Einsatz Nr. 24/2020
30.05.20 um 20:01
“gemeldeter Zimmerbrand”

 

Datum:

30.05.20

Uhrzeit:

20:01

Einsatzstichwort:

Zimmerbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

12

Einsatzbericht:

Der erste Einsatz des Tages war gerade einmal 5 Stunden her, als um 20:01 erneut die digitalen Meldeempfänger durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle ausgelöst wurden. Dieses Mal wurden wir zu einem gemeldeten Zimmerbrand in Mittelshuchting alarmiert.

Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten die beiden Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle aus. Vor Ort entpuppte sich der Zimmerbrand glücklicherweise “nur” als brennendes Essen auf dem Herd, das geistesgegenwärtig von einem Anwohner aus dem Fenster geworfen wurde, bevor es noch weitere Einrichtungsgegenstände in Brand setzen konnte. Die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr hatten bereits eine Brandbekämpfung und Kontrolle der Wohnung eingeleitet. Durch uns wurde ein Sicherungstrupp und umluftunabhängigen Atemschutz gestellt.

Ein Sicherungstrupp ist eine Maßgabe der Feuerwehr Dienstvorschrift 7 (FwDV7) für jeden Atemschutzeinsatz. Sobald eine Menschenrettung oder Brandbekämpfung unter umluftunabhängigen Atemschutz eingeleitet wird muss für den Angriffsweg ein Sicherungstrupp bereitstehen, der im Falle eines Atemschutznotfalls eine sofortige Rettung einleiten kann. Hierzu kommt das Konzept der Atemschutznotfallrettung zum Tragen.

 

 

 

 

 

 

 

  

Einsatz Nr. 23/2020
30.05.20 um 15:07
“gemeldeter Dachstuhlbrand”

 

Datum:

30.05.20

Uhrzeit:

15:07

Einsatzstichwort:

Dachstuhlbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

11

Einsatzbericht:

Am 30.05.20 wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Huchting um 15:07 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in Huchting alarmiert.

Nur 5 Minuten nach der Alarmierung konnten beide Löschfahrzeuge den “Status 3” geben und zur Einsatzstelle ausrücken. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnte zunächst unter gegebener Adresse kein Schadensfeuer festgestellt werden, sodass auch unsere Fahrzeugbesatzung dabei unterstütze, das entsprechende Brandobjekt aufzufinden. Nach intensiver Suche konnte kein Schadensfeuer in der betreffenden Straße ausgemacht werden, sodass alle Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Eventuell erweckte der Brandrauch aus einem Industriegebiet im benachbarten Niedersachsen den Eindruck eines Dachstuhlbrandes in der eigenen  Nachbarschaft.

 

 

 

 

 

 

  

Einsatz Nr. 22/2020
15.05.20 um 18:21
“Brennt Waschmaschine”

 

Datum:

15.05.20

Uhrzeit:

18:21

Einsatzstichwort:

Zimmerbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

25

Einsatzbericht:

Am 15.05.20 wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Huchting um 18:21 durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle zu einem gemeldeten Zimmerbrand im Bereich der Bremer Neustadt alarmiert.

Nach wenigen Minuten konnten die ersten beiden Löschfahrzeuge den “Status 3” geben und zur Einsatzstelle ausrücken. Die Löschfahrzeuge hatten das Huchtinger Stadtgebiet kaum verlassen, als die Rückmeldung des ersteintreffenden Einheitsführers der Berufsfeuerwehr über Funk zu vernehmen war. Es brannte eine Waschmaschine – keine weiteren Kräfte erforderlich. So konnten die Löschfahrzeuge beidrehen und die weiteren schon besetzten Fahrzeuge nicht mehr ausrücken.

 

 

 


 

 

  

Einsatz Nr. 21/2020
06.05.20 um 13:41
“Lagerhallenbrand”

 

Datum:

06.05.20

Uhrzeit:

13:41

Einsatzstichwort:

Zimmerbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)
RW (43/52-1)
MTF (43/19-1)

Eingesetzte Kräfte:

15

Einsatzbericht:

Wie wichtig es ist, dass auch bei einer Freiwilligen Feuerwehr, die Fahrzeuge und Einsatzmittel nach jedem Einsatz direkt wieder aufzuarbeiten und die Einsatzbereitschaft herzustellen wurde wieder einmal deutlich. Nur 2 Tage nach der letzten Alarmierung wurden am 06.05.20 um 13:41 erneut unsere digitalen Meldeempfänger aus ihrem Ruhezustand erweckt.

Erneut waren tiefe schwarze Rauchwolken über Bremen zu sehen. Auch das Einsatzstichwort ließ wieder einmal keinen Kleinbrand erwarten.

8 Minuten nach der Alarmierung rückte das LF 10 zum gemeldeten Dachstuhlbrand einer Lagerhalle in der Bremer Neustadt aus. Alle weiteren Fahrzeuge folgten kurze Zeit später.

Beim Eintreffen der Kräfte stand die Lagerhalle im Neuenlander Industriegebiet bereits in Vollbrand. Nach den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, trafen wir kurz darauf als erste FF an der Einsatzstelle ein. Umgehend wurde eine Wasserversorgung aufgebaut, um die Löschfahrzeuge sowie die sich vor Ort befindlichen Drehleitern mit Löschwasser einspeisen zu können. Durch einen ersten Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutz wurden die ersten Löschmaßnahmen im Außenangriff eingeleitet. Später nahmen auch weitere Trupps die Brandbekämpfung im Innenangriff auf. Das Ausmaß der Einsatzstelle erforderte erneut einen hohen Kräfteansatz, sodass mehrere Berufsfeuerwehrwachen sowie weitere Freiwillige Feuerwehren in den Einsatz eingebunden waren. Die komplexe Bebauung erforderte den Aufbau einer Wasserförderung über lange Wegstrecken und erschwerte die Brandbekämpfung, da es sich als schwierig erwies, im begrenzten Raum effektive Aufstellmöglichkeiten für Fahrzeuge und Personal zu finden, in denen die Einsatzkräfte nicht durch den Trümmerschatten gefährdet werden. Als Trümmerschatten werden diejenigen Bereiche an der Einsatzstelle gezählt, an denen eine erhöhte Gefährdung durch herabstürzende Trümmer oder einstürzende Gebäudeteile für die Einsatzkräfte besteht.

Eine Ausbreitung auf umliegende Gebäude konnte durch den schnellen und effektiven Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die späten Abendstunden an.

Auch die Nachbereitung des Einsatzes erforderte noch einmal die Kräfte aller, da die immensen Längen an Schlauchmaterialien entsprechend wieder zurückgenommen und aufgerollt werden mussten. Nach Einsatzabschluss wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederhergestellt, und neue Schutzbekleidung musste zudem aus der Bekleidungskammer organisiert werden, da nach den letzten Einsatzlagen nunmehr das Kontingent an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Auf Grund der Hygienebestimmungen ist es allerdings unabdinglich, dass die kontaminierte Einsatzbekleidung direkt nach dem Einsatz abgelegt und durch neue ersetzt wird, um eine Verschleppung der gesundheitsschädlichen Stoffe aus dem Brandrauch zu verhindern.

Um 20:33 war dann auch für uns dieser Einsatz beendet.

 

 

  

Einsatz Nr. 20/2020
04.05.20 um 21:32
“Gemeldeter Zimmerbrand”

 

Datum:

04.05.20

Uhrzeit:

21:32

Einsatzstichwort:

Zimmerbrand

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 20 KatS (43/44-2)
LF 10 (43/44-1)

Eingesetzte Kräfte:

17

Einsatzbericht:

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz…

So waren die letzten Worte des vergangenen Einsatzberichtes vom 30.04.2020. Wie wahr diese Worte sind, zeigte sich auch direkt wenige Tage später, als am 04.05.20 um 21:32 erneut unsere digitalen Meldeempfänger durch den zuständigen Disponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle ausgelöst wurden.

Schon nach 5 Minuten konnte das erste Fahrzeug zum gemeldeten Zimmerbrand in Woltmershausen ausrücken. Eine Minute später folgte bereits das LF 20.

2 Minuten nach Ausrücken des ersten Fahrzeugs gab es bereits die Entwarnung über Funk – die Rückmeldung des ersteintreffenden Einheitsführers konnte glücklicherweise den gemeldeten Zimmerbrand nicht bestätigen. Es handelte sich um brennendes Essen auf dem Herd, sodass alle Fahrzeuge beidrehen und die Rückfahrt zum Gerätehaus antreten konnten.