Einsatz Nr. 22/2023
(RüstEinh Nr. 12)
13.05.2023 um 12:17 Uhr
“Notfalltüröffnung”

Einsatzbericht:

13.05.23 (Mittelshuchting) – Während einer Versorgungsfahrt wurde die Besatzung des Rüstwagens um 12:17 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einer Notfalltüröffnung im Ortsteil Mittelshuchting alarmiert.
Umgehend konnte der Rüstwagen den Einsatz übernehmen und sich auf den Weg zur Einsatzstelle machen.
Vor Ort wurde die Tür mit Hilfe von Spezialwerkzeug geöffnet und der Rettungsdienst konnte die weitere Versorgung der Person übernehmen.
Nur 17 Minuten nach der Alarmierung war dieser Einsatz für die FF Huchting abgeschlossen.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 21/2023
04.05.23 um 17:05 Uhr
“gemeldeter Zimmerbrand nach Explosion”

Einsatzbericht:

04.05.23 (Huchting) – Um 17:05 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle mit dem Einsatzstichwort Explosion/Zimmerbrand im Ortsteil Mittelshuchting alarmiert.

Neun Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug ausrücken, das zweite folgte nur wenige Minuten später. Glücklicherweise konnte die initiale Einsatzmeldung einer Explosion nicht bestätigt werden, viel mehr handelte es sich um eine Verpuffung auf einem Balkon.

Durch die FF Huchting wurde ein Trupp unter Atemschutz als Sicherungstrupp gestellt, der im Anschluss noch für Nachlösch- und Aufräumarbeiten zum Einsatz kam.

Um 18:30 Uhr war dieser Einsatz für uns beendet.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:

  

Einsatz Nr. 20/2023 (RüstEinh Nr. 11)
17.04.2023 um 08:10 Uhr
“schwerer Verkehrsunfall auf Autobahn 1”

Einsatzbericht:

17.04.23 (A1 RiFa Hamburg) – Um 08:10 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei LKW auf der Autobahn 1 in Höhe der Anschlussstelle Mahndorf alarmiert, infolgedessen eine Person im Führerhaus seines LKW eingeklemmt wurde.

Wenige Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit 43, bestehend aus dem Rüstwagen der Feuerwache 6 und dem LF 20 auf der Anfahrt zur Einsatzstelle und kämpfte sich durch den morgendlichen Berufsverkehr. Vor Ort unterstütze die Rüsteinheit 43 die Kräfte der Berufsfeuerwehr bei der technischen Rettung der Person über eine LKW-Arbeitsbühne, sodass diese im Anschluss mit schweren Verletzungen dem Rettungsdienst übergeben und in eine Klinik transportiert werden konnte.

Da der Rüstwagen der FF Huchting derzeit auf Grund von Reparaturarbeiten außer Dienst ist, wurde der eigentliche Rüstwagen der Feuerwache 6 temporär nach Huchting überstellt und fährt dort als 43/52-1.

Sobald ersichtlich ist, dass sich der Verkehrsfluss staut und die Fahrgeschwindigkeit nahezu Schrittgeschwindigkeit erreicht, denken Sie daran, umgehend eine Rettungsgasse zu bilden und somit den anrückenden Einsatzkräften freie Bahn zu schaffen.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:

Pressemitteilung der Polizei Bremen

Einsatz Nr. 19/2023 (RüstEinh Nr. 10)
11.04.2023 um 07:10 Uhr
“Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten”

Einsatzbericht:

11.04.23 (Häfen) – Um 07:10 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten LKW sowie einem PKW im Stadtteil Häfen alarmiert, bei dem ein Fahrzeugführer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde.

Bereits sieben Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit 43 auf der Anfahrt zur Einsatzstelle und kämpfte sich durch den morgendlichen Berufsverkehr. Vor Ort unterstütze die Rüsteinheit 43 die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache 5 und der Rüsteinheit 7 bei der technischen Rettung einer Person sowie weitere Aufräumarbeiten.

Gegen 08:30 Uhr befanden sich die Fahrzeuge wieder zurück am Stand und die Kameradinnen und Kameraden konnten ihrem Arbeitsalltag nachgehen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 18/2023
09.04.23 um 18:15 Uhr
“brennt Abfallbehälter”

Einsatzbericht:

09.04.23 (Huchting) – Noch während der Vorbereitungen für die Brandwache beim huchtinger Osterfeuer, wurde die Besatzung des LF 10 um 18:15 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Müllcontainerbrand im Ortsteil alarmiert. Umgehend konnte das Fahrzeug die Einsatzstelle anfahren und mittels Kleinlöschgerät Nachlöscharbeiten sowie eine Kontrolle des Abfallbehälters durchführen.

Um 18:48 Uhr war der Einsatz beendet und die Fahrzeugbesatzung konnte wie ursprünglich geplant die Brandwache am Osterfeuer fortsetzen.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:

  

Einsatz Nr. 17/2023 (RüstEinh Nr. 9)
23.03.2023 um 00:01 Uhr
“Brand in Entsorgungsbetrieb”

Einsatzbericht:

23.03.23 (Industriehafen) – Um 00:01 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Brand in einem Industriebetrieb im Bremer Industriehafen alarmiert.

Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit auf der Anfahrt zur Einsatzstelle. In dem betroffenen Entsorgungsbetrieb war eine Box für Sonderabfälle in Brand geraten und hatte für die Auslösung der betriebsinternen automatischen CO2 Löschanlage gesorgt.

Die Rüsteinheit begab sich als technische Komponente in den Bereitstellungsraum, brauchte aber nicht weiter tätig werden, sodass der Einsatz für uns gegen 02:00 Uhr abgeschlossen war.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:
Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Einsatz Nr. 14-16/2023 (RüstEinh Nr. 8)
18.03.2023 um 17:51 Uhr
“Brandeinsätze und Wasserrohrbruch”

Einsatzbericht:

08.02.23 (Überseestadt) – Um 00:49 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung auf dem ehemaligen Kelloggs Gelände alarmiert.

Da bei dem vorliegenden Lagebild für die Nachlöscharbeiten insbesondere die Unterstützung des Teleskopladers erforderlich war, wurde der Abrollbehälter AB Räum auf das WLF-K aufgesattelt, sodass sich der Verband aus RW2 und WLF um 01:09 Uhr auf den Weg zur Einsatzstelle machen konnten.

Vor Ort kam der Teleskoplader in den Einsatz, um Dämmmaterial für weitere Nachlöschmaßnahmen und Kontrolle auseinanderzutragen.

Erst gegen 04:00 Uhr am Morgen war der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden abgeschlossen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 13/2023 (RüstEinh Nr. 7)
08.02.2023 um 00:49 Uhr
“Brand auf Kellogg’s Gelände”

Einsatzbericht:

08.02.23 (Überseestadt) – Um 00:49 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung auf dem ehemaligen Kelloggs Gelände alarmiert.

Da bei dem vorliegenden Lagebild für die Nachlöscharbeiten insbesondere die Unterstützung des Teleskopladers erforderlich war, wurde der Abrollbehälter AB Räum auf das WLF-K aufgesattelt, sodass sich der Verband aus RW2 und WLF um 01:09 Uhr auf den Weg zur Einsatzstelle machen konnten.

Vor Ort kam der Teleskoplader in den Einsatz, um Dämmmaterial für weitere Nachlöschmaßnahmen und Kontrolle auseinanderzutragen.

Erst gegen 04:00 Uhr am Morgen war der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden abgeschlossen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

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Einsatz Nr. 12/2023 (RüstEinh Nr. 6)
02.02.2023 um 07:18 Uhr
“VU Person unter LKW”

02.02.23 (Lehesterdeich) – Um 09:48 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall alarmiert, in Folge dessen eine Person unter einem LKW eingeklemmt wurde.

Bereits sieben Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit 43 auf der Anfahrt zur Einsatzstelle und kämpfte sich durch den dichten morgendlichen Berufsverkehr. Die ersteintreffenden Kollegen der Berufsfeuerwehr Bremen konnten die Person zügig mit den Bordmitteln ihres HLF befreien und dem Rettungsdienst übergeben. Somit konnte die Rüsteinheit die Alarmfahrt abbrechen und zum Gerätehaus zurückkehren.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 11/2023
17.01.23 um 17:30 Uhr
“brennt LKW im Freien”

Einsatzbericht:

17.01.23 (Huchting) – Während des Jugendfeuerwehrdienstes wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Fahrzeugbrand im Freien alarmiert. Auf Grund der unmittelbaren Nähe zum Gerätehaus konnten erste Kräfte bereits fußläufig die Einsatzstelle anlaufen und eine entsprechende Rückmeldung geben.

Vor Ort konnte die Einsatzmeldung bestätigt und gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr Bremen Löschmaßnahmen an mehreren in Brand geratenen LKW eingeleitet werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Räum mit Teleskoplader (43/69-2 und 43/69-28)
AB Rüst (43/69-12)
AB Mulde (43/69-31)
NEA (43/73-2)
RTB2 (43/88-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:
Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

  

Einsatz Nr. 10/2023 (RüstEinh Nr. 5)
09.01.2023 um 07:18 Uhr
“VU PKW unter LKW mit eingeschlossener Person”

09.01.23 (Industriehafen) – Um 07:18 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und PKW im Stadtteil Industriehäfen alarmiert. Der ersten Rückmeldung zufolge war der PKW unter den LKW geraten und ein Insasse im Inneren des Fahrzeugs eingeschlossen.

Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit 43 auf der Anfahrt zur Einsatzstelle und kämpfte sich durch den dichten morgendlichen Berufsverkehr. Die ersteintreffenden Kollegen der Feuerwehr- und Rettungswache 5 konnten die Person zügig mit den Bordmitteln ihres HLF befreien und dem Rettungsdienst übergeben. Somit konnte die Rüsteinheit die Alarmfahrt abbrechen und in den Arbeitsalltag starten.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 9/2023 (RüstEinh Nr. 4)
08.01.2023 um 16:34 Uhr
“Verkehrsunfall auf B75 RiFa Delmenhorst-Huchting”

08.01.23 (Huchting) – Um 16:34 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der B75 zwischen Huchting und Delmenhorst auf der Richtungsfahrbahn Huchting alarmiert.
Ersten Meldungen zufolge war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen, die Böschung heruntergefahren und mit den dortigen Bäumen kollidiert.

Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit 43 auf der Anfahrt zur Einsatzstelle. Glücklicherweise konnten alle Insassen das Fahrzeug eigenständig verlassen. Da sich die Einsatzstelle im niedersächsischen Bereich der B75 befand, übernahmen die Kollegen der Feuerwehr Delmenhorst, die ebenfalls alarmiert wurden, die Einsatzstelle, sodass alle Kräfte der Feuerwehr Bremen wieder einrücken konnten.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 8/2023 (RüstEinh Nr. 3)
07.01.2023 um 19:53 Uhr
“tödlicher Verkehrsunfall”

07.01.23 (Huchting) – Um 19:52 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem schweren Verkehrsunfall im huchtinger Ortsteil Kirchhuchting alarmiert.

Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit 43 auf der Anfahrt und war ersteintreffend vor Ort. Eine männliche Person wurde auf dem Parkplatz einer Lokalität durch ein ausparkendes Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt.

Neben den eingeleiteten Rettungsmaßnahmen wurden umgehend Sichtschutzwände aufgebaut, um die Unfallstelle vor Blicken von außen abzuschirmen. Wir verzichten an dieser Stelle auf detailliertere Angaben über den Einsatzablauf.

Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und wir wünschen ihnen viel Kraft, um diesen schmerzlichen Verlust zu verarbeiten.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

Weiterführende Links:
Pressemitteilung der Polizei Bremen
buten un binnen

Einsatz Nr. 7/2023 (RüstEinh Nr. 2)
05.01.2023 um 20:58 Uhr
“Oberleitungsschaden”

05.01.23 (Lehesterdeich) – Um 20:58 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle erneut zu einem Einsatz im Streckennetz der BSAG alarmiert. Der Einsatzmeldung zufolge war in Höhe der Haltestelle Peter-Heinlein-Straße der Fahrdraht gerissen und auf der Straßenbahn zum Liegen gekommen.

Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung konnte der Rüstwagen als erstes Fahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken. So befanden sich als technische Komponenten die Rüsteinheit 1 und Rüsteinheit 43 auf der Anfahrt.

Glücklicherweise konnte die Meldung durch die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr nicht bestätigt werden. Lediglich ein Spanndraht der Oberleitung war gerissen und das Streckennetz durch die sich vor Ort befindlichen Kollegen der BSAG Unfallhilfe stromlos geschaltet sowie geerdet.

Somit war keine weitere Tätigkeit der Feuerwehr notwendig und die Einsatzstelle konnte weiterhin durch die BSAG betreut werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 6/2023 (RüstEinh Nr. 1)
01.01.2023
“Straßenbahn vollständig entgleist”

01.01.23 (Utbremen) – Gerade hatten sich alle von der einsatzreichen Silvesternacht erholt, als die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle gegen 15:00 Uhr zur Unterstützung bei der Bergung einer entgleisten Straßenbahn alarmiert wurde.

Bereits in den frühen Morgenstunden dieses Neujahrstages war eine Straßenbahn der BSAG in Höhe der Landwehrstraße während einer Leerfahrt vollständig mit allen Drehgestellen entgleist. Die initialen Versuche der betriebseigenen Unfallhilfe und ihren technischen Mitteln, die Bahn wieder einzugleisen, waren leider nicht erfolgreich, sodass die Feuerwehr Bremen insbesondere mit der Rüsteinheit 1 der Berufsfeuerwehr in die Bergung eingebunden wurde.

Da ein Einsatzabschluss vor Eintreten der Dämmerung nicht abzusehen war, wurden als Unterstützung und logistische Komponenten die Fachgruppe Elektro der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Strom sowie die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Einsatzleitung nachgefordert, um insbesondere die Einsatzstelle mit ihren auf den NEA befindlichen sowie diversen Halogen- und LED-Lichtmasten auszuleuchten.

Neben der Ausleuchtung konnten wir mit unserem Rüstwagen in die Bergung der Bahn eingebunden werden.

Durch die hervorragende Arbeit der Rüsteinheit 1 unter Führung eines sehr kompetenten Rüsteinheitsführers, sowie der sehr guten Zusammenarbeit mit den Kollegen der BSAG, konnte die Bahn nach vielen mühevollen Stunden und einem massiven Einsatz an technischen Gerät unter Applaus von vielen Passanten, die das Spektakel aus sicherer Entfernung verfolgten, wieder vollständig eingegleist werden.

Vielen Dank an die Kameraden der Fachgruppe Elektro, den Kollegen der Feuerwehr Bremen sowie der BSAG für die sehr gute Zusammenarbeit.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)
NEA (43/72-02)

Weiterführende Links:

Pressemitteilung Feuerwehr Bremen

Einsatz Nr. 1-5/2022
01.01.2023
“mehrere Kleinbrände an Neujahrsmorgen”

01.01.23 (diverse Stadtteile) – Nachdem die Silvesterbereitschaft dem Feuerwerk am Nachthimmel beiwohnen und die ersten Neujahrsgrüße senden konnte, sollte die Silvesternacht doch noch einmal für Beschäftigung sorgen, als gegen 00:45 Uhr die digitalen Meldeempfänger mit dem Einsatzstichwort Dachstuhlbrand in Habenhausen ausgelöst wurden. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgte glücklicherweise die Rückmeldung der ersteintreffenden Kräfte: Keine weiteren Kräfte erforderlich. So konnten wir beidrehen und auf dem Rückweg zum Gerätehaus noch einmal brennenden Abfall am Straßenrand ablöschen.

Insgesamt wurden wir an diesem Neujahrsmorgen zu 5 Einsätzen alarmiert. Neben dem gemeldeten Dachstuhlbrand handelte es sich hauptsächlich um brennende Abfallbehälter sowie ein in Brand geratenes Friedhofsgrab.

Gegen 04:30 Uhr am Morgen war das Einsatzaufkommen im Stadtgebiet mehr oder weniger aufgelöst, sodass auch wir unsere Bereitschaft aufheben und uns in Richtung wohlverdienten Feierabend bewegen konnten.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF20 (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:
Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

  

Einsatz Nr. 112 + 113/2022
31.12.2022 ab 22:23 Uhr
“VU und brennende Abfallbehälter am Silvesterabend”

31.12.22 (Huchting) – Auch zum Jahresende dieses erfolgreichen und arbeitsintensiven Jahres 2022 stellten einige Kameraden die Silvesterbereitschaft, um dem zu erwartenden hohen Einsatzaufkommen gerecht zu werden.

Um 22:23 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu ihrem 112. Einsatz in diesem Jahr alarmiert. Ein PKW war aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Laternenpfeiler kollidiert. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der havarierte PKW wurde durch die Kameraden der Silvesterbereitschaft aus dem Verkehrsraum entfernt und auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen. Ein Abschleppdienst wurde nachgefordert und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.
Nur wenige Minuten nach Einsatzabschluss wurden die Kräfte direkt zu einem Folgeeinsatz alarmiert. Mehrere Abfallbehältnisse waren in Brand geraten und durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz schnell gelöscht. Bis zum Jahreswechsel konnten keine weiteren Einsätze mehr für die FF Huchting verzeichnet werden, sodass auch unsere Kameraden kurzerhand dem Silvesterfeuerwerk am bremer Nachthimmel beiwohnen konnten.
An dieser Stelle möchten wir den Kameradinnen und Kameraden für ihren stetigen Einsatz im Jahre 2022 danken und ganz besonders den Kameraden, die sich in diesem Jahr bereit erklärt haben, nicht mit ihren Familien und Freunden das neue Jahr zu begrüßen, sondern am Gerätehaus die Stellung zu halten.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)

Weiterführende Links:
Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Einsatz Nr. 111/2022
28.12.2022 um 01:52 Uhr
“Gemeldeter Wohnungsbrand in mehrgeschossigen Wohngebäude”

28.12.22 (Huchting ) – Um 01:52 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in einem mehrgeschossigen Wohngebäude im huchtinger Ortsteil Sodenmatt alarmiert.
Nur sechs Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug ausrücken und traf nach kurzer Anfahrt zeitgleich mit den Kollegen der Feuerwache 1 an der Einsatzstelle ein. Glücklicherweise konnte der erste vorgehende Trupp der Berufsfeuerwehr kein Schadensfeuer in der im 6. Obergeschoss gelegenen Wohnung feststellen, sondern lediglich angebranntes Essen auf dem Herd und eine leichte Verrauchung im Treppenraum. Einer unserer Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz unterstützte bei der Kontrolle des Treppenhauses und der Schaffung einer Abluftöffnung. Zwei weitere Trupps verblieben als Sicherungstrupp und als Reserve.
Nach kurzen Belüftungsmaßnahmen konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 110/2022
18.12.2022 um 12:52 Uhr
“Gebäudebrand in Kattenesch”

18.12.22 (Kattenesch) – Um 12:52 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Gebäudebrand im Bremer Stadtteil Kattenesch alarmiert.

Nur sechs Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug ausrücken, das zweite folgte zwei Minuten später. Beim Eintreffen hatten die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Arsten bereits die Brandbekämpfung in dem Wohnhaus aufgenommen. Aus ungeklärter Ursache waren Müllbehälter unter einem Unterstand in Brand geraten. Diese Flammen waren nach kurzer Zeit auf das Gebäude übergegangen und breiteten sich schnell über den Dachstuhl aus. Zwar zeichnete sich durch die eingeleiteten Löschmaßnahmen ein schneller Löscherfolg ab, das Auffinden und Ablöschen von weiteren Brand- und Glutnestern gestaltete sich jedoch schwierig und zeitaufwändig. Große Teile der Dachfläche mussten hierzu abgedeckt und Zwischendecken eingerissen werden.  Zudem erschwerten die kalten Witterungsverhältnisse sowie die schlechte Zugänglichkeit der Brandnester die Löscharbeiten. Mit drei Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz unterstützten wir die Lösch- und Nachlöscharbeiten.
Dankbar waren alle Einsatzkräfte für die Unterstützung durch die Verpflegungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Neustadt, die die Einsatzstelle mit heißen Getränken versorgte. Zeitgleich besetzen weitere Kräfte der FF Neustadt die Feuer- und Rettungswache 1, um den Brandschutz im Bereich Zentrum zu gewährleisten.

Nachalarmiert wurde im Einsatzverlauf das WLF-K (43/65-1) mit dem AB Mulde als Logistikkomponente, um das kontaminierte Schlauchmaterial für die fachgerechte Dekontamination von der Einsatzstelle zur Schlauchwerkstatt zu verbringen.

Gegen 18:00 Uhr waren dann auch fürs uns alle Aufräum- und Dekontaminationsarbeiten und damit der Einsatz abgeschlossen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
WLF-K (43/65-1) mit AB Mulde (43/69-31)

Weiterführende Links:

Pressemitteilung Feuerwehr Bremen
 

Einsatz Nr. 109/2022 (RüstEinh Nr. 65)
21.11.2022 um 16:28 Uhr
“Person zwischen LKW und Bagger eingeklemmt”

21.11.22 (Güterverkehrszentrum) – Um 16:28 Uhr wurde die Rüsteinheit der FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem schweren Betriebsunfall im Güterverkehrszentrum alarmiert. Ersten Meldungen zufolge wurde dort der Fahrzeugführer eines Kipplaster zwischen seinem Fahrzeug und einem Radlader eingeklemmt.

Nur sechs Minuten nach der Alarmierung konnten die Fahrzeuge zu Einsatzstelle in der Senator-Blase-Straße ausrücken wo sich die erste Meldung bestätigte. Der Fahrer des Kipplasters wurde beim Entladevorgang aus unbekannter Ursache zwischen seinem LKW und einem sich vor Ort befindlichen Gelenkradlader eingeklemmt und schwer verletzt. Gemeinsam mit den Kräften der Berufsfeuerwehrwachen 1 und 4 sowie der Rüsteinheit der Berufsfeuerwehr wurde die Befreiung der Person vorbereitet sowie die Einsatzstelle ausgeleuchtet. So konnte der Fahrer zunächst mittels KED Systems stabilisiert und über eine Drehleiter mit einem Rollgliss nach oben hin aus seiner Zwangslage befreit werden. Umgehend wurde er an den Rettungsdienst übergeben und in eine bremer Klinik transportiert.

Gegen 18:00 Uhr war dann auch für uns dieser Einsatz abgeschlossen.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)
WLF-K (43/65-1) mit AB Rüst (43/69-12)

Weiterführende Links:

Pressemitteilung Polizei Bremen

Einsatz Nr. 108/2022 (RüstEinh Nr. 64)
19.11.2022 um 13:55 Uhr
“Person mit Hund aus Aufzug befreit”

Einsatz 108 / RE 64 19.11.22 13:55 Person in Aufzug

19.11.22 (Sebaldsbrück) – Noch während des Einsatzverlaufes in Oberneuland, wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle um 13:55 Uhr zu einem Folgeeinsatz in den Bremer Stadtteil Sebaldsbrück disponiert. Dort sollte sich eine Person in einer Notlage befinden, da sie im Aufzug eines mehrgeschossigen Gebäudes feststeckte.

Umgehend konnten die Fahrzeuge die aktuelle Einsatzstelle verlassen und nach 13 Minuten bei dem betroffenen Wohngebäude eintreffen. Auf Grund eines technischen Defekts war der Aufzug in Höhe des Erdgeschosses steckengeblieben. Weder eine Weiterfahrt noch die Öffnung der Tür war durch die eingeschlossene Person mit ihrem Hund im inneren des Fahrkorbes möglich.

Umgehend wurde die Aufzugsanlage außer Betrieb genommen und die Türen mittels Notentriegelung geöffnet. Die befreite Person wie auch der Hund konnten so aus dem Aufzug befreit werden und waren wohlauf.

Da sich die Lage an der Einsatzstelle in Oberneuland inzwischen weitestgehend entspannt hatte, war eine Rückkehr zu dieser nicht erforderlich, sodass alle Fahrzeuge das Gerätehaus anfahren konnten.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

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Einsatz Nr. 107/2022 (RüstEinh Nr. 63)
19.11.2022 um 12:46 Uhr
“Historisches Industriegebäude in Vollbrand”

19.11.22 (Oberneuland) – Um 12:46 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Großbrand in der Rockwinkler Heerstr. In Bremen Oberneuland alarmiert.

Nur sechs Minuten nach der Alarmierung rückte das erste Fahrzeug zur Einsatzstelle aus. Bereits auf der B75 war die Einsatzstelle durch eine schwarze Rauchwolke weithin sichtbar. Der Vollbrand in dem historischen Backsteingebäudes eines Heizölhändlers erstreckte sich auf einer Fläche von 20 x 50 Metern über drei Etagen. Anliegende Heizöl- und Gaslager erforderten zusätzliche Vorsicht der Einsatzkräfte. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr Bremen wurde nach und nach an die Einsatzstelle herangezogen, um den Brand effektiv zu bekämpfen.

Die Rüsteinheit begab sich zunächst als technische und logistische Komponente in den Bereitstellungsraum, um erforderlichenfalls unverzüglich agieren zu können.

Um 13:55 Uhr wurde die Rüsteinheit von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem weiteren Einsatz mit dem Einsatzstichwort „Person in Notlage“ umdisponiert.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

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Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Nonstop News

 

 

Einsatz Nr. 106/2022
18.11.2022 um 00:05 Uhr
“Küchenbrand in Huchting”

18.11.22 (Huchting) – Gerade war durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle die durch die Netzstörung hervorgerufene Einsatzbereitschaft an den Gerätehäusern aufgehoben worden, als wenige Minuten später um 00:05 Uhr die digitalen Meldeempfänger ausgelöst wurden.

Nur vier Minuten nach der Alarmierung rückte das erste Fahrzeug zu dem gemeldeten Zimmerbrand in der Amsterdamer Straße aus. Schon über Funk wurde das Feuer durch die sich ebenfalls auf der Anfahrt befindlichen Kollegen der Berufsfeuerwehr bestätigt.

Durch die FF Huchting wurde ein Sicherungstrupp gestellt, während ein weiterer Trupp im Innenangriff den Brand in der Küche schnell löschen konnte. Ein Anwohner wurde während eigener Löschversuche verletzt und musste in eine Bremer Klinik eingeliefert werden. Alle anderen Bewohner konnten nach Lüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)

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Einsatz Nr. 105/2022
17.11.2022 um 15:06 Uhr
“Bundesweite Netzstörung beeinträchtigt Notruf”

17.11.22 (Huchting) – Auch in Bremen hat eine bundesweite Störung für Probleme in der Erreichbarkeit der Notrufnummern 110 und 112 gesorgt. Zeitweise war es nicht möglich über diese Rufnummern einen Notruf abzusetzen. Um den Bürgerinnen und Bürgern im Notfall zentrale Anlaufstellen zu bieten, wurden alle Freiwilligen Feuerwehren in Bremen alarmiert und die Gerätehäuser besetzt. So stellte auch die Freiwillige Feuerwehr Huchting etwa bis Mitternacht eine Bereitschaft, um Hilfeersuchen entgegennehmen und an die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle weitergeben zu können.

Eingesetzte Fahrzeuge:

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Einsatz Nr. 104/2022 (RüstEinh Nr. 62)
03.11.2022 um 20:00 Uhr
“LKW auf Abwegen”

03.11.22 (Huchting) – Um 20:00 Uhr wurde die Rüsteinheit der FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in das Kleingartengebiet am Reedeich alarmiert. Ersten Rückmeldungen sollte sich dort ein LKW in Schieflage befinden und umzustürzen drohen.

Nur vier Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit die Anfahrt zur Einsatzstelle antreten. Vor Ort war ein 27 Tonnen schwerer LKW beim Befahren des engen Deichweges von diesem abgekommen und mit den Reifen im weichen Untergrund abgesackt. Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen befanden sich bereits vor Ort.

Schnell konnte die Lage als stabil bewertet und das Fahrzeugniveau angepasst werden, um die Schräglage zu verringern. Auch ein hinzugerufenes LKW-Bergungsunternehmen bewertete die Lage als unkritisch, sodass kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr notwendig war und das Fahrzeug am nächsten Morgen durch das Bergungsunternehmen geborgen werden konnte.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

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Einsatz Nr. 103/2022 (RüstEinh Nr. 61)
28.10.2022 um 15:44 Uhr
“Laternenmast droht auf Oberleitung zu stürzen”

28.10.22 (Bremen Walle) – Um 15:44 Uhr wurde die Rüsteinheit der FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall auf der Nordstraße alarmiert. Ersten Meldungen zufolge war dort ein PKW mit einem Laternenmast kollidiert.

Sechs Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit die Anfahrt zur Einsatzstelle antreten. Vor Ort bestätigte sich die erste Meldung und der betroffene Laternenmast drohte auf die Oberleitung der BSAG zu stürzen. Da glücklicherweise niemand verletzt wurde, konnte mit Hilfe des Feuerwehrkranes der Mast gesichert und mit einem Motortrennschneider abgetrennt werden.

Für die Feuerwehr war der Einsatz mit dem Ablegen des Mastes am Fahrbahnrand abgeschlossen. Die Unfallursache wird durch die Polizei ermittelt.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 102/2022 (RüstEinh Nr. 60)
26.10.2022 um 10:22 Uhr
“Verschüttete Person bei Tiefbauunfall”

26.10.22 (Bremen Lüssum) – Um 11:40 Uhr wurde die Rüsteinheit der FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Tiefbauunfall im Bremer Stadtteil Lüssum-Bockhorn alarmiert, bei dem eine Person verschüttet wurde.

Nur acht Minuten nach der Alarmierung konnte der Rüstwagen die Anfahrt zur Einsatzstelle antreten. Das LF 20 folgte kurz darauf. Noch vor dem Eintreffen erfolgte die Rückmeldung der Leitstelle, dass keine weiteren Kräfte benötigt werden. Die Rüsteinheit konnte somit die Anfahrt abbrechen und zum Stand zurückkehren.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)
WLF-K (43/65-1)
AB Rüst (43/69-12)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 101/2022 (RüstEinh Nr. 59)
25.10.2022 um 12:06 Uhr
“Verkehrsunfall zwischen Rettungswagen und PKW”

25.10.22 (Bremen Vahr) – Um 12:06 Uhr wurde die Rüsteinheit der FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Rettungswagen auf der Karl-Kautsky-Straße in Höhe der Bischoff-Kettler-Straße alarmiert.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnte der Rüstwagen die Anfahrt zur Einsatzstelle antreten. Das LF 20 folgte kurz darauf. Noch vor dem Eintreffen erfolgte die Rückmeldung der Leitstelle, dass keine weiteren Kräfte benötigt werden. Die Rüsteinheit konnte somit die Anfahrt abbrechen und zum Stand zurückkehren.

Eingesetzte Fahrzeuge:
RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 100/2022
20.10.2022 um 16:18 Uhr
“Brand in Tiefgarage”

20.10.22 (Mittelshuchting) – Erstmals in der Nachkriegszeit, wurden die Kameradinnen und Kameraden zu einem 100. Einsatz innerhalb eines Jahres durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert, als diese um 16:18 Uhr unsere digitalen Meldeempfänger mit dem Einsatzstichwort Feuer in Garage/Carport auslöste.

Nur vier Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug mit 5 Atemschutzgeräteträgern zur nahegelegenen Einsatzstelle ausrücken und war nach kurzer Fahrzeit ersteintreffend vor Ort.

Da die Einsatzlage an der betroffenen Tiefgarage zunächst noch unklar war, wurde ein Einsatz mit Bereitstellung vorbereitet und ein Trupp mit schweren Umluft unabhängigen Atemschutz ausgerüstet. Schnell ergab die Erkundung, dass glücklicherweise kein Schadenfeuer innerhalb der Tiefgarage aufzufinden war. Viel mehr wurden augenscheinlich Wunderkerzen und Kunststoff abgebrannt, die zu einer entsprechenden Rauch- und Geruchsentwicklung geführt hatten. Da alles Brandgut bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr abgebrannt war, konnte der Einsatz für alle Kräfte beendet werden.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 10 (43/44-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 99/2022 (RüstEinh Nr. 58)
13.10.2022 um 20:34 Uhr
“Binnenschiff mit schwerem Wassereinbruch nach Kollision”

13.10.2022 (Überseestadt) – Binnenschiff droht nach Kollision zu sinken, so lautete die Meldung auf unseren DME, als die Rüsteinheit der FF Huchting um 20:34 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zum Weserbahnhof in der Bremer Überseestadt alarmiert wurde.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnte der Rüstwagen als Vorausfahrzeug die Anfahrt zur Einsatzstelle antreten. Das LF 10 folgte mit dem angehängten Rettungsboot (RTB2 – 43/88-1) kurz darauf.
Vor Ort waren bereits Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen eingetroffen und hatten erste Erkundungen und Maßnahmen eingeleitet. Das Lagebild zeigte ein an der Spundwand festgemachtes 85m langes, 9m breites und mit etwa 1000 Tonnen Kohle beladenes Binnenschiff mit schwerer Deformation am backbordseitigen Bugbereich und massivem Wassereinbruch unterhalb der Wasserlinie. Im Bereich des Vorschiffes stand das Wasser bereits auf der gesamten Fläche in einer Höhe von ca. 50cm, 20cm davon augenscheinlich sichtbar über den Flurplatten. Nach einer Kollision mit einem sich auf der Weser befindlichen Schubverband auf Höhe des ehemaligen Kellog’s Geländes konnte der Schiffsführer seinen Frachter an der Spundwand festmachen und alarmierte die Feuerwehr.

Ein sich an der Einsatzstelle befindlicher Nautiker der FF Huchting konnte der Einsatzleitung als Fachberater zur Verfügung gestellt werden. Umgehend wurden Tauchpumpen im inneren des Schiffskörpers in Stellung gebracht, um das eintretende Wasser zu lenzen. Zeitgleich brachten Taucher ein Lecksegel in Position, um die Leckstelle von außen abzudichten bzw. den Wassereintritt zu reduzieren. Auf Grund der starken Verformung des Schiffskörpers konnte das Lecksegel allerdings nicht optimal platziert werden, sodass die erwünschte Wirkung nicht erzielt werden konnte. In Absprache mit der Einsatzleitung und dem Fachberater wurde unser WLF-K mit dem Abrollbehälter Rüst zur Einsatzstelle nachgefordert. So war gewährleistet, dass ausreichend Mittel für einen inneren Verbau zur Leckabwehr zur Verfügung standen. Vorsorglich wurden Ölsperren um den Havaristen ausgelegt, um mögliche austretende Betriebsstoffe aufzufangen.

Insbesondere durch den inneren Verbau konnte der Wassereintritt zeitnah so stark verringert werden, dass der Wasserstand kontinuierlich absank und der Schiffsführer in der Lage war das Schiff mit Bordmittel gelenzt zu halten und die Einsatzstelle der Wasserschutzpolizei übergeben werden konnte. Weder die Stabilität noch die Festigkeit des Schiffskörper waren durch den Wassereinbruch gefährdet.

Vor allem durch die hervorragende und professionelle Zusammenarbeit zwischen BF und FF konnte ein schneller und effektiver Einsatzerfolg erzielt werden.
Für weitere Maßnahmen wird das Schiff aller Voraussicht nach seine Ladung vor Ort löschen (entladen) müssen. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlung zum Unfallhergang aufgenommen.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 10 (43/44-1)
RTB 2 (43/88-1)
RW (43/52-1)
WLK-K (43/65-1)
AB-Rüst (43/69-12)

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Buten un Binnen

Kreiszeitung

Nonstopnews

Pressemitteilung der Polizei Bremen via Presseportal

Einsatz Nr. 97/2022
02.09.2022 um 18:32 Uhr
“Brand in Papierpresse”

02.09.22 (Woltmershausen) – Um 18:32 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Brand in einem papierverarbeitenden Betrieb an der Simon-Bolivar-Str. alarmiert.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Fahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken. Das LF 20 folgte kurze Zeit später. Vor Ort war es zu einem Brand in einer Hydraulikpresse gekommen, die geschreddertes Papier zu festen Ballen verpresst. Erste Löschmaßnahmen zeigten schnell Erfolg, jedoch wurden die Kräfte vor die Herausforderung gestellt, das gesamte Brandgut aus dem nahezu geschlossenen System zu entfernen.

In Rücksprache mit dem Einsatzleiter wurden für den weiteren Einsatzverlauf auch der Rüstwagen sowie das Wechselladerfahrzeug der Einsatzstelle zugeführt.
Mit Hilfe des Wechselladerfahrzeugs konnte eine betriebseigene Mulde aufgenommen und verfahren werden, sodass die vom Brand nicht beaufschlagten Papierballen in dieser zwischengelagert und regelmäßig kontrolliert werden konnten. Das Brandgut hingegen wurde in separate Metallcontainer verladen, mit Netzmittel abgelöscht und segregiert gelagert.
Gegen 21:20 Uhr waren alle Maßnahmen abgeschlossen und die Fahrzeuge konnten den Rückweg zum Gerätehaus antreten.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 10 (43/44-1)
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)
WLF (43/65-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 96/2022
31.08.2022 um 17:52 Uhr
“Brennender Sattelauflieger auf B75”

31.08.2022 (B75 Huchting, RiFa Stadtmitte) – Pünktlich zum Feierabendverkehr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting um 17:51 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem brennenden Fahrzeug auf der Bundesstraße 75 in Höhe der Abfahrt Sodenmatt alarmiert.

Trotz der schlechten Verkehrsverhältnisse konnte das LF 10 als erstes Fahrzeug nach 5 Minuten zum Einsatzort ausrücken. LF 20 und RW folgten nur wenige Minuten später.
Schon auf der Anfahrt konnten die Einheitsführer eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule erkennen. Nach einer kurzen Anfahrtszeit von 6 Minuten trafen das LF10 sowie das HLF der Berufsfeuerwehr zeitgleich an der Einsatzstelle als erste Fahrzeuge vor Ort ein.

Ein auf dem Seitenstreifen abgestellter Sattelauflieger brannte im hinteren Bereich in voller Ausdehnung. Ebenso war der Brand bereits auf die sich neben der Bundesstraße befindlichen Grünflächen übergegangen und konnte sich durch die extreme Trockenheit schnell ausbreiten. Glücklicherweise hatte der Fahrer des Sattelzuges geistesgegenwärtig bereits Zugmaschine und Auflieger voneinander getrennt, sodass keine Gefahr der Ausbreitung auf die Zugmaschine bestand.
Umgehend wurden von den sich vor Ort befindlichen Löschfahrzeugen Angriffsleitungen verlegt, um den Vegetationsbrand wie auch den brennenden Sattelauflieger zunächst unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Um die Wasserversorgung der Löschfahrzeuge sicherzustellen, und nötigenfalls einen Pendelverkehr einzurichten, wurde umgehend ein Tanklöschfahrzeug (TLF) nachalarmiert.
Zum Glück befand sich neben der Bundesstraße ein wasserführendes Fleet, sodass kurz nach der Einleitung der Erstmaßnahmen eine Tragkraftspritze (TS) in Stellung gebracht werden konnte, um so die Angriffsleitungen wie auch das TLF einzuspeisen.

Der Brand wurde zunächst von zwei Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz bekämpft, um die weitere Ausbreitung zu verhindern und die Hecktür des Aufliegers zu öffnen um anschließend eine weitere Brandbekämpfung über den Dachmonitor des TLF durchzuführen.
In Absprache mit dem Einsatzleitdienst verbrachten wir ebenso unser WLF mit dem Abrollbehälter Räum und dem Teleskoplader zur Einsatzstelle, um den gepressten Abfall, den der Fahrer geladen hatte, aus dem Auflieger zu entladen und alles Brandgut ablöschen und entfernen zu können.
Die durch eine Spezialfirma weiter durchgeführten Bergungsmaßnahmen zogen sich noch bis in die frühen Morgenstunden hin. Für die Zeit der Löscharbeiten musste die B75 zeitweise in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

Erst um 22:15 Uhr konnten alle Fahrzeuge aus dem Einsatz entlassen werden und den Rückweg zum Gerätehaus anzutreten.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 10 (43/44-1)
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)
WLF (43/65-1)
Teleskoplader (43/69-28)

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Nonstop News
Weser Kurier

Einsätze Nr. 93-95/2022
07.08.2022 um 18:07 Uhr
“Feuermeldungen und Wachbesetzung”

07.08.22 (Woltmershausen, Mitte) – Initial wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting um 18:07 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einer unklaren Rauchentwicklung im Hammelwardener Weg alarmiert.
Bereits 4 Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Fahrzeug den Status 3 geben und vom Hof fahren. Noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle erfolgte die erste Rückmeldung des sich vor Ort befindlichen Einheitsführers der Berufsfeuerwehr, dass keine weiteren Kräfte erforderlich sind. Somit konnten die Fahrzeuge beidrehen und zum Gerätehaus zurückkehren.
Auf der Rückfahrt zum Gerätehaus wurden Fahrzeuge zu einem neuen Einsatz umdisponiert, um die Feuerwache 1 zu besetzten und somit den Brandschutz für den Bereich Bremen Mitte sicherzustellen.

Noch auf der Anfahrt zur ersten Einsatzstelle wurde das LF 10 (43/44-1) durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem weiteren Einsatz umdisponiert. In einem Hochhaus hatten Anrufer einen ausgelösten Heimrauchwarnmelder wahrgenommen. Glücklicherweise stellte eine erste Erkundung schnell heraus, dass dieser nicht durch ein Schadensfeuer sondern durch den Qualm vom abendlichen Grillen auf dem Balkon ausgelöst wurde.
Die Besatzung des LF 10 konnte somit aus dem Einsatz entlassen werden und steuerte ebenfalls die Feuerwache 1 an, um sich ebenso in die Wachbesetzung zu integrieren.

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Einsatz Nr. 92/2022
05.08.2022 um 14:53 Uhr
“gemeldeter Zimmerbrand”

05.08.22 (Huchting) – Um 14:53 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Straße Scharhörn alarmiert.
Noch vor dem Ausrücken erfolgte die Rückmeldung des sich vor Ort befindlichen Einheitsführers, dass keine weiteren Kräfte an der Einsatzstelle benötigt werden.

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Einsätze Nr. 83-91/2022 (RüstEinh Nr. 52-57)
04.08.2022 um 16:41 Uhr
“Zahlreiche Einsätze nach Schlechtwetterfront”

04.08.22 (gesamtes Stadtgebiet) – Um 16:41 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting auf Grund der über das Stadtgebiet gezogenen Schlechtwetterfront durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert.
Großflächig waren im Stadtgebiet durch die starken Winde mehrere Bäume umgestürzt und hatten Fahrzeuge unter sich begraben, Straßen sowie Geh- und Radwege versperrt oder waren so zu Fall gekommen, dass von ihnen eine potenzielle Gefahr ausging.
Mit Hilfe von Ketten- und Bügelsägen sowie dem Hochentaster konnten die Einsatzstellen abgearbeitet werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)
LF 10 (43/44-1)
MTF (43/19-1)

Weitere Mitteilungen zu diesem Einsatz:

Einsatz Nr. 82/2022 (RüstEinh Nr. 51)
31.07.2022 um 12:30 Uhr
“Küchenbrand in Gastronomiebetrieb”

31.07.22 (Ostertor) – Um 12:30 Uhr wurde die Rüsteinheit der FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Küchenbrand in einem mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude an der Sielwallkreuzung alarmiert. Ersten Informationen zufolge sollte bereits schwarzer Rauch aus dem Dachgeschoss dringen.
5 Minuten nach der Alarmierung konnten die Fahrzeuge den Status 3 geben und zur Einsatzstelle im Ostertorviertel ausrücken.

Beim Eintreffen der Rüsteinheit waren bereits Kräfte der Berufsfeuerwehrwachen 1 und 2 vor Ort und hatten erste Löschmaßnahmen eingeleitet nachdem bereits auf der Anfahrt eine massive Rauchentwicklung erkennbar war. Weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Arsten und Neustadt befanden sich auf der Anfahrt.
Mit Hilfe von Pulverlöschern konnte der Brand in dem im Erdgeschoss gelegenen Küchenbereich des Gastronomiebetriebs schnell unter Kontrolle gebracht werden. Allerdings hatte sich der Brand bereits durch das Abluftsystem durch das Gebäude bis in das Obergeschoss ausgebreitet.

Als technische Komponente unterstützte die Rüsteinheit mit Hilfe von Akku Winkelschleifer und Absturzsicherung bei der Demontage des über eine Terrasse führenden Abluftkamins sowie der Aufnahme von Dachziegeln, um den Kräften die Brandbekämpfung zu ermöglichen.

Durch den hohen technischen Aufwand konnte der Einsatz erst nach etwa 5 Stunden abgeschlossen werden.
Glücklicherweise konnten alle Gäste und Mitarbeiter des Gastronomiebetriebs das Lokal rechtzeitig verlassen. Ebenso waren die Anwohner der darüberliegenden Wohnung nicht zu Hause, sodass keine Menschen verletzt wurden.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:
Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen via Presseportal

Einsatz Nr. 81/2022 (RüstEinh Nr. 50)
26.07.2022 um 22:31 Uhr
“Einsatzstichwort: Person unter Zug”

26.07.2022 – Person unter Zug, so lautete die Meldung auf den digitalen Meldeempfängern, als die Rüsteinheit der FF Huchting um 22:31 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert wurde.
Wenige Minuten nach der Alarmierung konnten unsere Kräfte ausrücken und waren nach wenigen Minuten Anfahrt ersteintreffend an der Einsatzstelle. Nach Angaben des Triebwagenführers hatte der Zug im Streckennetz zwischen Bremen und Oldenburg in Höhe des Industriegebiets Bauerland eine Person im Gleisbett erfasst. In Rücksprache mit dem Notfallmanager der DB wurde der Gleiskörper abgesucht. Glücklicherweise konnten keine menschlichen Überreste gefunden werden. Entgegen der ursprünglichen Annahme war der Zug mit einem Damwild kollidiert. Obwohl auch dieses tragisch ist, war es sehr wohl eine enorme Erleichterung für den Triebwagenführer.
Für die Feuerwehr gab es an dieser Stelle nichts mehr zu tun.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

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Einsatz Nr. 80/2022 (RüstEinh Nr. 49)
24.07.2022 um 15:05 Uhr
“Schwerer Verkehrsunfall auf A1 fordert ein Todesopfer”

24.07.2022 – Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A1 in Höhe AS Hemelingen wurde die Rüsteinheit der FF Huchting am Sonntagnachmittag um 15:05 Uhr alarmiert.
Auf Grund der Kollision der zwei Fahrzeuge wurden zwei Personen zum Teil schwer verletzt eingeklemmt. Für eine Person kam leider jede Hilfe zu spät. Drei weitere Personen kamen mit leichteren Verletzungen davon.
Wenige Minuten nach der Alarmierung machte sich die Rüsteinheit auf den Weg zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen war bereits ein Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort und die eingeklemmten Personen aus den Fahrzeugen befreit. Ein Fahrzeug wurde durch die Rüsteinheit gesichert und von der Stromversorgung getrennt. Auf Grund der Vielzahl der Einsatzkräfte konnte die Rüsteinheit nach kurzer Zeit wieder aus dem Einsatz entlassen werden.

Erschüttert sind wir von der Tatsache, dass wir auf der Heimfahrt miterleben mussten, wie sich gaffende Menschen auf der Gegenfahrbahn an dem Leid anderer ergötzen, um ihre Sensationslust zu stillen und sogar billigend in Kauf nehmen den Verkehr ins Stocken zu bringen. Ein Glück, dass dadurch dieses Mal nicht ein weiterer Verkehrsunfall resultiert ist.

Im Bereich der technischen Hilfeleistung und Rettung unterscheidet man zwischen den zwei Begrifflichkeiten “eingeschlossen” und “eingeklemmt”. Bei eingeschlossenen Personen ist der Fahrgastraum in der Regel durch einen Aufprall so deformiert, dass sich Türen nicht mehr auf herkömmlichen Weg öffnen lassen. Die Person an sich ist aber in der Lage sich innerhalb des Fahrgastraumes frei zu bewegen und könnte bei sich öffnenden Türen aus dem Fahrzeug befreit werden. Ist die Rede von eingeklemmten Personen, so hat sich der Fahrgastraum und die Struktur des Fahrzeuges so deformiert, dass Personen wortwörtlich in den Bauteilen eingeklemmt sind. Nach dem Schaffen einer Zugangsöffnung muss dann in der Regel schweres technisches Gerät für die Rettung eingesetzt werden.

Liebe Mitmenschen, wir werden nicht müde die täglichen Radiosendungen zu zitieren: „Bei Stau – Rettungsgasse bilden“. Sobald sich der Verkehr auf Schrittgeschwindigkeit reduziert hat, sollten die Fahrzeuge auf der linken Fahrspur bereits äußerst links fahren, alle anderen Fahrspuren sollten sich bereits äußerst rechts befinden, sodass eine Rettungsgasse für Polizeifahrzeuge, Rettungswagen, Feuerwehrfahrzeuge, Krane und Bergungsfahrzeuge frei ist – denn diese kommen alle in der Regel nicht mit Motorrädern sondern mit Großfahrzeugen. Auch wenn Fahrzeuge die Rettungsgasse passiert haben, bleibt diese bestehen, da Sie als Fahrzeugführer natürlich nicht wissen können welche weiteren Einsatzkräfte sich noch auf der Anfahrt befinden oder nachgefordert werden. Die Rettungsgasse wird erst aufgelöst, wenn sich der gesamte Stau in einen fließenden Verkehr zurückverwandelt. Auch ein Standstreifen darf zur Bildung der Rettungsgasse mitgenutzt werden. Wenn erst das Rangieren angefangen wird, sobald der Verkehr steht, gehen den Rettungskräften und vor allem den Menschen, die auf dringende Hilfe angewiesen sind, wertvolle Sekunden und Minuten verloren. Ein sich noch in Fahrt befindliches Fahrzeug lässt sich deutlich schneller nach außen versetzen als ein stehendes… Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

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Weser Report
Pressemitteilung Polizei Bremen via Presseportal”

Einsatz Nr. 79/2022
19.07.2022 um 22:58 Uhr
“Zimmerbrand”

19.07.2022 – Aus dem laufenden Einsatz der Rüsteinheit wurde das LF10 mit 4 Atemschutzgeräteträgern umgehend entlassen, als die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle um 22:58 Uhr zu einem möglichen Zimmerbrand in der Straße Asbrook alarmierte. Nur drei Minuten nach der Alarmierung befand sich das Löschgruppenfahrzeug auf dem Weg zu der nahe gelegenen Einsatzstelle.
Kräfte der Berufsfeuerwehrwachen 1 und 4 waren bereits vor Ort und hatten erste Erkundungen eingeleitet. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging umgehend in Bereitstellung. Glücklicherweise konnte durch die Einheitsführer kein Schadensfeuer festgestellt werden. In der betroffenen Wohnung war lediglich Essen auf dem Herd angebrannt. So konnte das LF 10 wieder aus dem Einsatz entlassen werden und machte sich auf dem Rückweg, um die Rüsteinheit bei ihrer Einsatzstelle zu unterstützen.

LF 10 (43/44-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 78/2022 (RüstEinh Nr. 48)
19.07.2022 um 22:37 Uhr
“Streifenwagen droht in Fleet zu stürzen”

19.07.2022 – Der Ausbildungsdienst zum Thema Rettungsboot war gerade beendet und der Dienstabend wurde mit einem kühlen Eis ausklingen lassen, als sich die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle telefonisch mit der Wehrführung in Verbindung setzte.

Auf einer Einsatzfahrt musste ein Einsatzfahrzeug der Polizei Bremen die befestigte Straße verlassen und diese auf unbefestigten Wegen fortsetzen. Im Zuge dessen war das Fahrzeug eingesunken und drohte in einen Fleet zu stürzen. Zur Bergung des Einsatzfahrzeuges wurde bei der Feuerwehr Bremen um Amtshilfe erbeten. Umgehend konnten alle Fahrzeuge der Feuerwehr Huchting um 22:37 Uhr den Status 3 geben und die Einsatzstelle anfahren.

Vor Ort wurde das Fahrzeug durch die Rüsteinheit stabilisiert und gesichert sowie die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Mit Hilfe eines privaten Radladers konnte das Einsatzfahrzeug geborgen und auf die befestigte Straße zurückgeführt werden. Glücklicherweise blieb die Besatzung des Streifenwagens unverletzt und konnte ihr Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen. Nach erfolgreicher Bergung konnten sie ihre Fahrt fortsetzen. Vielen Dank den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Bremen für Eure Arbeit und unsere Sicherheit. Und wenn der Helfer oder die Helferin mal Hilfe braucht, sind wir natürlich gerne zur Stelle.

Noch während des laufenden Einsatzes wurde die FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem vermuteten Wohnungsbrand in der Straße Asbrook alarmiert. Umgehend entließen wir unser erstes Löschfahrzeug mit 4 Atemschutzgeräteträgern aus dem Einsatz und ließen es zu der nahegelegen Einsatzstelle ausrücken. Die Rüsteinheit verblieb an ihrer ursprünglichen Einsatzstelle und arbeitete diesen Einsatz parallel ab. Um 23:46 Uhr konnte dann der Dienstabend der FF Huchting mit zwei guten Taten beendet werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 10 (43/44-1)
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 77/2022
15.07.2022 um 21:26 Uhr
“Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus”

15.07.2022 – In den späten Abendstunden wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting um 21:26 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnte das LF 10 den Status 3 geben und sich seinen Weg durch den dichten Verkehr bahnen und traf nahezu zeitgleich mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr Bremen an der Einsatzstelle in der Tillmannstraße ein. Während der Erkundungsphase begab sich ein Trupp unter schwerem Atemschutz in Bereitstellung. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass lediglich Essen auf dem Herd angebrannt war. Dieses wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch aufmerksame Nachbarn vom Herd genommen und abgelöscht.
Durch die Feuerwehr waren keine weiteren Maßnahmen mehr erforderlich.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF10 (43/44-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 76/2022
08.07.2022 um 17:20 Uhr
“First Responder Einsatz”

Einsatzbericht:

08.07.2022 – Auf dem Weg zum Tanken des Großfahrzeugs wurde die Besatzung des WLF-K auf einen gestürzten Radfahrer aufmerksam. Umgehend wurde der Verkehrsraum abgesichert und die Person auf Verletzungen untersucht. Der über Funk nachgeforderte Rettungswagen (RTW) traf nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle ein, sodass die Person zur weiteren Untersuchung und Behandlung an diesen übergeben werden konnte.

Eingesetzte Fahrzeuge:
WLF-K (43/65-1)

Weiterführende Links:

Einsatz Nr. 75/2022
07.07.2022 um 16:52 Uhr
“Großeinsatz in ehemaligen Produktionsgebäude in Überseestadt”

Einsatzbericht:

07.07.2022 – Gerade war das LF 10 zur Maschinistenausbildung in Huchting unterwegs, als die Freiwillige Feuerwehr Huchting um 16:52 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Gebäudebrand in der Bremer Überseestadt alarmiert wurde.

Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken. Vor Ort war es im zweiten Obergeschoss eines ehemaligen Produktionsgebäudes zu einem Brand von mehreren Kubikmetern Elektroschrott gekommen. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr Bremen befand sich schon vor Ort und hatte die Brandbekämpfung eingeleitet.
Da sich die Wasserversorgung vor Ort als schwierig erwies, wurden wir durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle aufgefordert, parallel mit dem Wechselladerfahrzeug (WLF-K) einen weiteren Feuerwehrstandort anzufahren, um dort den Abrollbehälter Wasserfördersystem (AB-WF) aufzunehmen und zur Einsatzstelle zu verbringen. Bei dem AB-WF handelt es sich um ein spezielles Pumpensystem, das zur Förderung von sehr großen Wassermengen von bis zu 5000 Litern pro Minute konzipiert ist. Damit ist es prädestiniert für Einsatzstellen mit offenen Gewässern, die ansonsten über eine schlecht ausgebaute Wasserversorgung verfügen oder an denen abzusehen ist, dass große Löschwassermengen erforderlich sein werden. Glücklicherweise zeigten die eingeleiteten Löschmaßnahmen schnelle Wirkung, sodass der AB-WF nicht mehr an der Einsatzstelle benötigt wurde. Während sich das WLF-K auf dem Rückweg zum huchtinger Gerätehaus befand, wurde dieses durch die Leitstelle für einen weiteren Einsatz disponiert. Aufgenommen werden sollte der Abrollbehälter Mulde, um mit diesem als Logistikkomponente bei dem Rückbau der Einsatzstelle zu unterstützen.
Insgesamt war die Feuerwehr Bremen mit ca. 80 Einsatzkräften und 25 Fahrzeugen vor Ort. Sieben Trupps unter schwerem Atemschutz gingen mit zwei C-Rohren sowie einem Schaumrohr zur Brandbekämpfung vor.
Gegen 20:00 Uhr war dann auch für uns dieser Einsatz abgeschlossen.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF20 (43/44-2)
LF10 (43/44-1)
WLF-K (43/65-1)
AB Mulde (43/65-31)

Weiterführende Links:

Pressemitteilung Feuerwehr Bremen via Presseportal
Buten un binnen

Einsatz Nr. 74/2022 (RüstEinh Nr. 47)
01.07.2022 um 13:09 Uhr
“Brand in Hochhauskomplex (Bremen Grohn)”

01.07.2022 – Der letzte Einsatz ist gerade einmal zwei Tage her, als die Rüsteinheit heute um 13:09 erneut durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem bestätigten Hochhausbrand alarmiert wurde. Dieses Mal handelte es sich bei dem Einsatzobjekt um ein 16-geschossiges Hochhauskomplex in Bremen-Grohn. Hier war es zu einem Brand in einem Geschäftsbereich im Erdgeschoss gekommen, der auf mehrere Wohnungen überzugreifen drohte.

Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit zum Einsatzort in der Bydolekstraße ausrücken. Das Feuer konnte durch die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen innerhalb von wenigen Minuten gelöscht werden. Auf Grund der schnell unter Kontrolle gebrachten Einsatzlage, wurden die Bewohner durch die Feuerwehr dazu aufgefordert in ihren Wohnungen zu verbleiben. Dieses ist Fällen, in denen eine Brandausbreitung auf weitere Teile des Gebäudekomplexes ausgeschlossen werden kann, oft die sicherste Maßnahme, um die Bewohner nicht zwangsläufig durch verrauchte Treppenräume führen zu müssen und Verletzungen durch panische Fluchtversuche vorzubeugen.
Die Rüsteinheit 43 begab sich beim Eintreffen zunächst als technisch-taktische Reserve in einen Bereitstellungsraum, um gegebenenfalls großräumige Belüftungsmaßnahmen zu unterstützen und als technische Komponente zur Verfügung zu stehen.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde auch die Rüsteinheit in die Einsatzstelle hineinbezogen. Auf Grund der thermischen Entwicklung im Brandbereich waren mehrere Heizungsleitungen geborsten, sodass Heizungswasser ungehindert in die Einheit lief. Um zu vermeiden, dass das gesamte Heizungssystem des Gebäudekomplexes abgestellt werden muss, wurden die defekten Heizungsrohre mit Hilfe eines akkubetriebenen Hydraulikspreizers zusammen gepresst und der Wasserfluss somit gestoppt.

Auf Grund der extrem komplexen Einsatzstelle war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. Zusätzlich wurde durch die Einsatzleitung vorsorglich das Stichwort MANV (Massenanfall von Verletzten) ausgerufen und die entsprechenden Einsatzmittel zur Einsatzstelle disponiert. Glücklicherweise mussten nur zwei Personen durch den Rettungsdienst gesichtet werden. Eine weitere Behandlung war aber nicht notwendig.

Nach drei Stunden war dann auch für uns dieser Einsatz beendet.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Weiterführende Links:
Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen via Presseportal
Weser Kurier

Einsatz Nr. 73/2022 (RüstEinh Nr. 46)
29.06.2022 um 13:07 Uhr
“Brandgeruch in Hochhaus (Neue Vahr Nord)”

29.06.2022 – Um 13:07 Uhr wurde die Rüsteinheit der FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem vermuteten Hochhausbrand im Bremer Stadtteil Neue Vahr Nord alarmiert. Anrufer hatten die Feuerwehr über wahrnehmbaren Brandgeruch informiert.

Sieben Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit zur Einsatzstelle in der Friedrich-Stampfer-Straße ausrücken. Kurz nach dem Ausrücken gaben die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen Entwarnung, da lediglich Essen auf dem Herd angebrannt war. Somit konnte die Rüsteinheit beidrehen und zum Gerätehaus zurückkehren.
Insbesondere bei komplexen Gebäuden mit vielen Bewohnern ist es bei Brandmeldungen wichtig, bereits frühzeitig einen entsprechenden Kräfteansatz zur Einsatzstelle zu alarmieren, um bei einer Bestätigung des Brandes keine Zeit zu verlieren sondern umgehend handlungsfähig zu sein. Die Rettung oder Evakuierung wie aber auch die Brandbekämpfung in einem Hochhaus ist enorm personal- und materialintensiv. Dementsprechend wird durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle schon in der Initialalarmierung ein Großaufgebot alarmiert, das im besten Fall bereits auf der Anfahrt wieder beidrehen kann.
Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Einsatz Nr. 72/2022 (RüstEinh Nr. 45)
26.06.2022 um 00:15 Uhr
“Person von Ausflugsschiff in die Weser gestürzt”

26.06.2022 – Um 00:15 Uhr wurde die Rüsteinheit der FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einer Wasserrettung alarmiert. An der Weserpromenade soll eine Person von einem Ausflugsschiff über Bord in die Weser gefallen sein.

Kurz nach dem Ausrücken stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich hierbei um eine Falschmeldung handelte, sodass die Fahrzeuge direkt beidrehen und zum Gerätehaus zurückkehren konnten.

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Einsatz Nr. 71/2022 (RüstEinh Nr. 44)
20.06.2022 um 19:34 Uhr
“Schwerer Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer und 3 Verletzte”

20.06.2022 – Um 19:34 Uhr wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung Lise-Meitner-Straße / Universitätsallee alarmiert.

Nur 4 Minuten nach der Alarmierung konnten wir durch das Geben des Status 3 den Einsatzauftrag übernehmen und zu der in Horn-Lehe gelegenen Einsatzstelle ausrücken. Bereits auf der Anfahrt ließ sich durch die ersten Rückmeldungen der sich vor Ort befindlichen Kräfte das Ausmaß des Unfalles erahnen. Auf Grund der Schwere der Verletzungen musste eine sofortige Rettung einer der beteiligten Personen umgehend vorbereitet und eingeleitet werden.

Beim Eintreffen der Rüsteinheit 43 bot sich ein Unfallbild bei dem ein Kleinwagen seitlich in eine Limousine geprallt war. Durch die Kraft des Aufpralls wurde die Limousine über die Kreuzung geschoben und so angehoben, dass sie letztendlich in einem 45 Grad Winkel an einem Ampelmast angelehnt zum Stehen kam. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst war bereits vor Ort und hatte die Rettung einer eingeschlossenen Person vorbereitet. Der Fahrer des Kleinwagens wurde bereits an den Rettungsdienst übergeben und in eine Bremer Klinik transportiert.
Umgehend unterstützte die Rüsteinheit 43 bei der Rettung der eingeschlossenen Beifahrerin. Hierzu musste durch den Einsatz von schwerem hydraulischem Rettungsgerät das Dach des Unfallfahrzeugs abgenommen werden. Anschließend konnte die Person heckseitig über eine auf dem Rüstwagen verlastete Rettungsplattform aus dem Fahrzeug befreit werden. Durch Unterbaukeile wurde das Fahrzeug gegen Bewegung und Wegrutschen gesichert. Für den Fall, dass sich austretende Kraftstoffe oder heiße Bauteile entzünden, stellten wir parallel einen doppelten Brandschutz sicher. Dieses ist eine Standardmaßnahme bei Verkehrsunfällen, sodass im Falle einer plötzlichen Entzündung umgehend reagiert werden kann. Sichergestellt wird der doppelte Brandschutz in der Regel durch einen ausgerüsteten Trupp mit Feuerlöscher und Schnellangriffsrohr.

Zum eigenen Schutz von sich in der Nähe befindlichen Passanten wie aber auch dem Schutz der Unfallbeteiligten vor Schaulustigen, brachten wir den mobilen Sichtschutz unseres Rüstwagens in Stellung, um einen Blick auf die Unfallstelle zu verhindern.
Eine Person hat den Unfall nicht überlebt und war so im Fahrzeug eingeschlossen, dass die Fahrzeuge vorerst gesichert abgestellt werden mussten, um die Person zu befreien. Hierbei unterstützte die Firma Holler mit ihrem Kran, sodass insbesondere die Limousine schonend umgesetzt werden konnte.

Unsere Gedanken sind bei der Familie und Freunden des Unfallopfers und wir wünschen allen eine schnelle und vollständige Genesung.

Wir danken den Kräften der Berufsfeuerwehr Bremen, dem Rettungsdienst und der Polizei Bremen für die hervorragende Zusammenarbeit an der Einsatzstelle

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Einsätze Nr. 69+70/2022 (RüstEinh Nr. 42+43)
15.06.2022 um 13:35 Uhr
“Zwei schwere Verkehrsunfälle in Folge”

Einsatzbericht:

15.06.2022 – Radfahrer unter LKW eingeklemmt, so lautete die Meldung auf unseren digitalen Meldeempfängern, als die Rüsteinheit der FF Huchting um 13:35 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in die Südweststraße im Bremer Stadtteil Industriehäfen alarmiert wurden.

Trotz der noch immer sehr widrigen Verkehrsverhältnisse auf der Anfahrt zum Gerätehaus, konnte der Rüstwagen nur 6 Minuten nach der Alarmierung zur Einsatzstelle ausrücken. Wenige Minuten später rückte auch das LF 20 mit weiteren Einsatzkräften nach. Bereits über Funk war durch die ersten Rückmeldungen der Ernst der Lage zu vernehmen. Ein Radfahrer wurde von einem LKW erfasst und unter diesem mit schweren Verletzungen eingeklemmt. Rettungsmaßnahmen mussten umgehend eingeleitet werden, um die Person retten zu können. Beim Eintreffen unseres Rüstwagens wurde die Person mittels pneumatischer Hebekissen durch die Rüsteinheit 1 und die vor Ort befindlichen Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen gerettet, dem Rettungsdienst übergeben und in eine Bremer Klinik transportiert. Für die Rüsteinheit 43 war kein weiteres Handeln mehr erforderlich, sodass die Rückfahrt zum Gerätehaus angetreten werden konnte.

Gerade waren die Fahrzeuge wieder in der Fahrzeughalle und die Einsatzdokumentation nahezu abgeschlossen, als die Rüsteinheit 43 um 14:29 Uhr erneut für eine technische Hilfeleistung durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle angefordert wurde. Auf der B75 hatte sich auf der RiFa Delmenhorst in Höhe der Auffahrt Heinrich-Plett-Alle ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen ereignet, weitere Informationen standen anfänglich nicht zur Verfügung.

Umgehend konnte die Rüsteinheit im Verband das Gerätehaus verlassen und befand sich trotz des gestauten Verkehrs und einigen Problemen beim Bilden einer Rettungsgasse bereits 6 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle. Sofort wurden erste Erkundungen über das Unfallausmaß und mögliche Verletzungen der beteiligten Personen eingeleitet. Glücklicherweise waren alle Unfallbeteiligten ansprechbar und nicht in ihren Fahrzeugen eingeklemmt nachdem ein Kleintransporter auf einen Kleinwagen aufgefahren war. Doppeltes Glück bestand, da sich kurz hinter uns im Stau in Rettungswagen der Feuerwehr Delmenhorst befand, der sich umgehend in den Einsatz einbinden und die weitere Versorgung der Personen vornehmen konnte. Ein zweiter Rettungswagen wurde mit der ersten Rückmeldung nachgefordert – weitere Kräfte der Feuerwehr waren nicht erforderlich. Parallel wurde der Verkehrsraum abgesichert, sodass der nachfolgende Verkehr über die Standspur sowie die Auffahrt an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte. Durch Feuerlöscher und Schnellangriff wurde umgehend der Brandschutz sichergestellt, die Fahrzeuge gegen Wegrollen gesichert, die Batterien abgeklemmt sowie austretende Betriebsstoffe aufgenommen.
Eine weibliche Person wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung durch den Rettungswagen in eine Bremer Klinik transportiert.
Im Anschluss konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden, die letztendlich das Abschleppen beider Fahrzeuge veranlasste, um alle Fahrstreifen wieder freigeben und den angestauten Verkehr entlasten zu können.

 

Einsatzstelle Industriehäfen


Einsatzstelle B75

Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Weitere Mitteilungen zu diesem Einsatz:
Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen via Presseportal

Einsatz Nr. 68/2022
09.06.2022 um 21:19 Uhr
“Unklarer Brandgeruch in Wohnhaus”

Einsatzbericht:

09.06.2022 – Um 21:19 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem unklaren Brandgeruch in einem Wohnhaus im huchtinger Ortsteil Kirchhuchting alarmiert.

Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug zur Einsatzstelle im Buddeskamp ausrücken. Das zweite Löschfahrzeug folgte lediglich eine Minute später. Ersten Meldungen zufolge hatten Anrufer Rauch- und Brandgeruch wahrgenommen. Beim Eintreffen unseres ersten Fahrzeugs hatten die Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen bereits die erste Erkundung eingeleitet. Auch nach umfangreichen Erkundungsmaßnahmen und dem Einsatz einer Wärmebildkamera konnten weder Rauch noch Feuer bestätigt werden. Die Ursache für den anfänglichen Brandgeruch blieb unklar. Für die Feuerwehr war kein weiteres Eingreifen mehr notwendig.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)

Einsatz Nr. 67/2022 (RüstEinh Nr. 41)
02.06.2022 um 17:52 Uhr
“Brand auf Binnenschiff”

Einsatzbericht:

02.06.2022 – Eine eher seltene Einsatzmeldung erschien auf unseren digitalen Meldeempfängern, als die Rüsteinheit der FF Huchting um 17:52 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Brand auf einem Binnenschiff am Arberger Hafendamm alarmiert wurde.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit mit dem LF 20 zur Einsatzstelle ausrücken. Auf Grund eines technischen Defekts stand der zur Rüsteinheit zählende Rüstwagen für diesen Einsatz nicht zur Verfügung. Ersten Meldungen zu Folge war es auf einem Binnenschiff im Hemelinger Hafen zu einem Brand im Maschinenraum gekommen.

Neben weiteren Kräften begab sich auch die Rüsteinheit der FF Huchting vorerst in den eigens für diesen Einsatz eingerichteten Bereitstellungsraum. Insbesondere bei größeren Schadenslagen, schlechter Zugänglichkeit, wenig Aufstellungs- und Bewegungsmöglichkeiten für Fahrzeuge, noch unklaren Kenntnissen über die benötigten Kräfte in Verbindung mit einem hohen Kräfteansatz werden solche Bereitstellungsräume für nachrückende Einsatzkräfte eingerichtet. Somit ist gewährleistet, dass die Einsatzstelle nicht durch die hohe Anzahl an Fahrzeugen verstopft wird sondern die vor Ort befindliche Einsatzleitung nach ersten Erkundungen und einleitenden Maßnahmen die benötigten Einheiten wie benötigt abrufen kann.

Glücklicherweise handelte es sich um einen Brand in der Schiffselektrik, der schnell gelöscht werden konnte. Eine weitere Unterstützung durch die Rüsteinheit 43 war nicht mehr erforderlich.

LF 20 (43/44-2)

Einsatz Nr. 66/2022 (RüstEinh Nr. 40)
27.05.2022 um 18:48 Uhr
“2 eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfall”

Einsatzbericht:

27.05.2022 – In den frühen Abendstunden wurden die Rüsteinheit um 18:48 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall mit 2 eingeklemmten Personen in Höhe der B75 Auffahrt an der Heinrich-Plett-Allee alarmiert.

Bereits 6 Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit, bestehend aus dem Rüstwagen und dem LF 20, zur Einsatzstelle ausrücken.
Kurz vor dem Eintreffen konnte die Alarmfahrt abgebrochen werden, da die Personen aus dem Fahrzeug befreit werden konnten und unsere Unterstützung glücklicherweise nicht mehr erforderlich war.
Eingesetzte Fahrzeuge:

RW (43/52-1)
LF 20 (43/44-2)

Einsatz Nr. 65/2022 (RüstEinh Nr. 39)
23.05.2022 um 23:29 Uhr
“Brennen LKW und Wechselbrücke”

Einsatzbericht:

23.05.2022 – Kurz vor Mitternacht wurde durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle die Wehrführerschleife ausgelöst und auf diesem Wege das Wechselladerfahrzeug mit dem Teleskoplader zur Unterstützung an einer Einsatzstelle auf einem Betriebsgelände in Bremen Oslebshausen alarmiert. Dort waren bereits seit etwa 21:30 Uhr Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Grambkermoor und Bremen-Burgdamm in eine Brandbekämpfung gebunden.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnten einige Mitglieder der Rüsteinheit mit dem Aufrüsten des entsprechenden Abrollbehälters auf das Wechselladerfahrzeug beginnen und zur Einsatzstelle ausrücken.

Der Einsatz solcher Sonderfahrzeuge bedarf einer gewissen Rüstzeit, da benötigte Abrollbehälter nicht permanent auf dem Wechselladerfahrzeug aufgelastet sind, sondern zunächst entsprechend auf- und umgesattelt werden müssen. Im Gegensatz zu Löschfahrzeugen zählen diese Sonderfahrzeuge auch nicht zu den primären Einsatzmitteln, die im initialen Einsatz alarmiert werden.
Vor Ort brannte ein LKW auf dem Betriebsgelände – der Brand hatte bereits auf eine nahegelegene Wechselbrücke sowie einen Container übergegriffen.

Beim Eintreffen der Rüsteinheit 43 war der Brand bereits durch die sich vor Ort befindlichen Kräfte gelöscht. Die Gegebenheiten an der Einsatzstelle erschwerten die nötigen Nachlöscharbeiten und die damit verbundene Suche nach noch vorhandenen Glutnestern.
Mit Hilfe des Teleskopladers wurden mehrere Säcke mit Altkleidern entladen und zum Ablöschen ausgelegt. Das Wechselladerfahrzeug wurde in der Zwischenzeit dazu eingesetzt einen sich an der Einsatzstelle befindlichen Container umzusetzen.
Im Nachgang an die Nachlösch- und Aufräumarbeiten wurde das kontaminierte Schlauchmaterial in die den AB Räum (Abrollbehälter) aufgenommen und zur für die Dekontamination zuständigen Feuerwache 4 verbracht.

Um 02:45 Uhr waren alle Aufräumarbeiten beendet und die Fahrzeuge wieder einsatzklar auf Status 2.

Eingesetzte Fahrzeuge:

WLF-K (43/65-1)
Teleskoplader (43/69-28)
AB Räum (43/69-2)
MTF (43/19-1)

Einsatz Nr. 64/2022 (RüstEinh Nr. 38)
16.05.2022 um 07:46 Uhr
“Schwere Technische Hilfeleistung”

Einsatzbericht:

16.05.2022 – In den Morgenstunden wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 07:46 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zur Unterstützung bei einer schweren Technischen Hilfeleistung in den Bremer Stadtteil Burgdamm alarmiert.

Bereits 6 Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit ausrücken und sich auf den Weg zur Einsatzstelle machen. Kurz vor dem Eintreffen konnte die Alarmfahrt abgebrochen werden, da keine weitere Unterstützung durch die Rüsteinheit mehr erforderlich war.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Einsatz Nr. 63/2022
14.05.2022 um 02:57 Uhr
“Brand im Freien”

Einsatzbericht:

14.05.2022 – Mitten in der Tiefschlafphase wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting um 02:57 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Brand im Freien alarmiert

Bereits 7 Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug den Status 3 geben und zur Einsatzstelle ausrücken. Vor Ort waren aus unbekannter Ursache Gartenmöbel unter einer Überdachung in Brand geraten. Der Brand war bereits auf die Überdachung übergegriffen.
Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen waren bereits vor Ort und konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen, sodass kein weiteres Eingreifen durch unsere Kräfte erforderlich war.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)

Einsatz Nr. 62/2022
13.05.2022 um 14:12 Uhr
“Zimmerbrand in mehrgeschossigen Wohnhaus”

Einsatzbericht:

13.05.2022 – Zu einem gemeldeten Zimmerbrand im Ortsteil Sodenmatt wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting um 14:12 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert. Dort sollten Einrichtungsgegenstände im Schlafzimmer in Brand geraten sein.

Trotz der zur Zeit sehr angespannten Verkehrslage in Huchting, konnte bereits 5 Minuten nach der Alarmierung das erste Löschfahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken und sich den Weg durch den dichten Verkehr bahnen. Leider macht das aktuelle Verkehrsgeschehen in Huchting auch uns als Feuerwehr zu schaffen. Da wir auf der Anfahrt zum Gerätehaus nicht als Feuerwehr zu erkennen sind, gilt auch für unsere Kräfte die StVO und damit auch das Anstellen im Stau. Um dieses zu umgehen und keine kostbaren Minuten im Straßenverkehr zu “verlieren”, greifen einige Kameradinnen und Kameraden für die Anfahrt zum Gerätehaus bereits auf ihr Fahrrad zurück. So veruchen wir sicherzustellen, dass die dringend benötigte Hilfe auch zeitnah an der Einsatzstelle eintreffen kann. Aber auch für die Löschfahrzeuge gestaltet sich der Verkehr als Herausforderung.

Schon auf der Anfahrt bestätigte die Polizei den Brand. Vor Ort war der gemeldete Zimmerbrand im 2. Obergeschoss bereits auf die gesamte Wohneinheit übergegriffen und hatte sich somit zu einem Wohnungsbrand ausgebreitet. 3 Personen konnten das Mehrfamilienhaus nicht mehr eigenständig verlassen und machten sich auf dem Balkon bemerkbar. Umgehend wurde gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Bremen die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Die FF Huchting stellte hierbei drei Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz, die zur Brandbekämpfung im Innenangriff und zur Kontrolle vorgingen. Die Personen wurden über tragbare Leitern gerettet bzw. durch Atemschutztrupps ins Freie geführt und dem Rettungsdienst übergeben. Eine Person musste vorsorglich in eine Bremer Klinik transportiert werden.

Auf Grund der hohen Hitzeentwicklung, der Beaufschlagung mit toxischen Rauchgasen sowie den kontaminierten Löschwasserrückständen musste die gesamte Wohneinheit für unbewohnbar erklärt werden. Die Energieversorgung wurde im Verlauf des Einsatzes durch den Energieversorger abgestellt.
Nach den umfangreichen Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge sowie der Dekontamination der eingesetzten Kräfte, war dann auch für uns dieser Einsatz gegen 17:00 Uhr abgeschlossen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)

Einsatz Nr. 61/2022
27.04.2022 um 18:06 Uhr
“gemeldeter Kellerbrand in Kirchhuchting”

Einsatzbericht:

27.04.2022 – In den frühen Abendstunden wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen Huchting um 18:06 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Kellerbrand im Huchtinger Ortsteil Kirchhuchting alarmiert.

Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung, konnte das erste Löschfahrzeug den Status 3 geben und zur Einsatzstelle ausrücken. Schon auf der Anfahrt rüstete sich der erste Trupp mit Umluft unabhängigen Atemschutz aus, um beim Eintreffen ohne Zeitverlust in den Einsatz gehen zu können.
Als wir gemeinsam mit den Kräften der Feuerwache 2 an der Einsatzstelle eintrafen, wurden umgehend erste Erkundungen eingeleitet sowie die Wasserversorgung für das HLF aufgebaut. Hierbei war starker Brandgeruch im Keller wahrnehmbar. Unser Angriffstrupp verblieb als Sicherungstrupp in Bereitstellung.

Glücklicherweise konnte im Gebäude weder ein Schadenfeuer noch Brandrauch festgestellt werden, sodass ein weiteres Eingreifen durch die Feuerwehr nicht mehr erforderlich war und wir um 18:33 Uhr durch den Einsatzleiter aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Die Ursache für den Brandgeruch blieb vorerst unbekannt.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF20 (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Einsatz Nr. 60/2022 (RüstEinh Nr. 37)
11.04.2022
“Person unter Straßenbahn”

Einsatzbericht:

16.04.2022 – Person unter Straßenbahn, so lautete die Meldung auf dem digitalen Meldeempfänger (DME), als die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 16:23 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in die Bremer Überseestadt alarmiert wurde.

Wenige Minuten nach der Alarmierung, gerade als die Rüsteinheit im Begriff war zur Einsatzstelle auszurücken, erfolgte die Rückmeldung der ersteintreffenden Kräfte, dass die Person bereits befreit werden konnte. Die Rüsteinheit war somit nicht mehr erforderlich und konnte den Einsatz abschließen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Einsatz Nr. 59/2022 (RüstEinh Nr. 36)
11.04.2022
“Reanimationsunterstützung”

Einsatzbericht:

11.04.2022 – Gerade war die Rüsteinheit aus dem Einsatz im GVZ entlassen und auf dem Rückweg zum Gerätehaus, als sie über Funk durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle auf Grund der Nähe zur Reanimationsunterstützung disponiert wurden.

Da wir auf Grund der kurzen Anfahrt als ersteintreffende Kräfte vor Ort waren, wurden umgehend Reanimationsmaßnahmen bei der leblosen Person eingeleitet. Der kurz darauf eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod der Person feststellen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Einsatz Nr. 58/2022 (RüstEinh Nr. 35)
11.04.2022
“Tödlicher Arbeitsunfall – Überseecontainer abgestürzt”

Einsatzbericht:

11.04.2022 – Zu einem schweren Arbeitsunfall im Güterverkehrszentrum wurde die Rüsteinheit der FF Huchting am Montagmittag um 11:16 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert. Dort sollte ein Arbeiter durch einen Überseecontainer verletzt worden sein.

Bereits 8 Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit in das in Woltmershausen gelegene GVZ ausrücken. Noch auf der Anfahrt erfolgten die Rückmeldungen der ersteintreffenden Einsatzkräfte. Ein Überseecontainer stürzte aus einigen Metern Höhe und begrub eine Person nahezu vollständig unter sich. Leider kam für diese Person jede Hilfe zu spät.

Durch einen betriebseigenen Stapler wurde der Container angehoben und die Person befreit. Zur Betreuung der Augenzeugen waren Notfallseelsorger im Einsatz.

Die Rüsteinheit wurde beim Eintreffen an der Einsatzstelle umgehend aus dem Einsatz entlassen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Weiterführende Links:

<a href=”https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/130368/5195143″>Pressemitteilung Feuerwehr Bremen via Presseportal</a>

 

Einsatz Nr. 57/2022
04.04.2022
“gemeldeter Gebäudebrand B3 in Mittelshuchting”

Einsatzbericht:

04.04.2022 – Am Montagmorgen wurde die FF Huchting um 08:35 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Gebäudebrand im Huchtinger Ortsteil Mittelshuchting alarmiert.

Trotz der für Freiwillige Feuerwehren schwierigen Tageszeit, da sich die Kameradinnen und Kameraden größtenteils auf ihren außerhalb von Huchting liegenden Arbeitsplätzen befinden und von ihrer Arbeitsstätte aus das Gerätehaus anfahren müssen, konnte das erste Löschfahrzeug bereits 10 Minuten nach der Alarmierung die Einsatzstelle anfahren.

Kurz vor unserem Eintreffen waren die ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen an der gemeldeten Adresse eingetroffen. Ein Schadensfeuer war den Bewohnern nicht bekannt. Schnell stellte sich heraus, dass der Feuerwehr eine falsche Hausnummer übermittelt worden war, sodass die korrekte Einsatzstelle etwa 100m weiter, schnell aufgefunden werden konnte.

Hier war Essen auf dem Herd angebrannt und konnte durch den ersten vorgehenden Trupp mit Kleinlöschgerät schnell gelöscht werden. Vier sich in dem Haus befindliche Kinder konnten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen und wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Unser bereits ausgerüsteter Atemschutztrupp musste glücklicherweise nicht mehr eingesetzt werden und die FF Huchting konnte aus dem Einsatz entlassen werden. Nachdem die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht waren, konnten alle entsprechend an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Eingesetze Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)

Einsatz Nr. 56/2022 (RüstEinh Nr. 34)
25.03.2022
“Autobahn A1 AS Brinkum – LKW auf Seite – Eingeklemmte Person”

Einsatzbericht:

Zu einem Verkehrsunfall auf der A1 an der Anschlussstelle Brinkum wurde die Rüsteinheit der FF Huchting am 25.03.2022 um 11:24 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert. Parallel wurden auch die Einsatzkräfte der FF’n Brinkum und Groß Mackenstedt alarmiert. Ersten Angaben zufolge war ein LKW in Höhe der Abfahrt Brinkum auf die Seite gestürzt und eine Person eingeklemmt.

Bereits 6 Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit in Richtung Einsatzstelle auf der A1 ausrücken. Beim Auffahren auf die BAB an der AS Arsten, erfolgte die erste Rückmeldung der Stuhrer Einsatzkräfte, die als erstes an der Einsatzstelle eintreffen konnten.

Glücklicherweise waren die Fahrer des LKW nicht in ihrem Führerhaus eingeklemmt, sondern konnten bereits durch Ersthelfer aus ihrem Fahrerhaus befreit werden. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden sie durch die Feuerwehr betreut.

Die Rüsteinheit Huchting konnte ihre Alarmfahrt abbrechen und zum Gerätehaus zurückkehren.

Unsere Bilder zeigen ein Positivbeispiel für eine funktionierende Rettungsgasse.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Einsatz Nr. 55/2022
19.03.2022
“Erneut gemeldeter Wohnungsbrand – in Nachbarhaus vom morgendlichen Einsatz”

Einsatzbericht:

Man mochte den Augen kaum glauben, als am Samstagnachmittag den 19.03.2022 die digitalen Meldeempfänger um 17:08 Uhr erneut durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ausgelöst wurden – zu einem Einsatz mit der nahezu identischen Adresse wie am Morgen. Im Nachbareingang wurde ein weiterer Wohnungsbrand gemeldet.
Wenige Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken. Nach kurzer Anfahrt kamen wir als ersteintreffendes Fahrzeug vor Ort an und konnten Brandgeruch wahrnehmen  Der erste Trupp hatte sich bereits auf der Anfahrt mit umluftunabhängigen Atemschutz ausgerüstet und konnte umgehend zur Erkundung in das Mehrfamilienhaus vorgehen.
Parallel wurde eine Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten aufgebaut.
Die Wohnungstür musste durch die vorgehenden Trupps gewaltsam geöffnet werden.
In der Küche fanden sie angebranntes Essen auf dem Herd vor, das kurzerhand in der Spüle abgelöscht werden konnte.

Zur Entrauchung des Gebäudes wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt.

Nachdem die Fahrzeuge wieder einsatzklar gemacht wurden, war auch für uns der zweite Einsatz dieses Tages gegen 18:00 Uhr abgeschlossen.

Eingesetze Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)

Einsatz Nr. 54/2022
19.03.2022
“gemeldeter Zimmer/Wohnungsbrand mit eingeschlossener Person”

Einsatzbericht:

Einige Kameraden befanden sich zu Ausbildungszwecken gerade am Gerätehaus, als am Samstagmorgen den 19.03.2022 die digitalen Meldeempfänger um 09:59 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ausgelöst wurden. Gemeldet wurde zunächst ein Zimmer/Wohnungsbrand mit eingeschlossenen Personen.

Das erste Löschfahrzeug konnte umgehend durch die sich vor Ort befindlichen Kameraden besetzt werden und bereits drei Minuten nach der Alarmierung zur Einsatzstelle im Ortsteil Sodenmatt ausrücken.

Vor Ort eingetroffen hatten die ersteingetroffenen Kräfte der Berufsfeuerwehr ihre Erkundung abgeschlossen. Flammen waren aus einer Herdanschlussdose geschlagen. Ein Schadensfeuer war glücklicherweise nicht dadurch entstanden, sodass unser Trupp, der sich unter umluftunabhängigen Atemschutz in Bereitstellung befand, nicht mehr eingesetzt werden musste.

Alle Kräfte der FF Huchting konnten den Einsatz somit schnell beenden und zum Gerätehaus zurückkehren. Auch die Ausbildung konnte anschließend weiter fortgesetzt werden.

Eingesetze Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW2 (43/52-1)

Einsatz Nr. 53/2022
27.02.2022
“Verletzte Person bei Zimmerbrand”

Einsatzbericht:

Verletzter bei Zimmerbrand – so zeigte sich das Meldebild auf unseren digitalen Meldeempfänger, als die FF Huchting am 27.02.2022 um 17:13 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in den Huchtinger Ortsteil Sodenmatt alarmiert wurde.

Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung konnten die Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle ausrücken. Noch über Funk waren die ersten Rückmeldungen der sich vor Ort befindlichen Kräfte der Berufsfeuerwehr zu vernehmen. Demnach hatte sich eine Person Verletzungen durch brennendes Öl zugezogen. Das Feuer konnte schnell mittels Kleinlöschgerät bekämpft werden.

Nach kurzer Bereitstellung eines Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz war kein weiteres Eingreifen von unserer Seite erforderlich.

Die Person wurde dem Rettungsdienst übergeben.

Eingesetze Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Einsatz Nr. 52/2022 (RüstEinh Nr. 33)
24.02.2022
“NEA Einsatz in Huchtinger Pflegeheim”

Einsatzbericht:

Wegen eines kompletten Stromausfalls in einer Huchtinger Pflegeinrichtung wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting am Mittag des 24.02.2022 zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert.

Auf Grund des zeitlichen Vorteils entschied der sich vor Ort befindliche Einheitsführer der Fachgruppe Elektro, die seit Mitte 2021 durch die Freiwillige Feuerwehr Bremen Strom geleitet wird, die 60 kVA NEA (Netzersatzanlage) der FF Huchting zur Einsatzstelle nachzufordern.  So konnte die Pflegeinrichtung mit ihren 15 zum Teil pflegebedürftigen Bewohner:innen schnell wieder mit Strom versorgt und die Sicherheit wiederhergestellt werden.

Bis in die Abendstunden wurde die NEA durch die Fachgruppe Elektro der FF Strom betreut und anschließend zurück zum Gerätehaus der FF Huchting verbracht.

 

Einsätze Nr. 10-51/2022 (RüstEinh Nr. 05-32)
17.-20.02.2022
“Hohes Einsatzaufkommen durch Sturmtiefs Ylenia, Zeynep und Antonia”

Einsatzbericht:

Vom 17.02.22 bis zum 20.02.22 wurde das norddeutsche Wetter ganz klar von den durchziehenden Tiefdruckgebieten Ylenia, Zeynep und Antonia dominiert. Die hohen Windgeschwindigkeiten sorgten im gesamten bremischen Stadtgebiet wie auch im Umland für erhebliche Schäden.
So war auch die Freiwillige Feuerwehr Huchting täglich im Einsatz, um Gefahren sowie Sturmschäden zu beseitigen und so dazu beizutragen die stadtbremische Infrastruktur am Laufen zu halten.

Das allgemeine Einsatzszenario in diesen Tagen waren versperrte Straßen und Wege durch umgestürzte Bäume, eingeklemmte PKW sowie Gefährdungen durch Bäume die umzustürzen drohten. Ebenso wurde ein gemeldeter Zimmerbrand von unseren Kräften abgearbeitet.

Insbesondere die Rüsteinheit war ein häufig nachgefordertes Einsatzmittel, um mit schweren technischen Gerät und vor allem der Seilwinde des Rüstwagens bei der Beseitigung der Schäden zu unterstützen.
Insgesamt wurde die FF Huchting in diesen Tagen zu 42 Einsätzen alarmiert. 28 dieser Einsätze wurden durch unsere Rüsteinheit abgeleistet.
Trotz zum Teil schlafloser Nächte, waren alle beteiligten Kräfte mit einem Höchstmaß an Motivation bei der Sache.

Die Feuerwehr Bremen hat zu der Sturmlage ein paar Fakten bekannt gegeben:
Etwa 500 Kräfte von Feuerwehr und THW waren zur Ableistung der komplexen Lage im Einsatz.
Über 1800 Einsatzstunden wurden geleistet.
Mehr als 3000 Notrufe wurden durch die Einsatzsachbearbeiter in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle bearbeitet.
Alle 19 Freiwilligen Feuerwehren waren im Einsatz

Eingesetzte Fahrzeuge:

RW (43/52-1)
RW (1/52-1)
LF20 (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)
MTF (43/19-1)

Einsätze Nr. 05-08/2022 (RüstEinh Nr. 01-04)
29.01.2022 um 17:18 bis 23:00
“Einsatzreicher Abend durch Sturmtief Nadia”

Einsatzbericht:

Das Sturmtief “Nadia” fegte über Norddeutschland hinweg und auch im Bremer Stadtgebiet sorgte es für erhebliche Schäden. So wurde auch die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Huchting am 29.01.2022 um 17:18 Uhr erstmals durch die Feuerwehr-und Rettungsleitstelle mit dem Stichwort “eingeschlossene Person” in den Bremer Bürgerpark alarmiert.
Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit, bestehend aus LF 20 und RW, zur Einsatzstelle ausrücken. Die erste Rückmeldung, der sich vor Ort befindlichen Kräfte, beschrieb, dass ein Baum im Bürgerpark durch den Starkwind umgestürzt war und eine Person unter sich begraben hatte. Glücklicherweise konnten die Kräfte der Berufsfeuerwehr die schwerverletzte Person nach kurzer Zeit befreien und dem Notarzt und Rettungsdienst übergeben. Somit konnte die Rüsteinheit die Alarmfahrt abbrechen und den Rückweg zum Gerätehaus antreten.

Auf Grund des beständigen Starkwinds und weiterer zu erwartenden Hilfeleistungseinsätze wurde die Rüsteinheit durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle angewiesen nach der Rückkehr einsatzbereit am Gerätehaus zu verbleiben und nicht wie gewohnt den Rückweg ins eigene zu Hause anzutreten.

Schon um 17:45 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung. Im Ortsteil Mittelshuchting war ein Baum auf einen PKW gestürzt. Da sich die Rüsteinheit noch am Gerätehaus befand, konnte umgehend zur Einsatzstelle ausgerückt werden. Mittels Motorketten- und Bügelsäge wurden der PKW wie auch der Verkehrsraum befreit und gesichert.

Direkt im Anschluss wurde die Rüsteinheit um 18:04 Uhr in den Stadtteil Woltmershausen disponiert. Dort war eine etwa 20m hohe Tanne umgestürzt und auf der Straße zum Liegen gekommen. Auch hier konnte der Verkehrsraum in kurzer Zeit mittels Motorkettensäge befreit werden.

Da die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu diesem Zeitpunkt den Großteil der Sturmeinsätze abgearbeitet hatte, konnten unsere Kräfte nach dem Einsatz in Woltmershausen erst einmal wieder einrücken und den Weg nach Hause antreten.

Von langer Dauer war die Erholungspause allerdings nicht. Um 20:52 Uhr wurde die Rüsteinheit erneut durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle angefordert. Dieses Mal zur Unterstützung im Gleisbereich am Waller Bahnhof. Durch einen Schaden am Stromabnehmer einer Nordwestbahn kam es zu einer Funkenbildung, woraufhin das Fahrzeug kurz vor der Einfahrt in den Waller Bahnhof auf freier Strecke abgestellt wurde. Zur Sicherung der Einsatzkräfte wurden zwei der drei verfügbaren Streckenabschnitte gesperrt und stromlos geschaltet. Mittels “Power Moon” und mobilen Beleuchtungsgerät wurde der Arbeitsbereich ausgeleuchtet und die rund 100 Fahrgäste mit Hilfe einer Steckleiter aus dem Zug evakuiert und in den nahegelegenen Bahnhof geführt. Glücklicherweise entstand kein Schaden an der Oberleitung.

Eingesetzte Fahrzeuge:

RW (43/52-1)
LF20 (43/44-2)

Einsatz Nr. 04/2022
20.01.2022 um 17:48
“Gemeldeter Zimmerbrand”

Einsatzbericht:

In den frühen Abendstunden des 20.01.2022 wurde die FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle um 17:48 Uhr zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem mehrgeschossigen Wohngebäude im huchtinger Ortsteil Mittelshuchting alarmiert.
Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Fahrzeug mit einer Stärke von 1/5 (6) zur nahegelegenen Einsatzstelle ausrücken. Kurz vor dem Eintreffen erfolgte die erste Rückmeldung des Einheitsführers der Berufsfeuerwehr. An der gemeldeten Einsatzstelle war kein Feuer feststellbar, sodass ein Engreifen der Feuerwehr nicht notwendig war. Somit konnte das LF 10 beidrehen – das LF 20 brauchte das Gerätehaus nicht mehr verlassen.

Ob in diesem Fall der Notruf in der fälschlichen Annahme einer Schadenslage gewählt wurde oder ob es sich um Missbrauch des Notrufs handelte, ist unklar.
Nach kurzer Zeit konnten sich die Kameradinnen und Kameraden zurück in den Feierabend zu ihren Familien begeben.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)

Einsatz Nr. 03/2022
14.01.2022 um 20:08
“Gemeldeter Zimmerbrand”

Einsatzbericht:

In den frühen Abendstunden des 14.01.2022 wurde die FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle um 20:08 zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem mehrgeschossigen Wohngebäude im huchtinger Ortsteil Mittelshuchting alarmiert.
Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Fahrzeug mit einer Stärke von 1/5 (6) und vier Atemschutzgeräteträgern zur nahegelegenen Einsatzstelle ausrücken. Wenig später folgte auch das zweite Löschfahrzeug mit weiteren vier Atemschutzgeräteträgern. Schon auf der Anfahrt rüstete sich der erste Atemschutztrupp als Angriffstrupp aus, um bei der Ankunft direkt in den Einsatz gehen zu können.
Die ersteingetroffenen Kräfte der Berufsfeuerwehr hatten bereits eine erste Erkundung der Lage eingeleitet und waren mit Hilfe einer Steckleiter auf den Balkon der sich im ersten Obergeschoss befindlichen Wohnung vorgedrungen. Glücklicherweise brannte lediglich Unrat auf dem Balkon, der schnell mit Kleinlöschgerät bekämpft werden konnte.
Durch das zeitnahe Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergriff des Feuers auf die angrenzende Wohnung verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt. Eine Person wurde dem Rettungsdient zur Untersuchung vorgestellt.

Ein weiteres Eingreifen der FF Huchting war nicht erforderlich, sodass wir vom Einsatzleiter aus dem Einsatz entlassen werden konnten.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW (43/52-1)

Einsatz Nr. 02/2022
10.01.2022 um 19:51
“Gemeldeter Großbrand im Freien”

Einsatzbericht:

In den frühen Abendstunden des 10.01.2022 wurde die FF Huchting durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle um 19:51 zu einem gemeldeten Großbrand auf einem Wertstoffhof im Stadtteil Woltmershausen alarmiert.
Bereits sieben Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Fahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken. Auf Grund des Einsatzstichwortes wurde ein Großaufgebot der Feuerwehr zur Einsatzstelle entsandt.
Die erste Erkundung konnte glücklicherweise die ersten Meldungen eines Großbrandes nicht bestätigen. Auf dem Freigelände des Wertstoffhofes stiegen leichte Rauchschwaden aus einem Müllberg empor – ein Brand war augenscheinlich nicht zu erkennen.

Um sicher zu gehen, dass sich keine Brand- oder Glutnester im Inneren des Müllbergs befinden, wurden betriebsangehörige Mitarbeiter zur Einsatzstelle beordert, um die dort verfügbaren Bagger zu bedienen. Mit Hilfe dieser konnte der gesamte Wertstoff umgeschichtet und mit 2 C- Strahlrohren gründlich abgelöscht werden. Zeitgleich befanden sich mehrere Wärmebildkameras im Einsatz, um die Bestandteile auf etwaige Hitzequellen zu überprüfen.
Durch den Rüstwagen wurde die Einsatzstelle währenddessen ausgeleuchtet.
Nach Abschluss der umfangreichen Aufräumarbeiten und dem Tausch der persönlichen Schutzausrüstung entsprechend der Hygienerichtlinien, konnten wir gegen Mittarnacht aus dem Einsatz entlassen werden. Im Anschluss galt es noch die Fahrzeuge zu reinigen und die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen. Um 00:30 war dann auch für uns dieser Einsatz beendet.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
LF20 (43/44-2)
RW (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Einsatz Nr. 01/2022
01.01.2022 um 01:28
“Brennt PKW in Garage”

Einsatzbericht:

Der Jahreswechsel schien lange Zeit ruhig und einsatzfrei zu verlaufen und der eine oder andere unserer Silvesterbereitschaft machte sich allmählich die ersten Gedanken den Weg ins Bett anzutreten, als wir um 01:28 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem brennenden PKW in einer Garage in Mittelshuchting alarmiert wurden.
Wenige Minuten nach der Alarmierung konnten das LF10 und MTF zur Einsatzstelle ausrücken und trafen nach kurzer Fahrzeit als ersteintreffende Kräfte vor Ort ein.
Auf einem Garagenhof, mit mehreren aneinander liegenden Garagen, war ein PKW innerhalb einer der Garagen in Brand geraten und stand in Vollbrand. Umgehend wurde gemeinsam mit den ebenso eingetroffenen Kräften der Berufsfeuerwehr ein erster Löschangriff mit 2 Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz und 2 C-Rohren eingeleitet. Im weiteren Einsatzverlauf wurden das Fahrzeug sowie die Garage mit Schaum geflutet, um eine Ausbreitung von austretenden Kraftstoffen zu vermeiden und die schwer erreichbaren Flammenherde effektiv zu ersticken. Da es sich bei Kraft- und Betriebsstoffen von Kraftfahrzeugen meist um Substanzen handelt, die leichter sind als Wasser, würde man beim Einsatz von Wasser als Löschmittel Gefahr laufen, eher eine Brandausbreitung hervorzurufen anstatt es effektiv zu bekämpfen, da die brennenden Flüssigkeiten durch das Wasser auf das umliegende Areal verteilt werden würden. Parallel zu den Löscharbeiten wurden ebenso die Dachhaut, die anliegenden Garagen sowie ein anliegendes Wohngebäude kontrolliert.
Nach Abschluss aller Lösch- und Aufräumarbeiten sowie der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft, war dann auch für die FF Huchting gegen 0400 der Einsatz abgeschlossen. Es folgten keine weiteren Einsätze in der Silvesternacht.

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF10 (43/44-1)
MTF (43/19-1)

RüstEinh Einsatz Nr. 18/2021 (29/2021)
27.12.21 um 16:14
“Gefahrgutaustritt in Altenpflegeheim”

Einsatzbericht:

Zu einem Gefahrgutaustritt in einem Hemelinger Altenpflegeheim wurde die Rüsteinheit am 27.12.21 um 16:14 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen alarmiert.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung konnte die Rüsteinheit, bestehend aus dem Rüstwagen (43/52-1) und dem Löschgruppenfahrzeug (43/44-2) zur Einsatzstelle ausrücken. Kurz vor der Auffahrt auf den Autobahnzubringer erfolgte die Rückmeldung der ersteigetroffenen Kräfte. Aus einem Kühlschrank war Kühlmittel ausgetreten und hatte bei mehreren Menschen Atemwegsbeschwerden ausgelöst. Die Rüsteinheit konnte somit beidrehen und sich auf den Rückweg zum Gerätehaus machen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

RW (43/52-1)
LFKatS (43/44-2)

RüstEinh Einsatz Nr. 17/2021 (28/2021)
16.12.21 um 16:10
“Wasserschaden”

Einsatzbericht:

Zu einem Wasserschaden wurde die Rüsteinheit am 16.12.21 um 16:10 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen alarmiert.

Noch bevor das erste Fahrzeug den Stand verlassen konnte, erfolgte die Rückmeldung keine weiteren Kräfte an der Einsatzstelle erforderlich.

Eingesetzte Fahrzeuge:

RüstEinh Einsatz Nr. 16/2021 (27/2021)
11.12.21 um 18:56
“Gemeldeter Wohnungbrand im 13. Stock”

Einsatzbericht:

Zu einem gemeldeten Wohnungsbrand im 13. Obergeschoss eines Hochhauses im Stadtteil Kattenturm wurde die Rüsteinheit am 11.12.21 um 18:56 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen alarmiert. Auf Grund der Gebäudeart und der damit verbundenen hohen Anzahl von gemeldeten Bewohnern wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Einsatzstelle entsandt.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnten Rüstwagen und LF 20 zur Einsatzstelle ausrücken. Über Funk waren bereits erste Rückmeldungen zu vernehmen, die auf eine unklare Rauchentwicklung im 13. Obergeschoss hinwiesen. Durch die ersteintreffenden Kräfte wurden erste Erkundungen eingeleitet. Durch die Rüsteinheit 43 wurden zwei Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz bereitgestellt, um im Falle eines Atemschutznotfalls umgehende Rettungsmaßnahmen einleiten zu können.

Glücklicherweise konnte kein Schadenfeuer festgestellt werden. Die invasive Wetterlage hatte dazu geführt, dass die in der Abluft der Heizungsanlage enthaltenden Wasserdämpfe nicht der natürlichen Konvektion folgten und aufstiegen, sondern sich auf Höhe des Dachgeschosses anstauten. Somit wurde augenscheinlich der Anschein von Brandrauch aus dem Obergeschoss geweckt.

Nach Abschluss aller Kontrollen konnte auch die Rüsteinheit wieder den Weg zum Gerätehaus antreten.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)

RüstEinh Einsatz Nr. 15/2021 (26/2021)
07.12.21 um 12:43
“Brandgeruch in 8-geschossigen Wohngebäude”

Einsatzbericht:

Zu einem Brandgeruch in einem 8-geschossigen Wohngebäude im Ortsteil Mittelshuchting wurde die Rüsteinheit am 07.12.21 um 12:43 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen alarmiert.

Sieben Minuten nach der Alarmierung konnten Rüstwagen und LF 20 zur Einsatzstelle ausrücken und nach nur kurzer Anfahrt an der Einsatzstelle eintreffen. Vor Ort waren bereits Kräfte der Berufsfeuerwehrwachen 1 und 4 und hatten die erste Erkundung eingeleitet. Die Rüsteinheit verblieb zunächst bis zum Abschluss der Lageerkundung in Bereitstellung. Glücklicherweise konnte die Einsatzleitung die Rückmeldung geben, dass es sich nicht um ein Schadenfeuer handelte sondern lediglich ein Körnerkissen beim Aufwärmen in Brand geraten war.
Somit war kein weiterer Einsatz durch die Rüsteinsatz mehr nötig.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)

RüstEinh Einsatz Nr. 14/2021 (25/2021)
27.11.21 um 03:47
“Person unter Gabelstapler”

Einsatzbericht:

Ein jähes Ende hatte die Nacht, als die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Huchting am 27.11.21 um 03:47 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert wurde. Den ersten Rückmeldungen zufolge war in einem Bremer Großbetrieb im Industriehafen ein Mitarbeiter unter einem Gabelstapler eingeklemmt.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnten Rüstwagen und LF 20 zur Einsatzstelle ausrücken. Auch das MTF folgte einige Zeit später. Beim Eintreffen der Rüsteinheit waren bereits Kräfte der Berufsfeuerwehr vor Ort und hatten die Befreiung der Person mittels Hebekissen eingeleitet. Bei Hebekissen handelt es sich um ein pneumatisches Rettungsgerät, das zum Anheben von schweren Lasten eingesetzt wird. Diese aus Neopren und Aramidfasern gefertigten Kissen werden über herkömmliche Atemluftflaschen oder das Druckluftsystem der Fahrzeuge mittels Steuermodul gespeist und heben dadurch Lasten von mehreren Tonnen an.

Um die Einsatzstelle bestmöglich auszuleuchten und den Notarzt bei der Behandlung sowie die eingesetzten Kräfte bei der Rettung zu unterstützen wurde der Rüstwagen in das Hallen innere verbracht und der Arbeitsbereich mit dem fest installierten Lichtmast sowie den mobilen LED Scheinwerfern ausgeleuchtet.

Die Person wurde durch die Feuerwehr befreit und durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert.

Gegen 5 Uhr konnten auch wir dann den Heimweg antreten und uns auf den bevorstehenden Arbeitsalltag vorbereiten.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)
43/19-1 (MTF)

RüstEinh Einsatz Nr. 13/2021 (24/2021)
05.11.21 um 09:41
“Hochhausbrand”

Einsatzbericht:

Nur wenige Stunden nach dem letzten Einsatz, wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Huchting am 05.11.21 um 09:41 erneut durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen alarmiert. Die eingehenden Notrufmeldungen deuteten auf ein Feuer in einem achtgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude in der Bremer Bahnhofsvorstadt hin. Auch die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr bestätigten die Meldungen von Brandrauch im Dachgeschoss.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnten Rüstwagen und LF 20 zur Einsatzstelle ausrücken. Die Erkundung durch den zuständigen Einheitsführer der Berufsfeuerwehr ergab, dass Müll in einem Müllbehälter in Brand geraten war, der mit einem Müllschacht verbunden war. Somit konnte sich Brandrauch ungehindert bis in die obersten Etagen ausbreiten. Das Feuer konnte schnell lokalisiert und gelöscht werden. Die Rüsteinheit verblieb zunächst in Bereitstellung. Im weiteren Verlaufe des Einsatzes wurde der Wehrführer als Fachberater hinzugezogen, um den Schacht zu begutachten. Hier zeigte sich, dass heißen Rauchgase bereits für Beschädigung der Außenverkleidung gesorgt hatten.
Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Anwohner.

Um 10 Uhr war dann auch für uns dieser Einsatz beendet.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)
43/19-1 (MTF)

Weiterführende Presseberichte:
Pressemitteilung der Feuerwehr bremen via Presseportal

RüstEinh Einsatz Nr. 12/2021 (23/2021)
04.11.21 um 20:52
“Feuer in Tiefgarage”

Einsatzbericht:

In den Abendstunden des 04.11.2021 wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Huchting um 20:52 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen zu einer Rauchentwicklung in einer Tiefgarage im Ortsteil Mittelshuchting alarmiert.

Bereits 6 Minuten nach der Alarmierung konnten Rüstwagen und LF 20 zur Einsatzstelle ausrücken, an der sie auf Grund der Nähe schon nach 2 Minuten Fahrzeit eintreffen konnten. Wenige Minuten später folgte auch das LF10.

Vor Ort eingetroffen, wurde die erste Erkundung der Tiefgarage durch einem Trupp unter umluftunabhängigen Atemschutz mit einer Wärmebildkamera durchgeführt. Glücklicherweise konnte im Rahmen dieser Erkundung kein Schadensfeuer festgestellt werden. Unbekannte hatten Feuerwerkskörper im inneren der Tiefgarage gezündet was zu einer entsprechenden Verrauchung und Brandgeruch führte.

Es waren keine weiteren Maßnahmen zu treffen und die Einsatzstelle konnte der Polizei übergeben werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)
43/44-1 (LF10)

RüstEinh Einsatz Nr. 11/2021 (22/2021)
18.10.21 um 06:57
“Dachstuhlbrand”

Einsatzbericht:

In den frühen Morgenstunden des 18.10.2021 wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Huchting um 06:57 durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand im Bremer Stadtteil Hastedt alarmiert.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung konnten Rüstwagen und LF 20 zur Einsatzstelle am Rosenberg ausrücken. Noch auf der Anfahrt war zu vernehmen, dass es sich bei diesem Einsatz nicht um einen Dachstuhlbrand, sondern um ein in Vollbrand stehendes Tischlereigebäude handelte. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war beim Eintreffen der Rüsteinheit bereist vor Ort, die Brandbekämpfung eingeleitet, das Feuer in der Gewalt.

Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle, wurden entsprechende Beleuchtungsgruppen und Stromerzeuger durch die Rüsteinheit in Stellung gebracht und betreut.

Nach den Aufräumarbeiten und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge, war dieser Einsatz gegen 10 Uhr für uns beendet.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)

Weiterführende Berichte und Bildmaterial:
Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen via Presseportal

RüstEinh Einsatz Nr. 10/2021 (21/2021)
26.09.21 um 01:20
“Verkehrsunfall PKW”

Einsatzbericht:

Die letzten Einsätze sind erst kurze Zeit her, als die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting in der Nacht auf den 26.09.21 um 01:20 erneut durch den zuständigen Einsatzsachbearbeiter:in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Ortsteil Grolland alarmiert wurde.

Wenige Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit43 auf dem Weg zu Einsatzstelle. Laut erster Erkenntnisse durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle sollte sich der PKW in einem Wohngebiet überschlagen und auf dem Dach zum Liegen gekommen sein, wobei der Fahrer im Innenraum eingeklemmt wurde.
Noch während der Anfahrt erreicht uns die Rückmeldung der Polizei, dass der Fahrzeugführer flüchtig sei. Damit konnten wir die Einsatzfahrt abbrechen. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sicherten die Unfallstelle ab.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)

RüstEinh Einsatz Nr. 09/2021 (20/2021)
25.09.21 um 16:31
“Person unter Zug”

Einsatzbericht:

Zum zweiten Einsatz an diesem Tag wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting am 25.09.21 um 16:31 durch den zuständigen Einsatzsachbearbeiter:in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle mit dem Einsatzstichwort „Person unter Zug“ zum Mahndorfer Bahnhof alarmiert.

Wenige Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit43 auf dem Weg zu Einsatzstelle. Kurz vor dem Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgte die Rückmeldung durch den Einheitsführer, dass keine weiteren Kräfte an der Einsatzstelle erforderlich sind und somit die Abalarmierung der Rüsteinheit43. Durch die vor Ort eingesetzten Kräfte konnte nur der Tod der Person festgestellt werden. Mehrere Personen mussten vor Ort durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst seelisch betreut werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)

RüstEinh Einsatz Nr. 08/2021 (19/2021)
25.09.21 um 10:45
“Baugrube droht einzustürzen”

Einsatzbericht:

Nach dem gestrigen Einsatz wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting erneut am 25.09.21 um 10:45 durch den zuständigen Einsatzsachbearbeiter:in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Wasserrohrbruch in der Marcusallee im Stadtteil Bremen-Horn alarmiert. Auf Grund des Wasserrohrbruches drohte eine dortige Baugrube einzustürzen. 

Wenige Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinheit43 auf dem Weg zu Einsatzstelle. Kurz vor dem Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgte die Rückmeldung durch den Einheitsführer, dass keine weiteren Kräfte an der Einsatzstelle erforderlich sind und somit die Abalarmierung der Rüsteinheit43.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)

RüstEinh Einsatz Nr. 07/2021 (18/2021)
24.09.21 um 11:23
“Verkehrsunfall LKW A281”

Einsatzbericht:

Am 24.09.21 wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 11:23 durch den zuständigen Einsatzsachbearbeiter:in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A281 in Höhe der Abfahrt Seehausen alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen war der Sattelschlepper mit seinem Auflieger in der Abfahrt auf die  Seite gekippt.

Schon 6 Minuten nach der Alarmierung befand sich die Rüsteinehit43 mit dem LF20 und Rüstwagen auf dem Weg zur Einsatzstelle.

Das ersteintreffende HLF der Berufsfeuerwehr führte die erste Erkundung durch. Glücklicherweise war der Fahrer des Sattelschleppers nicht in seinem Führerhaus eingeklemmt, sondern konnte sich selbstständig befreien nachdem die HLF Besatzung eine Steckleiter in Stellung gebracht hatte.

Ein weiteres Eingreifen der Rüsteinheit war nicht mehr erforderlich, sodass wir um 11:45 vom Einsatzleiter aus dem Einsatz entlassen wurden. Alle weiteren Bergungsarbeiten wurden durch ein entsprechendes LKW Bergungsunternehmen durchgeführt.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW)

RüstEinh Einsatz Nr. 06/2021 (17/2021)
20.09.21 um 13:46
“Kellerbrand in 14-geschossigen Hochhaus”

Einsatzbericht:

Am 20.09.21 wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 13:46 durch den zuständigen Einsatzsachbearbeiter:in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem Brand in einem 14-geschossigen Hochhaus im Stadtteil Kattenturm alarmiert.

Als erstausrückendes Fahrzeug verließ nach wenigen Minuten das LF 10 den Standort – gefolgt vom LF20 und dem MTF. Bei Eintreffen war bereits ein großes Kräfteaufgebot vor Ort und hatte begonnen die Brandbekämpfung im 11. Obergeschoss des Hochhauses aufzunehmen.

Die Kräfte der FF Huchting verblieben im Bereitstellungsraum und wurden 14:21 durch den Einsatzleiter aus dem Einsatz entlassen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/44-1 (LF 10)
43/19-1 (MTF)

Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen via Presseportal

Einsatz Nr. 16/2021
10.09.21 um 21:09
“Wasser in Keller”

Einsatzbericht:

Am 10.09.21 wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 21:09 durch den zuständigen Einsatzsachbearbeiter:in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem vollgelaufenen Keller im Ortsteil Mittelshuchting alarmiert.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnten das LF10 wie auch der RW2 zur Einsatzstelle ausrücken. Auf Grund des anhaltenden Starkregens war Regenwasser in den Keller des Wohnhauses eingedrungen.

Wie sich jedoch herausstellte, war der vorhandene Wasserstand nicht ausreichend, um die Tauchpumpen in den Einsatz zu bringen, sodass die Feuerwehr bei diesem Einsatz nicht weiter tätig werden musste. Da das Auspumpen von Kellern grundsätzlich keine Gefahrenabwehr darstellt, handelt es sich bei solchen Einsätzen in der Regel um kostenpflichtige Einsätze, die durch den Eigentümer getragen werden müssen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW 2)
43/19-1 (MTF)

Einsatz Nr. 15/2021
06.09.21 um 16:46
“Kellerbrand in 8-geschossigen Wohngebäude”

Einsatzbericht:

In den Nachmittagsstunden des 06.09.21 wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting am um 16:46 durch den zuständigen Einsatzsachbearbeiter:in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Kellerbrand in einem 8-geschossigen Wohngebäude im Ortsteil Mittelshuchting alarmiertim Stadtteil Woltmershausen alarmiert.

Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschgruppenfahrzeug ausrücken. Das LF20 und MTF folgten kurz darauf. Auf Grund der örtlichen Nähe konnten die Fahrzeuge nach lediglich 2 Minuten Anfahrtszeit vor Ort eintreffen.

Glücklicherweise ergab die Erkundung des ersteintreffenden Einheitsführers der Berufsfeuerwehr, dass angebranntes Essen auf dem Herd die Auslöseursache des Rauchmelders sowie der Rauchentwicklung aus dem Fenster war.
Somit brauchten unsere Kräfte an der Einsatzstelle nicht mehr tätig werden.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW 2)

Einsatz Nr. 14/2021
13.08.21 um 15:53
“Rauchwarnmelder / Rauch aus Fenster”

Einsatzbericht:

Zu einem ausgelösten Heimrauchmelder bzw. aus einem Fenster aufsteigenden Rauch, wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting am 13.08.2021 um 15:53 durch den zuständigen Einsatzsachbearbeiter:in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle im Stadtteil Woltmershausen alarmiert.

Nach wenigen Minuten konnten die beiden Löschgruppenfahrzeuge LF10 und LF20KatS zur Einsatzstelle in Woltmershausen ausrücken.

Glücklicherweise ergab die Erkundung des ersteintreffenden Einheitsführers der Berufsfeuerwehr, dass angebranntes Essen auf dem Herd die Auslöseursache des Rauchmelders sowie der Rauchentwicklung aus dem Fenster war.
Somit brauchten unsere Kräfte an der Einsatzstelle nicht mehr tätig werden.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW 2)

Einsatz Nr. 13/2021
26.06.21 um 16:27
“Vegetationsbrand”

Einsatzbericht:

Nach Tagen der Trockenheit wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting am 26.06.21 um 16:27 durch den zuständigen Einsatzsachbearbeiter:in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Vegetationsbrand im Ortsteil Mittelshuchting alarmiert.

Nur 5 Minuten nach der Alarmierung konnte das LF 20 KatS als erstes Fahrzeug ausrücken und die Einsatzstelle anfahren. LF10 und Rüstwagen folgten kurz darauf.

Nach nicht einmal drei Minuten Einsatzfahrt traf das LF 20 KatS als erstes Fahrzeug an der gemeldeten Einsatzstelle ein, an der sich die Bewohner bereits bemerkbar machten.

Die erste Erkundung des Einheitsführers zeigte, dass die Grundstückshecke auf einer Länge von etwa 2 Metern in Brand geraten war. Glücklicherweise hatten die Anwohner bereits erste Löschmaßnahmen mit dem Gartenschlauch eingeleitet und so eine weitere Ausbreitung verhindern können. Unsere Kräfte führten mittels C-Strahlrohr Nachlöscharbeiten durch und kontrollierten die Hecke auf weitere Glutnester. Anschließend konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Bitte beachten Sie, dass die andauernden hohen Temperaturen und fehlenden Niederschläge dazu führen, dass Hecken, Bäume, Gräser, Felder, Wälder und ähnliche Gewächse eine enorme Trockenheit aufweisen. Das Abbrennen von Unkraut wie aber auch das Wegwerfen von brennenden Zigarettenkippen oder achtloses Wegwerfen von Glaskörpern sollte unbedingt unterlassen werden. Solche Unachtsamkeiten können insbesondere zu dieser Jahreszeit schnell zu unkontrollierten Bränden führen.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW 2)
43/19-1 (MTF)

RüstEinh Einsatz Nr. 05/2021 (12/2021)
14.06.21 um 18:42
“Technische Hilfeleistung”

Einsatzbericht:

Parallel zum Verkehrsunfall wurde die Rüsteinheit der FF Huchting für eine technische Hilfeleistung an einem festgefahrenen LKW in Gröpelingen angefordert. Nähere Infos zu diesem Einsatz folgen…

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW 2)
43/19-1 (MTF)

RüstEinh Einsatz Nr. 04/2021 (11/2021)
14.06.21 um 18:13
“Verkehrsunfall auf der A1”

Einsatzbericht:

Nach dem gestrigen Einsatz wurde die Rüsteinheit der Feuerwehr Huchting am 14.06.21 um 18:13 Uhr erneut über ihre digitalen Meldeempfänger alarmiert.
Auf der Autobahn A1 war ein LKW in Höhe des Parkplatzes Krumhörns Kuhlen auf das Stauende aufgefahren und hatte mehrere weitere LKW aufeinander geschoben.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung konnten unsere Kräfte zur Einsatzstelle ausrücken. Auf Grund des entstandenen Rückstaus wurden die Einsatzkräfte durch die Einsatzleitung und in Rücksprache mit der Polizei angewiesen, die Einsatzstelle über den Autobahnzubringer Arsten mit äußerster Vorsicht entgegen der Fahrtrichtung anzufahren. Hierzu wurde die Autobahn durch die Polizei voll gesperrt.
Die erste Rückmeldung der sich bereits vor Ort befindlichen Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen ergab, dass glücklicherweise nur einer der Fahrer in seinem Führerhaus eingeschlossen war.
Der schwerverletzte eingeschlossene Fahrer konnte zeitnah durch die Feuerwehr Bremen befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Auf Grund der Rückmeldung konnte die Rüsteinheit direkt nach dem Eintreffen beidrehen und wurde durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einer weiteren Hilfeleistung disponiert.

Im Bereich der technischen Hilfeleistung und Rettung unterscheidet man zwischen den zwei Begrifflichkeiten “eingeschlossen” und “eingeklemmt”. Bei eingeschlossenen Personen ist der Fahrgastraum in der Regel durch einen Aufprall so deformiert, dass sich Türen nicht mehr auf herkömmlichen Weg öffnen lassen. Die Person an sich ist aber in der Lage sich innerhalb des Fahrgastraumes frei zu bewegen und könnte bei sich öffnenden Türen aus dem Fahrzeug befreit werden. Ist die Rede von eingeklemmten Personen, so hat sich der Fahrgastraum und die Struktur des Fahrzeuges so deformiert, dass Personen wortwörtlich in den Bauteilen eingeklemmt sind. Nach dem Schaffen einer Zugangsöffnung muss dann in der Regel schweres technisches Gerät für die Rettung eingesetzt werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW 2)
43/19-1 (MTF)

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RüstEinh Einsatz Nr. 03/2021 (10/2021)
13.06.21 um 11:53
“Hochhausbrand”

Einsatzbericht:

Lediglich zwei Tage nach dem letzten Einsatz, wurde die Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting erneut durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert.

So lösten am 13.06.2021 um 11:53 die digitalen Meldeempfänger der Rüsteinheit mit dem Alarmstichwort “Hochhausbrand” in der Gartenstadt Süd aus. Auch wenn die Gartenstadt Süd im Normalfall nicht zum eigentlichen Ausrückebezirk der FF Huchting zählt, so ist im Einsatzleitrechner der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle beim Alarmstichwort “Hochhaus” die Rüsteinheit der FF Huchting zu alarmieren, um insbesondere bei technischen Rettungen zu unterstützen, erweitertes technisches Gerät in Betrieb zu nehmen und logistisch Stützpunkte zu betreuen.

Vor Ort eingetroffen brannte es im Erdgeschoss eines achtgeschossigen Wohngebäudes. Das Feuer hatte sich bereits über die Außenfassade nach oben hin ausgebreitet. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften hatte bereits die Rettung der 36 Personen sowie die Brandbekämpfung eingeleitet.

Die Rüsteinheit stellte zwei Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz und verblieb für die Einsatzleitung weiterhin in Bereitstellung.

14 Bewohner:innen mussten nach Rauchgasintoxikationen in Bremer Kliniken verbracht werden. 3 Wohnungen sind zunächst durch die Beaufschlagung von Feuer, Rauch und Wasser nciht bewohnbar.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW 2)
43/19-1 (MTF)

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RüstEinh Einsatz Nr. 02/2021 (09/2021)
11.06.21 um 23:40
“Vegetationsbrand”

Einsatzbericht:

Noch während der Anfahrt zu einem gemeldeten Wohnungsbrand (Einsatz Nr. 08/2021) wurden wir durch die Leitstelle zu einem anderen Einsatz disponiert, der nur wenige hundert Meter vom derzeitigen Standort entfernt war.

In der Unterführung der B75 an einem Schienenstrang brannte Unrat. Dieser konnte schnell mit einer Kübelspritze gelöscht werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW 2)
43/19-1 (MTF)

Einsatz Nr. 08/2021
11.06.21 um 23:32
“Zimmer-/Wohnungsbrand”

Einsatzbericht:

In den späten Abendstunden am 11.06.21 wurde die Feuerwehr Huchting um 23:32 durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem vermuteten Zimmer-/Wohnungsbrand in Mittelshuchting alarmiert. Eine starke Rauchentwicklung aus dem Erdgeschoss eines dreigeschossigen Gebäudes war zu vernehmen.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnte das LF 20 zur Einsatzstelle ausrücken. Noch in der Obervielander Straße wurde das Fahrzeug allerdings durch die Leitstelle zu einem anderen Einsatz disponiert, der nur wenige hundert Meter vom derzeitigen Standort entfernt war.

Der vermutete Wohnungsbrand entpuppte sich glücklicherweise als Essen auf Herd.

Eingesetzte Fahrzeuge:

43/44-2 (LF 20 KatS)
43/52-1 (RW 2)
43/19-1 (MTF)

RüstEinh Einsatz Nr. 01/2021 (Einsatz Nr. 7/2021)
01.06.21 um 11:20
“Rüsteinheit – Schwerverletzte Person nach LKW Unfall”

Datum:

01.06.2021

Uhrzeit:

11:20

Einsatzstichwort:

Person eingeklemmt nach LKW Unfall

Eingesetzte Fahrzeuge:

RW 2 (43/52-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Kurz nach der offiziellen Indienststellung der Rüsteinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting, wurde diese am 01.06.21 durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle um 11:20 zu einem Verkehrsunfall im Ortsteil Oslebshausen alarmiert.

Bereits nach wenigen Minuten konnte die Rüsteinheit (43/52-1 und 43/44-2) im Verbund mit dem MTF zur Einsatzstelle ausrücken. Die ersten Rückmeldungen der sich bereits vor Ort befindlichen Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen ließen entnehmen, dass der Fahrer eines LKW nach dem Aufprall auf einen weiteren LKW schwer verletzt in seinem Führerhaus eingeklemmt war und die ersten Maßnahmen zur Rettung eingeleitet wurden. 

Mit schwerem technischen Gerät und unter Zuhilfenahme einer Rettungsplattform wurde der Fahrer aus dem Führerhaus gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Bei einer Rettungsplattform handelt es sich um ein mobiles, höhenverstellbares Gerüst, um den Einsatzkräften das Arbeiten an den erhöhten Aufbauten von LKW zu erleichtern.

Nach Abschluss der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft verletzte sich ein Kamerad leicht und musste rettungsdienstlich versorgt werden.

Gegen 13:00 war dieser Einsatz für Rüsteinheit beendet.

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Einsatz Nr. 06/2021
27.03.21 um 14:28
“ausgelöster Heimrauchmelder”

Datum:

27.03.21

Uhrzeit:

14:28

Einsatzstichwort:

ausgelöster Heimrauchmelder

Eingesetzte Fahrzeuge:  

Einsatzbericht:

Am 27.03.21 um 14:28 wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Huchting zu einem ausgelösten Heimrauchmelder im Stadtteil Gröpelingen  alarmiert.

Noch vor dem ausrücken des ersten Fahrzeugs konnte der Einsatz auf Grund der ersten Rückmeldung abgebrochen werden.

Einsatz Nr. 05/2021
17.02.21 um 20:32
“Zwei Verletzte nach Zimmerbrand”

Datum:

17.02.21

Uhrzeit:

20:32

Einsatzstichwort:

Zimmer-/Wohnungsbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Nur drei Tage nach dem letzten Einsatz wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Huchting am 17.02.21 um 20:32 durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Zimmerbrand in der Löwener Straße in Mittelshuchting alarmiert.

Bereits nach wenigen Minuten konnten die beiden Löschfahrzeuge und das MTF zur Einsatzstelle ausrücken. Es brannte in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses mit 6 Wohneinheiten. Beim Eintreffen unserer Kräfte hatte die Berufsfeuerwehr die erste Erkundung durchgeführt und initiale Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet.

Zwei Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz wurden durch uns gestellt – Ein Trupp führte die Kontrolle der anliegenden Wohnung durch, um eine Brandausbreitung wie aber auch hilfsbedürftige Personen ausschließen zu können. Hierzu mussten mehrere Türen gewaltsam geöffnet werden. Des weiteren schaffte er Entlüftungsöffnungen, um die Rauchgase abzuleiten. Der zweite Trupp fungierte als Sicherungstrupp für die sich im Innenangriff befindlichen Kräfte.

2 Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur weiteren Untersuchung in Bremer Kliniken transportiert werden.

Gegen 22:00 Uhr war auch für uns dieser Einsatz beendet.

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Einsatz Nr. 04/2021
14.02.21 um 02:33
“Tödlicher Wohnungsbrand in Huchting”

Datum:

14.02.21

Uhrzeit:

02:33

Einsatzstichwort:

Gebäude / Dachstuhlbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
RW 2 (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Mitten in der Nacht zum Valentinstag wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 02:33 aus dem Schlaf gerissen, als der zuständige Disponent der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle uns zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Hilversumer Straße im Ortsteil Sodenmatt alarmierte.

Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse konnten alle Huchtinger Fahrzeuge bereits nach wenigen Minuten zur Einsatzstelle ausrücken.

Mit Sicherheit auch bedingt durch die widrigen Witterungsverhältnisse auf den Straßen, waren wir auch bei diesem Einsatz als ersteintreffende Kräfte in dem Wohngebiet in der Nähe des Sodenmattsees vor Ort. Die erste Erkundung durch den Einheitsführer bestätigte den gemeldeten Wohnungsbrand. Die Wohnungstür wurde umgehend gewaltsam geöffnet, um unverzüglich einen ersten Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude zu schicken.

Eine Person konnte gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Eine weitere Person wurde durch den vorgehenden Trupp leblos aufgefunden und ins Freie verbracht. Leider konnte anschließend durch den Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Großaufgebot der Feuerwehr Bremen hinzugezogen, um die komplexe Einsatzlage mit den vorherrschenden Bedingungen abzuarbeiten und den Brand im Innen- und Außenangriff zu löschen. Neben der Brandbekämpfung galt es ebenso die anliegenden Häuser vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen. Insgesamt waren 170 Einsatzkräfte mit 40 Fahrzeugen in diesem Einsatz gebunden. Um 10:39 konnte der Einsatzleiter die Rückmeldung “Feuer aus” geben.

Die extrem kalten Temperaturen waren bei diesem Einsatz eine Belastung für alle Beteiligten. Anwohner mussten vorsichtshalber ihre Häuser verlassen und wurden durch die Feuerwehr versorgt. Austretendes Löschwasser gefror fast umgehend auf den Straßen und Wegen, sodass sich die Einsatzstelle in kürzester Zeit zu einer gefährlichen Eisbahn für alle eingesetzten Kräfte verwandelte, die mehrfach durch den Winterdienst bearbeitet werden musste.

Ebenso stört es Atemgifte nicht, ob die Witterung gerade kalt ist. So gilt auch an einer winterlichen Einsatzstelle, dass man sich insbesondere nach dem Innenangriff seiner durch Löschwasser durchnässten und vor allem durch Rauchgase kontaminierten Einsatzbekleidung entledigt – auch bei Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes.

Für viele Einsatzkräfte war dieser Einsatz ein Dejavu – vor fast genau 2 Jahren waren wir nur wenige Häuser entfernt bei ähnlichen winterlichen Temperaturen im Einsatz.

Besonders ärgerlich an der Einsatzstelle war die Tatsache, dass die durch LED Leuchten ausgetauschten Straßenlaternen noch nicht mit den notwendigen Beschilderungen der für die Löschwasserentnahme benötigten Unterflurhydranten versehen waren. Schon bei Tageslicht und in der Sommerzeit ist es nicht immer leicht ohne Beschilderung die ovalen Deckel im Boden sofort auszumachen. Nun bedenke man, dass dieser Einsatz in der Nacht und bei von Schnee und Eis bedeckten Boden stattfand.

Sollten Sie in Ihrer Wohngegend feststellen, dass solche Beschilderungen fehlen, würden wir Sie bitten, umgehend die örtlichen Behörden oder die Firma Wesernetz darüber in Kenntnis zu setzen. Im Ernstfall besteht die Gefahr, dass die Suche nach einer geeigneten Wasserentnahmestelle den Einsatz verzögern kann. Und wie jeder weiß geht es bei einem Brand um jede Sekunde, um Menschenleben retten zu können.

Für diejenigen, die sich schon immer einmal gefragt haben was diese komischen Schilder an den Straßenlaternen zu suchen haben – diese Schilder weisen der Feuerwehr durch die Entfernungsangaben den Weg zum nächsten Unterflurhydranten. Und die ovalen Deckel im Boden? Genau – das sind die Hydranten auf die die Feuerwehr bei jedem Einsatz angewiesen sind. Achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit vielleicht ein wenig darauf, ob die Schilder vorhanden und die Hydranten nicht blockiert sind.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen via Presseportal

Beschilderung für Unterflurhydrant

Unterflurhydrant im Straßenboden zur Löschwasserentnahme für die Feuerwehr

Einsatz Nr. 03/2021
07.02.21 um 16:33
“Unklare Rauchentwicklung in Tiefgarage”

Datum:

07.02.21

Uhrzeit:

16:33

Einsatzstichwort:

Unklare Rauchentwicklung in Tiefgarage

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Mitten im momentanen Winterzauber, wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting am Sonntag Nachmittag um 16:33 durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einer unklaren Rauchentwicklung in einer Tiefgarage im Ortsteil Sodenmatt alarmiert.

Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse konnten beide Löschfahrzeuge bereits nach wenigen Minuten zur Einsatzstelle ausrücken.

Der Einheitsführer unseres ersteintreffenden Löschfahrzeugs führte sofort eine erste Lageerkundung durch. Die Rauchentwicklung entsprang einem brennenden Papierhaufen innerhalb der Garage. Dieser konnte schnell durch den Einsatz von Kleinlöschgerät gelöscht werden.

Auch die Eintreffen den Kräfte der Berufsfeuerwehr brauchten nicht mehr tätig zu werden und die Einsatzstelle konnte der Polizei übergeben werden.

Einsatz Nr. 02/2021
30.01.21 um 22:49
“Brand in Hochhaus”

Datum:

30.01.21

Uhrzeit:

22:49

Einsatzstichwort:

Brand in Hochhaus

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Der Samstagabend des 30.01.21 nahm für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting ein abruptes Ende, als sie um 22:49 durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Brand im 8. Obergeschoss eines Hochhauses im Ortsteil Sodenmatt alarmiert wurden.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung konnten beide Löschfahrzeuge sowie das MTF zur Einsatzstelle ausrücken.

Beim Eintreffen wurden bereits erste Erkundungen durch den Einheitsführer der kurz zuvor eingetroffenen Berufsfeuerwehr durchgeführt. Durch die FF Huchting wurde ein Trupp unter Atemschutz in Bereitstellung gestellt.

Die Erkundung ergab, dass der gemeldete Brandgeruch durch die Abgase des Blockheizkraftwerkes hervorgerufen wurden. Somit war glücklicherweise kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr notwendig.

Nach dem Aufrüsten des verbrauchten Materials konnten auch wir uns wieder in unser Wochenende verabschieden.

 

 

Einsatz Nr. 01/2021
21.01.21 um 08:07
“THL Baum auf Straße”

Datum:

21.01.21

Uhrzeit:

08:07

Einsatzstichwort:

Technische Hilfeleistung: Baum auf Straße

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)

Einsatzbericht:

Der erste Einsatz des neuen Jahres erreichte die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting in den Morgenstunden des 21.01.21, als um 08:07 durch den zuständigen Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle die digitalen Meldeempfänger ausgelöst wurden.

Sturmtief Goran zog mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100km/h über das bremische Stadtgebiet hinweg. Ein Baum im Ortsteil Sodenmatt könnte den Kräften des Windes nicht standhalten und stürzte auf eine Fahrbahn. 

Bereits nach wenigen Minuten konnten beide Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle ausrücken. Der Baum wurde durch die Hilfe des Eigentümers schnell entfernt werden. 

Auf Grund der Sturmlage verblieben die Einsatzkräfte noch einige Zeit am Gerätehaus, um auf weitere Schadenslagen umgehend reagieren zu können.

Um 09:00 war dieser Einsatz für uns beendet. Für uns kam es zu keinen weiteren Einsätzen.

Einsatz Nr. 36/2020
10.11.20 um 08:06
“Wachbesetzung Feuerwache 4”

Datum:

10.11.20

Uhrzeit:

08:06

Einsatzstichwort:

Wachbesetzung Feuerwache 4

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Einsatzbericht:

Nach längerer einsatzfreier Zeit wurden die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting am 10.11.2020 um 08:06 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zur Besetzung der Feuerwache 4 in der Woltmershauser Allee alarmiert.

Erforderlich wurde diese Wachbesetzung durch eine umfangreichere Gefahrgutlage im Schuppen 17, bei der ein Großteil der Berufsfeuerwehrwachen involviert war. Um in einem solchen Fall den zeitnahen Brandschutz im Bremer Süden sicherstellen zu können, werden Berufsfeuerwehrwachen durch Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren besetzt.

Bereits 5 Minuten nach Aufnahme der Wachbesetzung wurden wir zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im GVZ alarmiert. Zum Glück konnte bei der Erkundung kein Schadensfeuer festgestellt werden. Ausgelöst wurde die BMA durch Bauarbeiten.

Auf der Rückweg zur Feuerwache 4 wurden wir erneut zu einer ausgelösten BMA alarmiert. Es ging also zurück zur selben Adresse und die selbe Auslöseursache wurde erneut festgestellt.

Gegen 10:30 konnte die Wachbesetzung aufgelöst und die Fahrzeuge an Wache wieder aufgeklart werden.

Einsatz Nr. 35/2020
15.09.20 um 03:47
“MANV – Kellerbrand in 8-geschossigen Mehrfamilienhaus”

Datum:

15.09.20

Uhrzeit:

03:47

Einsatzstichwort:

MANV – Kellerbrand in 8-geschossigen Mehrfamilienhaus

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)
RW2 (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte:

22

Einsatzbericht:

Nach langer Zeit wurden die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting erstmals wieder mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, als am 15.06.20 um 03:47 die digitalen Meldeempfänger durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle ausgelöst wurden.

Die Meldung MANV (Massenanfall von Verletzten) im Ostertor ließ nichts Gutes verheißen.

Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten alle Fahrzeuge zu der gemeldeten Einsatzadresse im Ostertor aus. Hier brannte es im Keller eines 8 geschossigen Wohngebäudes mit etwa 60 Wohnungen. Die starke Rauchentwicklung- und Ausbreitug schnitt vielen Anwohnern den Fluchtweg durch das Treppenhaus ab, sodass fast 60 Anwohner durch die Feuerwehr mit Hilfe von Drehleitern und sogenannten Fluchtrettern ins Freie geführt werden mussten.

Vor Ort waren wir mit mehreren Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz im Einsatz gebunden, um die Wohnungen zu kontrollieren und Anwohner ins Freie zu führen.

Glücklicherwiese wurde niemand schwerwiegend verletzt. Mehrere Bewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasintoxikationen durch den Rettungsdienst in Bremer Kliniken transportiert werden. Insgesamt waren ca. 150 Einsatzkräfte in diesem Einsatz involviert.

Das schnelle und umsichtige Handeln der Feuerwehr konnte größeren Schaden abwenden. Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei aufgenommen.

Erst in den Morgenstunden nach den Aufräumarbeiten war auch für uns der Einsatz beendet.

 

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Buten un Binnen

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Presseportal Feuerwehr Bremen

Einsatz Nr. 34/2020
10.09.20 um 15:36
“Zimmer-/Wohnungsbrand”

Datum:

10.09.20

Uhrzeit:

15:36

Einsatzstichwort:

Zimmer-/Wohnungsbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
LF 20 KatS (43/44-2)

Eingesetzte Kräfte:

15

Einsatzbericht:

In den Nachmittagsstunden des 10.09.2020 wurde die FF Huchting um 15:36 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in Mittelshuchting alarmiert, der einen entsprechenden Zimmerbrand vermuten ließ.

Insbesondere die angespannte Verkehrssituation auf der B75, die die Anfahrt der Berufsfeuerwehr unter Umständen verlängern kann, sowie die Tatsache, dass es sich bei dem Einsatzobjekt um ein 7-geschossiges Gebäude mit entsprechend hoher Anwohnerzahl handelte, stützten die Entscheidung, die FF Huchting zu alarmieren, um einen zeitlichen und Kräftemäßigen Vorteil zu erlangen.

Nach nur 4 Minuten konnte das erste Löschfahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken. Wenige Minuten später folgte darauf auch das LF 20 KatS.

Beim Eintreffen der FF Huchting waren bereits Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremen vor Ort und hatten die erste Erkundung eingeleitet. Unsere Kameraden stellten einen Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutz in Bereitstellung während die Kollegen der Berufsfeuerwehr sich Zugang zu der Wohnung im 7. Obergeschoss verschafften.

Glücklicherweise konnten sie kein Schadensfeuer feststellen – es handelte sich um angebranntes Essen auf dem Herd, sodass wir kurzerhand die Einsatzstelle wieder verlassen konnten.

 

 

Einsatz Nr. 32/2020
18.08.20 um 11:37
“Zimmer-/Wohnungsbrand”

Datum:

18.08.20

Uhrzeit:

11:37

Einsatzstichwort:

Zimmer-/Wohnungsbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

8

Einsatzbericht:

Keine 24 Stunden waren nach dem letzten Einsatz vergangen, als der zuständige Disponent der Feuer- und Rettungsleitstelle die FF Huchting am 18.08.20 um 11:37 erneut über die digitalen Meldeempfänger alarmierte.

Ein gemeldeter Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus im Ortsteil Mittelshuchting erforderte den Einsatz der Feuerwehr. Die ersteintreffende Berufsfeuerwehr der Feuerwachen 1 und 4 konnte den Küchenbrand schnell lokalisieren und eine entsprechende Brandbekämpfung einleiten. Da im Laufe der Löschmaßnahmen nicht auszuschließen war, dass sich das Feuer auf den Dachboden ausdehnen könnte, wurde die FF Huchting als zusätzliche Unterstützung in diesen Einsatz hineingezogen.

Beim Eintreffen unserer Kräfte war die Lage glücklicherweise unter Kontrolle und der Brand gelöscht, sodass kein weiteres Eingreifen unsererseits mehr erforderlich war.

Somit ging es zurück zum Gerätehaus und weitere sich auf der Anfahrt befindliche Kräfte konnten diese abbrechen und in den normalen Tagesverlauf zurückkehren.

 

 

Einsatz Nr. 31/2020
17.08.20 um 12:48
“Technische Hilfeleistung”

Datum:

17.08.20

Uhrzeit:

12:48

Einsatzstichwort:

Baum auf PKW

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)
RW 2 (43/52-1)

Eingesetzte Kräfte:

8

Einsatzbericht:

Der letzte Einsatz ist gerade einmal zwei Tage her, da wurden die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting am Vormittag des 17.08.2020 um 12:48 vom zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle erneut alarmiert.

Der Starkregen des Vormittags hatte dafür gesorgt, dass das Wurzelwerk eines etwa 35m hohen Baumes nicht mehr durch den Boden gehalten werden konnte und dieser auf einem Garagenhof im Huchtinger Ortsteil Sodenmatt umstürzte. Hierbei kam er zum Teil auf einem dort installierten Trafohäuschen sowie einem PKW zum Liegen.

Gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr wurde die Gefahrenstelle abgesichert und der Baum vollständig abgetragen, da noch weitere Teile drohten von diesem abzubrechen und somit eine Gefährdung von ihm ausging. Glücklicherweise war kein Personenschaden zu beklagen.

Erst um 16:00 war dieser Einsatz für uns abgeschlossen.

 

 

Einsatz Nr. 30/2020
15.08.20 um 18:53
“Balkonbrand”

Datum:

15.08.20

Uhrzeit:

18:53

Einsatzstichwort:

brennt Balkon

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

20

Einsatzbericht:

In den frühen Abendstunden wurden die Kameradinnen und Kameraden am 15.08.2020 um 18:53 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen zu einem Balkonbrand in Mittelshuchting alarmiert.

Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken. Das LF 20 folgte nur eine Minute später.

Beim Eintreffen unserer Kräfte hatte die Berufsfeuerwehr Bremen schon eine Lageerkundung durchführen und kein Schadenfeuer festellen können. Auslöser für diesen Einsatz war die Nutzung eines Grills auf dem Balkon.

Lüftungsmaßnahmen des Gebäudes wurden durchgeführt und unsere Kameradinnen und Kameraden konnten die Einsatzstelle wieder verlassen. Alle weiteren sich auf der Anfahrt befindlichen Fahrzeuge konnten die Alarmfahrt abbrechen und zum Stand zurückkehren.

 

 

Einsatz Nr. 29/2020
27.07.20 um 21:29
“Brand auf Schulgelände in Mittelshuchting”

Datum:

27.07.20

Uhrzeit:

21:29

Einsatzstichwort:

brennt Nebengebäude von Schule

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte:

17

Einsatzbericht:

In den Abendstunden wurden die Kameradinnen und Kameraden am 27.07.2020 um 21:29 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen alarmiert. Anrufer meldeten einen Feuerschein von einem Nebengebäude einer Grundschule in Mittelshuchting. Auf Grund der Meldung wurde ein höheres Kräfteaufgebot zur Einsatzstelle disponiert.

Wenige Minuten nach der Alarmierung konnten die Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle ausrücken, an der sie nach nur 2 Minuten Fahrzeit eintrafen.

Glücklicherweise konnte die ursprüngliche Meldung nicht bestätigt werden. Stattdessen brannte ein Insektenhotel mit Ausmaßen von ca. 1 x 2m neben dem Schulgebäude in voller Ausdehnung. Der Brand konnte durch die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr mit einem S-Rohr schnell gelöscht werden. Die zwei von uns gestellten Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz mussten entsprechend nicht mehr eingesetzt werden und alle Kräfte der FF Huchting konnten um 21:51 aus dem Einsatz entlassen werden.

 

 

Einsatz Nr. 28/2020
15.07.20 um 23:46
“gemeldeter Zimmer-/Wohnungsbrand”

Datum:

15.07.20

Uhrzeit:

23:46

Einsatzstichwort:

Wohnungsbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

21

Einsatzbericht:

Kurz vor Mitternacht wurden die Kameradinnen und Kameraden am 15.07.2020 um 23:46 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen zu einem gemeldeten Wohnungsbrand im Huchtinger Ortsteil Sodenmatt alarmiert.

6 Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken, weitere 2 Minuten später folgte das LF 20 KatS. Weitere Einsatzkräfte konnten zunächst am Gerätehaus verbleiben.

Noch während sich der verantwortliche Einheitsführer der Berufsfeuerwehr in der Erkundungsphase befand, konnten beim Eintreffen umgehend 2 Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz in Bereitstellung gehen.

Kurze Zeit später konnte bereits Entwarnung gegeben werden – zum Glück konnte kein Schadensfeuer festgestellt werden. Es handelte sich um einen Lichtschein aus der Wohnung, der an der Fensterscheibe so gebrochen wurde, dass aufmerksame Nachbarn einen Zimmerbrand in einem Wohnhaus mit mehreren Parteien vermuteten und vorbildlich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmierten.

Liebe Mitbürger, auch dieser Einsatz zeigt wieder einmal vorbildliches Verhalten in einem Notfall bzw. einem vermeintlichen Notfall. Bitte zögern Sie niemals den Notruf zu wählen wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine wirkliche Schadenslage vorliegt oder nicht. Rufen Sie die Feuerwehr lieber einmal zu oft als einmal zu wenig und verschenken Sie keine wertvollen Sekunden oder Minuten, um zu überlegen, ob sie einen Notruf absetzen sollten oder nicht.

 

Einsatz Nr. 27/2020
05.07.20 um 18:00
“Wohnungsbrand”

 

 

 

Datum:

05.07.20

Uhrzeit:

18:00

Einsatzstichwort:

Wohnungsbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)
RW 2 (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte:

17

Einsatzbericht:

In den frühen Abendstunden wurden wir am 05.07.2020 um 18:00 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen zu einem Wohnungsbrand in Kirchhuchting alarmiert.

6 Minuten nach der Alarmierung konnte das erste Löschfahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken, die schon durch eine weithin sichtbare Rauchsäule auszumachen war. Auch das LF 20, der Rüstwagen und das MTF folgten kurze Zeit später. Vor Ort eingetroffen hatten die Kräfte der Berufsfeuerwehr bereits die Brandbekämpfung an dem sich noch in Bau befindlichen Wohnhaus aufgenommen. Ein anliegender Anbau war aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten und hat nach kurzer Zeit bereits auf das Wohnhaus übergegriffen und dort den Dachstuhl entzündet. Die schnelle Brandausbreitung wurde durch den starken Wind begünstigt. Auch griff das Feuer auf einen benachbarten Wohnraum über, der als vorübergehende Lagerstätte für benötige Baumaterialien und insbesondere Dämmwollematten genutzt wurde.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung und damit ein noch größerer Sachschaden verhindert werden. Unzählige Rollen Dämmwolle mussten aus dem Wohnhaus entfernt und die darin befindlichen Glutnester abgelöscht werden.

Mit mehreren Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz unterstützten wir die Löscharbeiten im Innenangriff und verbrachten die große Anzahl an Dämmrollen ins Freie, wo diese letztendlich abgelöscht wurden.

Ganz unfreiwillig hat einer unsere Kameraden sowie Kollegen der Berufsfeuerwehr ein kleines Bad genommen – denn das Wohnhaus verfügt über einen innenliegenden Swimming Pool, der bereits befüllt war. Durch die Verrauchung und die Rußschicht auf der Wasseroberfläche war dieser schwer auszumachen, sodass unsere Bademeister kurzerhand ein erfrischendes Bad hatten…

Weiterführende Links:

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Einsätze Nr. 25+26/2020
“Amtshilfeersuchen”

 

Datum:

30.05.20

Uhrzeit:

 

Einsatzstichwort:

Amsthilfeersuchen

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

6

Einsatzbericht:

Ein etwas anderer Einsatz erreichte uns in diesen Tagen über die Leitung der Feuerwehr Bremen. Das Ortsamt Huchting hat bei der Feuerwehr Bremen um Amtshilfe gebeten, um eine Grünfläche nahe des Roland Centers zu bewässern. Die aus Globalmitteln realisierte Wildblumenwiese drohte auf Grund der heißen Temperaturen zu verenden, noch bevor sie überhaupt ihre Blütenpracht tragen konnte. Natürlich kamen wir diesem Hilfeersuchen aus unserem Ortsteil nach und haben an mehreren Tagen Kameraden aktiviert, um mehrere tausend Liter Wasser auf der Saat zu verteilen.

 

 

 

 

 

 

 

  

Einsatz Nr. 24/2020
30.05.20 um 20:01
“gemeldeter Zimmerbrand”

 

Datum:

30.05.20

Uhrzeit:

20:01

Einsatzstichwort:

Zimmerbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

12

Einsatzbericht:

Der erste Einsatz des Tages war gerade einmal 5 Stunden her, als um 20:01 erneut die digitalen Meldeempfänger durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle ausgelöst wurden. Dieses Mal wurden wir zu einem gemeldeten Zimmerbrand in Mittelshuchting alarmiert.

Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten die beiden Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle aus. Vor Ort entpuppte sich der Zimmerbrand glücklicherweise “nur” als brennendes Essen auf dem Herd, das geistesgegenwärtig von einem Anwohner aus dem Fenster geworfen wurde, bevor es noch weitere Einrichtungsgegenstände in Brand setzen konnte. Die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr hatten bereits eine Brandbekämpfung und Kontrolle der Wohnung eingeleitet. Durch uns wurde ein Sicherungstrupp und umluftunabhängigen Atemschutz gestellt.

Ein Sicherungstrupp ist eine Maßgabe der Feuerwehr Dienstvorschrift 7 (FwDV7) für jeden Atemschutzeinsatz. Sobald eine Menschenrettung oder Brandbekämpfung unter umluftunabhängigen Atemschutz eingeleitet wird muss für den Angriffsweg ein Sicherungstrupp bereitstehen, der im Falle eines Atemschutznotfalls eine sofortige Rettung einleiten kann. Hierzu kommt das Konzept der Atemschutznotfallrettung zum Tragen.

 

 

 

 

 

 

 

  

Einsatz Nr. 23/2020
30.05.20 um 15:07
“gemeldeter Dachstuhlbrand”

 

Datum:

30.05.20

Uhrzeit:

15:07

Einsatzstichwort:

Dachstuhlbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

11

Einsatzbericht:

Am 30.05.20 wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Huchting um 15:07 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in Huchting alarmiert.

Nur 5 Minuten nach der Alarmierung konnten beide Löschfahrzeuge den “Status 3” geben und zur Einsatzstelle ausrücken. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnte zunächst unter gegebener Adresse kein Schadensfeuer festgestellt werden, sodass auch unsere Fahrzeugbesatzung dabei unterstütze, das entsprechende Brandobjekt aufzufinden. Nach intensiver Suche konnte kein Schadensfeuer in der betreffenden Straße ausgemacht werden, sodass alle Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Eventuell erweckte der Brandrauch aus einem Industriegebiet im benachbarten Niedersachsen den Eindruck eines Dachstuhlbrandes in der eigenen  Nachbarschaft.

 

 

 

 

 

 

  

Einsatz Nr. 22/2020
15.05.20 um 18:21
“Brennt Waschmaschine”

 

Datum:

15.05.20

Uhrzeit:

18:21

Einsatzstichwort:

Zimmerbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

25

Einsatzbericht:

Am 15.05.20 wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Huchting um 18:21 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Zimmerbrand im Bereich der Bremer Neustadt alarmiert.

Nach wenigen Minuten konnten die ersten beiden Löschfahrzeuge den “Status 3” geben und zur Einsatzstelle ausrücken. Die Löschfahrzeuge hatten das Huchtinger Stadtgebiet kaum verlassen, als die Rückmeldung des ersteintreffenden Einheitsführers der Berufsfeuerwehr über Funk zu vernehmen war. Es brannte eine Waschmaschine – keine weiteren Kräfte erforderlich. So konnten die Löschfahrzeuge beidrehen und die weiteren schon besetzten Fahrzeuge nicht mehr ausrücken.

 

 

 


 

 

  

Einsatz Nr. 21/2020
06.05.20 um 13:41
“Lagerhallenbrand”

 

Datum:

06.05.20

Uhrzeit:

13:41

Einsatzstichwort:

Zimmerbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)
RW (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte:

15

Einsatzbericht:

Wie wichtig es ist, dass auch bei einer Freiwilligen Feuerwehr, die Fahrzeuge und Einsatzmittel nach jedem Einsatz direkt wieder aufzuarbeiten und die Einsatzbereitschaft herzustellen wurde wieder einmal deutlich. Nur 2 Tage nach der letzten Alarmierung wurden am 06.05.20 um 13:41 erneut unsere digitalen Meldeempfänger aus ihrem Ruhezustand erweckt.

Erneut waren tiefe schwarze Rauchwolken über Bremen zu sehen. Auch das Einsatzstichwort ließ wieder einmal keinen Kleinbrand erwarten.

8 Minuten nach der Alarmierung rückte das LF 10 zum gemeldeten Dachstuhlbrand einer Lagerhalle in der Bremer Neustadt aus. Alle weiteren Fahrzeuge folgten kurze Zeit später.

Beim Eintreffen der Kräfte stand die Lagerhalle im Neuenlander Industriegebiet bereits in Vollbrand. Nach den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, trafen wir kurz darauf als erste FF an der Einsatzstelle ein. Umgehend wurde eine Wasserversorgung aufgebaut, um die Löschfahrzeuge sowie die sich vor Ort befindlichen Drehleitern mit Löschwasser einspeisen zu können. Durch einen ersten Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutz wurden die ersten Löschmaßnahmen im Außenangriff eingeleitet. Später nahmen auch weitere Trupps die Brandbekämpfung im Innenangriff auf. Das Ausmaß der Einsatzstelle erforderte erneut einen hohen Kräfteansatz, sodass mehrere Berufsfeuerwehrwachen sowie weitere Freiwillige Feuerwehren in den Einsatz eingebunden waren. Die komplexe Bebauung erforderte den Aufbau einer Wasserförderung über lange Wegstrecken und erschwerte die Brandbekämpfung, da es sich als schwierig erwies, im begrenzten Raum effektive Aufstellmöglichkeiten für Fahrzeuge und Personal zu finden, in denen die Einsatzkräfte nicht durch den Trümmerschatten gefährdet werden. Als Trümmerschatten werden diejenigen Bereiche an der Einsatzstelle gezählt, an denen eine erhöhte Gefährdung durch herabstürzende Trümmer oder einstürzende Gebäudeteile für die Einsatzkräfte besteht.

Eine Ausbreitung auf umliegende Gebäude konnte durch den schnellen und effektiven Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die späten Abendstunden an.

Auch die Nachbereitung des Einsatzes erforderte noch einmal die Kräfte aller, da die immensen Längen an Schlauchmaterialien entsprechend wieder zurückgenommen und aufgerollt werden mussten. Nach Einsatzabschluss wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederhergestellt, und neue Schutzbekleidung musste zudem aus der Bekleidungskammer organisiert werden, da nach den letzten Einsatzlagen nunmehr das Kontingent an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Auf Grund der Hygienebestimmungen ist es allerdings unabdinglich, dass die kontaminierte Einsatzbekleidung direkt nach dem Einsatz abgelegt und durch neue ersetzt wird, um eine Verschleppung der gesundheitsschädlichen Stoffe aus dem Brandrauch zu verhindern.

Um 20:33 war dann auch für uns dieser Einsatz beendet.

 

 

  

Einsatz Nr. 20/2020
04.05.20 um 21:32
“Gemeldeter Zimmerbrand”

 

Datum:

04.05.20

Uhrzeit:

21:32

Einsatzstichwort:

Zimmerbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

17

Einsatzbericht:

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz…

So waren die letzten Worte des vergangenen Einsatzberichtes vom 30.04.2020. Wie wahr diese Worte sind, zeigte sich auch direkt wenige Tage später, als am 04.05.20 um 21:32 erneut unsere digitalen Meldeempfänger durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle ausgelöst wurden.

Schon nach 5 Minuten konnte das erste Fahrzeug zum gemeldeten Zimmerbrand in Woltmershausen ausrücken. Eine Minute später folgte bereits das LF 20.

2 Minuten nach Ausrücken des ersten Fahrzeugs gab es bereits die Entwarnung über Funk – die Rückmeldung des ersteintreffenden Einheitsführers konnte glücklicherweise den gemeldeten Zimmerbrand nicht bestätigen. Es handelte sich um brennendes Essen auf dem Herd, sodass alle Fahrzeuge beidrehen und die Rückfahrt zum Gerätehaus antreten konnten.

  

Einsätze Nr. 17-19/2020
28.04. – 30.04.20
“Lagerhallenbrand auf 30000 qm”

 

Datum:

28.04.20 – 30.04.20

Uhrzeit:

11:10

Einsatzstichwort:

Lagerhallenbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)
RW (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte:

insgesamt 46

Einsatzbericht:

In den Vormittagsstunden des 28.04.2020 war bereits über große Reichweite eine immense Rauchwolke über den Dächern des Bremer Stadtgebiets zu sehen.

Um 11:10  wurden dann auch die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle mit dem Stichwort Lagerhallenbrand zum Einsatz im Bremer Industriehafen alarmiert.

Bereits nach wenigen Minuten konnten alle Fahrzeuge ausrücken und die Einsatzstelle anfahren.

Ein umfangreiches Kräfteaufgebot befand sich beim Eintreffen bereits vor Ort. Auf einer Fläche von etwa 30000m2 standen insgesamt 10 Lagerhallen im Vollbrand und drohten auf umliegende Gebäude überzugreifen bzw. diese zu schädigen.

Die weitläufige Einsatzstelle machte es notwendig eine Aufteilung in verschiedene Einsatzabschnitte vorzunehmen, um gezielt und effektiv eine Brandbekämpfung durchführen zu können. Bei der Bildung von Einsatzabschnitten wird, wie die Bezeichnung es schon sagt, die gesamte Einsatzstelle in mehrere kleine Abschnitte aufgeteilt und jeweils von einem entsprechenden Einsatzabschnittsleiter geleitet und koordiniert. Durch diese Maßnahme ist sichergestellt, dass an jedem Bereich der Einsatzstelle effektiv gearbeitet und Veränderungen im positiven wie auch im negativen frühzeitig erkannt werden und die Taktik entsprechend angepasst werden kann. Ebenso ist eine strukturiertere Kommunikation zwischen den einzelnen Einsatzabschnitten und der Gesamteinsatzletung möglich.

Der Einsatzabschnittsleiter unseres Abschnitts wurde durch unsere Kräfte gestellt. Mehrere Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz unterstützten die Löscharbeiten im Innen- wie auch im Außenangriff. Monitore wurden aufgestellt und entsprechend bedient.

Das extreme Ausmaß des Brandes und das hohe Energiemaß der im inneren der Hallen gelagerten Verpackungsmaterialien, machten schnell deutlich, dass diese Einsatzstelle die Feuerwehr Bremen über mehrere Tage beschäftigen würde.

Um die Kapazitäten der vorhandenen Kräfte zu erhalten, mussten im Verlauf des Einsatzes immer wieder Ablösungen durchgeführt werden, um den Einsatzkräften entsprechende Erholungsphasen zu schaffen. Diese Ablösungen wurden durch die Einsatzleitung und die Feuer- und Rettungsleitstelle koordiniert.

So ging es auch für uns am Folgetag, den 29.04.20 weiter. Von 11:30 bis 20:40 verbrachten wir den Tag erneut im Bremer Industriehafen. Weiterhin galt es wie auch am Vortag, die Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff zu unterstützen.

Auch am 30.04.20 waren wir erneut an der Einsatzstelle gefordert, um gegen 11:30 die vor Ort befindlichen Kameraden auszulösen. Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt soweit abgelöscht und die Einsatzstelle entsprechend abgekühlt, dass der Einsatz von Baggern privater Abbruchunternehmen möglich war, um die ursprünglichen Inhalte der Hallen auseinander zu ziehen und auf Glutnester abzusuchen und entsprechend abzulöschen. Um 20:30 war dann auch für uns der dritte und letzte Einsatztag im Industriehafen bei einem der größten Feuer der letzten Jahre für die Feuerwehr Bremen abgearbeitet. Nach diesen zeit- und kraftintensiven Einsatztagen, die auch das Material stark beansprucht haben, gilt es nun die Fahrzeuge und Gerätschaften wieder zu reinigen, aufzufüllen und die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen. Denn nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.

Insgesamt waren etwa 920 Einsatzkräfte an diesem Einsatz beteiligt. Zu Spitzenzeiten wurden ca. 40000 Liter Löschwasser pro Minute auf die Einsatzstelle abgegeben. Glücklicherweise bietet der Industriehafen einen unerschöpflichen Vorrat an Löschwasser, sodass die Löschwasserversorgung kontinuierlich durch Pumpen und das Einsatzboot “Bremen 1” sichergestellt war.

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Buten un Binnen

Einsatz Nr. 16/2020
14.04.2020 um 18:12
“Küchenbrand”

Datum:

14.04.2020

Uhrzeit:

18:12

Einsatzstichwort:

Küchenbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)
RW (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte:

21

Einsatzbeschreibung:

In den Abendstunden des 14.04.2020 wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 18:12 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Küchenbrand im Ortsteil Mittelshuchting alarmiert. Bereits bei dem Blick auf den Meldeempfänger stieg die Anspannung bei den Einsatzkräften – es handelte sich bei der angegebenen Adresse um eine Reihenhaussiedlung in Holzbauweise. 

Schon 5 Minuten nach der Alarmierung konnte das LF 10 den “Status 3” geben und zur Einsatzstelle ausrücken. Nur zwei Minuten später folgte das LF 20. Auch der RW und das MTF konnten kurz darauf ihre Einsatzbereitschaft melden.

Beim Eintreffen unseres ersten Löschfahrzeugs war über Funk die erste Rückmeldung des ersteintreffenden Einheitsführers der Berufsfeuerwehr zu hören. Das Feuer konnte durch die Bewohner vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig gelöscht werden. Alle unsere Fahrzeuge konnten beidrehen. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst gesichtet.

    

Einsatz Nr. 15/2020
10.04.2020 um 19:52
“Küchenbrand”

Datum:

10.04.2020

Uhrzeit:

19:52

Einsatzstichwort:

Küchenbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

22

Einsatzbeschreibung:

In den Abendstunden des 10.04.2020 wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 19:52 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Küchenbrand im Stadtteil Woltmershausen alarmiert.  

Schon 5 Minuten nach der Alarmierung konnte das LF 10 den “Status 3” geben und zur Einsatzstelle ausrücken. Nur eine Minute später folgte das LF 20.

Noch in der Obervielander Straße erfolgte über Funk die Rückmeldung des ersteintreffenden Einheitsführers der Berufsfeuerwehr, dass das Feuer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr von den Anwohnern gelöscht werden konnte.

Entsprechend konnte alle sich auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte die Alarmfahrt abbrechen und zum Gerätehaus zurückkehren. So war auch für uns dieser Einsatz schnell erledigt.

Jedem sollte bewusst sein, wie wichtig es ist bei einem Brand immer zuerst die Feuerwehr über den Notruf 112 zu alarmieren bevor eigene Löschversuche gestartet werden oder dieses wenn möglich parallel durch Mitmenschen erfolgen zu lassen. Nur so hat die Feuer- und Rettungsleitstelle die Möglichkeit die benötigten Einsatzkräfte zur Einsatzstelle zu entsenden. Sollten die eigenen Löschversuche keinen Erfolg versprechen ist die Feuerwehr bereits auf dem Weg zu Ihnen und es gehen keine wertvollen Minuten verloren. Bei einem Brand zählt jede Minute.

Sollten Sie merken, dass Ihre eigenen Löschversuche keinen Erfolg versprechen oder wenn Sie Ihr eigenes Leben bzw. Ihre Gesundheit in Gefahr bringen – brechen Sie die eigenen Löschversuche umgehend ab, verlassen Sie das Gebäude und schließen Sie die Türen hinter sich. Als Anwohner des Objektes sind Sie eine wertvolle Hilfe für die Feuerwehr, um uns Informationen über mögliche Zugangsmöglichkeiten, Gefahrenquallen, den Aufbau der Wohnung oder mögliche vermisste Personen zu geben. Machen Sie sich also bitte bemerkbar.

    

Einsatz Nr. 14/2020
06.04.2020 um 22:38
“Zimmer / Wohnungsbrand”

Datum:

06.04.2020

Uhrzeit:

22:38

Einsatzstichwort:

Zimmer / Wohnungsbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)
RW (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte:

21

Einsatzbeschreibung:

In den späten Abendstunden des 06.04.2020 wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting um 22:38 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in Mittelshuchting nahe der Landesgrenze alarmiert.  

Nach bereits 6 Minuten konnte das LF 10 zur Einsatzstelle ausrücken. Nur eine Minute später folgte das LF 20 KatS sowie kurz darauf der Rüstwagen und das MTF. Schon über Funk war zu vernehmen, dass es sich bei diesem Einsatz um einen bestätigten Wohnungsbrand mit Personengefährdung handelt.

Beim Eintreffen brannte es in einem zweigeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude mit ausgebautem Dachgeschoss. Im Erdgeschoss des Gebäudes befand sich eine Gaststätte mit angeschlossenem Saalbetrieb. Vier Personen wurden durch die Feuerwehr gerettet nachdem sie sich bereits  auf das Dach geflüchtet hatten, auf welches das Feuer überzugreifen drohte. Weitere Personen konnten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen.  Im Einsatzverlauf breitete sich das Feuer auf das Dach sowie den angrenzenden Saalbetrieb aus.

Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung wurden durch uns 5 Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutz gestellt, die im Außen- und Innenangriff vorgingen. Der Rüstwagen übernahm die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Neben den Kräften der Berufsfeuerwehrwachen 1, 2 und 4 wurde ebenso die FF Strom alarmiert. Vielen Dank an dieser Stelle an die Verpflegungsgruppe der FF Neustadt, die für nächtliche Verpflegung und warme Getränke an der Einsatzstelle gesorgt haben.

Der Brand konnte letztendlich durch diverse Trupps im Innen- und Außenangriff sowie über mehrere Drehleitern mit Wenderohren bekämpft werden. Insgesamt waren 5 Verletzte zu beklagen, die in Bremer Kliniken transportiert wurden.

Erst um 03:30 waren alle Fahrzeuge am Stand und die Einsatzbereitschaft von persönlicher Schutzausrüstung  und Gerät wieder hergestellt, sodass auch wir in den Rest der kurzen Nacht starten konnten.

Weitere Berichte zu diesem Einsatz:

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Einsatz Nr. 13/2020
27.03.2020 um 22:22
“Explosion / Brand nach Explosion”

Datum:

27.03.2020

Uhrzeit:

22:22

Einsatzstichwort:

Explosion / Brand nach Explosion

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte:

16

Einsatzbeschreibung:

Am späten Freitagabend wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Huchting um 22:22 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle mit dem Einsatzstichwort “Explosion / Brand nach Explosion” in ein Industriegebiet in Gröpelingen alarmiert.

Nach nur wenigen Minuten konnten das LF Kats und das LF 10 zur Einsatzstelle ausrücken. Das MTF war zu dieser Zeit bereits im Einsatz gebunden, da auch der Fernmeldedienst der Feuerwehr Bremen, dem einer unserer Kameraden angehört, an der Einsatzstelle erforderlich war.

Schon über Funk war zu vernehmen, dass es sich um eine Großschadenslage handelt, da sich eine Vielzahl von Kräften auf der Anfahrt zur Eisatzstelle befanden.

In einer Lagerhalle im Industriegebiet war es zu einem Brand gekommen. Auf einem Freigelände von ca. 30m x 50m und einem Schrottplatz brannten diverse Fahrzeuge  und eine Lagerhalle in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf anliegende Gebäude überzugreifen. In Folge des Brandes kam es zu mehreren Explosionen bei der auch PKW Teile und Gasflaschen mehrere Meter durch die Luft flogen.

Die FF Huchting stellte 3 Trupps, die unter umluftunabhängigen Atemschutzgeräten bei den Löscharbeiten unterstützten. Kontaminierte Einsatzbekleidung wurde anschließend noch direkt an der Einsatzstelle gewechselt und luftdicht verpackt, sodass eine Verschleppung der Verbrennungsrückstände minimiert wird. Dieses entspricht dem neuen Hygienekonzept der Feuerwehr Bremen zum Schutze der Einsatzkräfte.

Insgesamt waren 3 Berufsfeuerwehrwachen, der Führungsdienst sowie 8 Freiwillige Feuerwehren im Einsatz gebunden.

Erst gegen 02:00 konnten unsere Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Nachdem um 03:00 die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und der Persönlichen Schutzausrüstung wiederhergestellt war, konnten auch wir uns endlich in das Wochenende begeben.

Weitere Berichte zu diesem Einsatz:

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Einsatz Nr. 12/2020
14.03.2020 um 11:13
“Qualm aus Dachfenster”

Datum:

14.03.2020

Uhrzeit:

11:13

Einsatzstichwort:

Qualm aus Dachfenster

Eingesetzte Fahrzeuge:

nicht ausgerückt

Eingesetzte Kräfte:

15

Einsatzbeschreibung:

Um 11:13 wurden die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand in Kirchhuchting alarmiert. Mehrere Anrufer meldeten aufsteigenden Qualm aus einem Dachfenster.

Als das erste Fahrzeug gerade mit dem “Status 3” die Einsatzstelle anfahren wollte, kam bereits über Funk die Rückmeldung durch den zuständigen Einheitsführer der Berufsfeuerwehr, dass keine weiteren Kräfte an der Einsatzstelle benötigt werden.

Somit können auch wir uns nun wieder unserem eigentlichen Tagesgeschäft zuwenden.

Einsatz Nr. 11/2020
17.02.2020 um 09:45
“Zimmer-/ Wohnungsbrand”

Datum:

17.02.2020

Uhrzeit:

09:45

Einsatzstichwort:

Zimmer-/ Wohnungsbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

✅ LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

9

Einsatzbeschreibung:

Um 09:45 wurden die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Wohnungsbrand im Ortsteil Sodenmatt alarmiert.

Als das erste Fahrzeug gerade mit dem “Status 3” die Einsatzstelle anfahren wollte, kam bereits über Funk die Rückmeldung “Feuer aus”. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr, die schon vor Ort waren, hatten bei ihrer ersten Erkundung glücklicherweise keinen Wohnungbrand, sondern lediglich brennenden Unrat auf dem Balkon vorgefunden. Dieser konnte schnell gelöscht werden und es waren keine weiteren Kräfte erforderlich.

Somit können auch wir uns nun wieder unserem eigentlichen Tagesgeschäft zuwenden.