalten Temperaturen waren bei diesem Einsatz eine Belastung für alle Beteiligten. Anwohner mussten vorsichtshalber ihre Häuser verlassen und wurden durch die Feuerwehr versorgt. Austretendes Löschwasser gefror fast umgehend auf den Straßen und Wegen, sodass sich die Einsatzstelle in kürzester Zeit zu einer gefährlichen Eisbahn für alle eingesetzten Kräfte verwandelte, die mehrfach durch den Winterdienst bearbeitet werden musste.

Ebenso stört es Atemgifte nicht, ob die Witterung gerade kalt ist. So gilt auch an einer winterlichen Einsatzstelle, dass man sich insbesondere nach dem Innenangriff seiner durch Löschwasser durchnässten und vor allem durch Rauchgase kontaminierten Einsatzbekleidung entledigt – auch bei Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes.

Für viele Einsatzkräfte war dieser Einsatz ein Dejavu – vor fast genau 2 Jahren waren wir nur wenige Häuser entfernt bei ähnlichen winterlichen Temperaturen im Einsatz.

Besonders ärgerlich an der Einsatzstelle war die Tatsache, dass die durch LED Leuchten ausgetauschten Straßenlaternen noch nicht mit den notwendigen Beschilderungen der für die Löschwasserentnahme benötigten Unterflurhydranten versehen waren. Schon bei Tageslicht und in der Sommerzeit ist es nicht immer leicht ohne Beschilderung die ovalen Deckel im Boden sofort auszumachen. Nun bedenke man, dass dieser Einsatz in der Nacht und bei von Schnee und Eis bedeckten Boden stattfand.

Sollten Sie in Ihrer Wohngegend feststellen, dass solche Beschilderungen fehlen, würden wir Sie bitten, umgehend die örtlichen Behörden oder die Firma Wesernetz darüber in Kenntnis zu setzen. Im Ernstfall besteht die Gefahr, dass die Suche nach einer geeigneten Wasserentnahmestelle den Einsatz verzögern kann. Und wie jeder weiß geht es bei einem Brand um jede Sekunde, um Menschenleben retten zu können.

Für diejenigen, die sich schon immer einmal gefragt haben was diese komischen Schilder an den Straßenlaternen zu suchen haben – diese Schilder weisen der Feuerwehr durch die Entfernungsangaben den Weg zum nächsten Unterflurhydranten. Und die ovalen Deckel im Boden? Genau – das sind die Hydranten auf die die Feuerwehr bei jedem Einsatz angewiesen sind. Achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit vielleicht ein wenig darauf, ob die Schilder vorhanden und die Hydranten nicht blockiert sind.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen via Presseportal

Beschilderung für Unterflurhydrant

Unterflurhydrant im Straßenboden zur Löschwasserentnahme für die Feuerwehr

Feuerwehr warnt vor dem Betreten von Eisflächen

Die Feuerwehr warnt ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen.
Auch wenn der momentane Wintereinbruch uns ein schneeweißes und mit gefrorenen Wasserflächen versehenes “Winterwonderland” zeigt, das zu Schneespaziergängen und Schlittschuhfahren einlädt, kann diese Idylle schnell trügen und zur Lebensgefahr werden. Auf Grund der zwar kalten, aber kurzen Tiefsttemperaturen im Stadtgebiet, reichen die Eisdicken in der Regel noch nicht aus, um diese sicher zu betreten.

Die Feuerwehr weist ausdrücklich darauf hin, ausschließlich Eisflächen zu betreten, die durch die Behörden auf Grund ihrer Tragfähigkeit dazu freigegeben wurden.

Beim Einbruch in ein vereistes Gewässer besteht Lebensgefahr – für den Menschen, für Tiere, wie auch für die Rettungskräfte.

Gerade erst Montag musste die Feuerwehr Bremen ausrücken, um einen jungen Hund zu retten, der auf dem Werdersee ins Eis eingebrochen war – zum Glück konnte er geschockt, aber unbeschadet seinen Besitzern übergeben werden.

Warum ist es so gefährlich in ein vereistes Gewässer einzubrechen?

Bereits nach wenigen Minuten kühlt der Körper in dem Eiswasser aus. Das führt sehr schnell zu einer Lähmung der Muskeln. Die nasse, schwere Winterkleidung schränkt die Bewegungsmöglichkeiten ein und ihr Gewicht macht das Verlassen des Wassers schwierig bis unmöglich. Neben Unterkühlung oder Ertrinken kann auch ein Kreislaufstillstand oder eine Willenlosigkeit mit anschließender Bewusstlosigkeit zum Tode führen.

Sollten Sie eine Person oder ein Tier in das Eis einbrechen sehen, unternehmen Sie keinen eigenen Rettungsversuch, wenn Sie sich dafür auf das Eis oder anderweitig in Gefahr bringen würden. Alarmieren Sie sofort die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112 und beobachten die Einbruchstelle, um den Rettungskräften möglichst präzise Angaben machen zu können.

Bitte achten Sie auch sich, auf Ihre Kinder, auf Ihre Tiere und auch auf Ihre Mitmenschen.

Wir bitten Sie insbesondere Ihre Kinder auf diese Gefahr hinzuweisen.

Einsatz Nr. 03/2021
07.02.21 um 16:33
“Unklare Rauchentwicklung in Tiefgarage”

Datum:

07.02.21

Uhrzeit:

16:33

Einsatzstichwort:

Unklare Rauchentwicklung in Tiefgarage

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Mitten im momentanen Winterzauber, wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting am Sonntag Nachmittag um 16:33 durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einer unklaren Rauchentwicklung in einer Tiefgarage im Ortsteil Sodenmatt alarmiert.

Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse konnten beide Löschfahrzeuge bereits nach wenigen Minuten zur Einsatzstelle ausrücken.

Der Einheitsführer unseres ersteintreffenden Löschfahrzeugs führte sofort eine erste Lageerkundung durch. Die Rauchentwicklung entsprang einem brennenden Papierhaufen innerhalb der Garage. Dieser konnte schnell durch den Einsatz von Kleinlöschgerät gelöscht werden.

Auch die Eintreffen den Kräfte der Berufsfeuerwehr brauchten nicht mehr tätig zu werden und die Einsatzstelle konnte der Polizei übergeben werden.

Einsatz Nr. 02/2021
30.01.21 um 22:49
“Brand in Hochhaus”

Datum:

30.01.21

Uhrzeit:

22:49

Einsatzstichwort:

Brand in Hochhaus

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Der Samstagabend des 30.01.21 nahm für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting ein abruptes Ende, als sie um 22:49 durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Brand im 8. Obergeschoss eines Hochhauses im Ortsteil Sodenmatt alarmiert wurden.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung konnten beide Löschfahrzeuge sowie das MTF zur Einsatzstelle ausrücken.

Beim Eintreffen wurden bereits erste Erkundungen durch den Einheitsführer der kurz zuvor eingetroffenen Berufsfeuerwehr durchgeführt. Durch die FF Huchting wurde ein Trupp unter Atemschutz in Bereitstellung gestellt.

Die Erkundung ergab, dass der gemeldete Brandgeruch durch die Abgase des Blockheizkraftwerkes hervorgerufen wurden. Somit war glücklicherweise kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr notwendig.

Nach dem Aufrüsten des verbrauchten Materials konnten auch wir uns wieder in unser Wochenende verabschieden.