Feuerwehr warnt vor dem Betreten von Eisflächen

Die Feuerwehr warnt ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen.
Auch wenn der momentane Wintereinbruch uns ein schneeweißes und mit gefrorenen Wasserflächen versehenes “Winterwonderland” zeigt, das zu Schneespaziergängen und Schlittschuhfahren einlädt, kann diese Idylle schnell trügen und zur Lebensgefahr werden. Auf Grund der zwar kalten, aber kurzen Tiefsttemperaturen im Stadtgebiet, reichen die Eisdicken in der Regel noch nicht aus, um diese sicher zu betreten.

Die Feuerwehr weist ausdrücklich darauf hin, ausschließlich Eisflächen zu betreten, die durch die Behörden auf Grund ihrer Tragfähigkeit dazu freigegeben wurden.

Beim Einbruch in ein vereistes Gewässer besteht Lebensgefahr – für den Menschen, für Tiere, wie auch für die Rettungskräfte.

Gerade erst Montag musste die Feuerwehr Bremen ausrücken, um einen jungen Hund zu retten, der auf dem Werdersee ins Eis eingebrochen war – zum Glück konnte er geschockt, aber unbeschadet seinen Besitzern übergeben werden.

Warum ist es so gefährlich in ein vereistes Gewässer einzubrechen?

Bereits nach wenigen Minuten kühlt der Körper in dem Eiswasser aus. Das führt sehr schnell zu einer Lähmung der Muskeln. Die nasse, schwere Winterkleidung schränkt die Bewegungsmöglichkeiten ein und ihr Gewicht macht das Verlassen des Wassers schwierig bis unmöglich. Neben Unterkühlung oder Ertrinken kann auch ein Kreislaufstillstand oder eine Willenlosigkeit mit anschließender Bewusstlosigkeit zum Tode führen.

Sollten Sie eine Person oder ein Tier in das Eis einbrechen sehen, unternehmen Sie keinen eigenen Rettungsversuch, wenn Sie sich dafür auf das Eis oder anderweitig in Gefahr bringen würden. Alarmieren Sie sofort die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112 und beobachten die Einbruchstelle, um den Rettungskräften möglichst präzise Angaben machen zu können.

Bitte achten Sie auch sich, auf Ihre Kinder, auf Ihre Tiere und auch auf Ihre Mitmenschen.

Wir bitten Sie insbesondere Ihre Kinder auf diese Gefahr hinzuweisen.

Gerald Knuschke tritt mit 62 Jahren in die Reserve- und Unterstützungseinheit der FF Huchting über – zeitgleich darf er seinen Sohn zu 25 Dienstjahren in der Feuerwehr Huchting ehren

Gerald KnuschkeGerald KnuschkeDas diesjährige Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Huchting war mehr als nur ein Sommerfest. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung standen zwei Kameraden unserer Wehr. Unser ältestes und auch dienstältestes Mitglied, Gerald Knuschke, hat das Alter von 62 Jahren erreicht. In Bremen heißt es damit “Schluss mit Feuerwehr”. Jedenfalls fast. Wer unseren Gerald kennt der weiß, ganz ohne Feuerwehr fehlt ein großer Lebensteil. Und so lange er seinen Gürtel noch tragen kann, wird er der Feuerwehr zur Seite stehen. So tritt Gerald nun nicht in die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Huchting über, sondern in die neu gegründete Reserve- und Unterstützungseinheit der FF Huchting. Damit ist Gerald nicht nur Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr Huchting, sondern auch Gründungsmitglied der Reserve- und Unterstützungseinheit der FF Huchting.

Wir freuen uns, dass du uns auch weiterhin treu bleibst, wir jederzeit auf Dich zählen können und staunen immer wieder wie viel Wissen der Vergangenheit in unserem “mobilen Stadtarchiv” steckt.

Der eine oder andere hat es vielleicht geahnt. Wer zählen kann hat es sich errechnen können. Und unser Jubilar hat es bestimmt auch im Hinterkopf gehabt. Gratulieren durften wir Christian Knuschke zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum in der Feuerwehr Huchting. Eine tolle Geste und ein großes Zeichen der Wertschätzung hat sich unser Wehrführer Marco Gabrielli für diesen Moment überlegt. Heute verzichtete er selber darauf, die Urkunde zu verlesen, und überließ dieses dem Vater des Jubilars. So durfte Gerald seinen ältesten Sohn selber zu 25 Dienstjahren in der Feuerwehr Huchting ehren. Eine Überraschung für beide und bestimmt ein emotionaler Höhepunkt der Veranstaltung. Dienstjubiläum Christian KnuschkeDie anschließende Ehrung der Freien Hansestadt Bremen empfing Christian durch den stellvertretenden Amtsleiter der Feuerwehr Bremen, Oliver Iden.
Dir lieber Christian, wünschen natürlich auch die Kameradinnen und Kameraden der FF Huchting alles erdenklich Gute zu Deinem Dienstjubiläum, und wir freuen uns auf viele weitere tolle Jahre mit dir, deinem enormen technischen wie auch feuerwehrtechnischen Wissen sowie deinem hohen Maß an Engagement für die Feuerwehr und die Kameraden.

Ganz verabschieden mussten wir bei dieser Veranstaltung leider unseren Kameraden Frank Kolrep, der aus beruflichen Gründen das schöne Bremen verlassen musste und un seine Feuerwehrkarriere unter anderem in der FF Hagen in Niedersachesen fortführen wird.FF Huchting Sommerfest

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+++Lebensgefahr+++ – Bitte lassen Sie niemals Kinder oder Tiere im Auto

Bitte lassen Sie niemals Ihre Kinder oder Tiere alleine im Auto. Bei den sommerlichen Temperaturen sind wenige Minuten bereits ausreichend, damit aus dem Innenraum des Fahrzeugs eine Hitzefalle wird.

Auch wenn Sie “nur mal eben kurz” etwas einkaufen oder erledigen wollen. Niemand kann voraussehen was einem dann doch nochmal daziwschen kommen könnte.

In einem solchen Fall könnten die Worte “Ich bin gleich wieder da” die letzten gewesen sein, die Ihre Liebsten von Ihnen gehört haben.